Stadtbezirksrat am 29. April mit Schwerpunkt Hochbahnsteige

Stadtbezirksrat Linden-LimmerEine umfangreiche öffentliche Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer steht bevor. Neben den Themen Hochbahnsteige Limmer und Fössebad stehen zahlreiche weitere lokale Anliegen auf der Tagesordnung.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtbezirk Linden-Limmer sind eingeladen, teilzunehmen und sich über Berichte der Stadtverwaltung, des Bezirksbürgermeisters sowie des Stadtbezirksmanagements zu informieren.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Vor Ort haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Fragen zu den Tagesordnungspunkten zu stellen oder eigene Anliegen rund um den Stadtbezirk im Rahmen der Bürgerfragestunde einzubringen.

Auszug aus der Tagesordnung

Die Tagesordnung setzt sich zusammen aus Anhörungen, Verwaltungsvorlagen, Anträgen und Anfragen der Bezirksratsmitglieder zu folgenden Themen:

  • Bericht der infra zum Thema „Sachstand Baumaßnahmen Hochbahnsteige Limmerstraße
  • Austausch mit dem Beauftragten für Menschen mit Behinderungen
  • Bericht der Verwaltung zum Thema „Sachstand Neubau Fössebad“
  • Bebauungsplan Blumenauer Straße/Ihmeufer, Beteiligung der Öffentlichkeit
  • Einrichtung eines integrativen Kindergartenplatzes in der Kindertagesstätte „Kugelblitze“
  • Schulergänzendes Betreuungsangebot des Elternvereins „Salz und Pfeffer e.V.“
  • Mahnmal für das Frauen-KZ in Limmer
  • Zweckentfremdungssatzung im Stadtbezirk Linden-Limmer
  • Straßenbegleitgrün
  • Ganztagsbetreuung an Grundschulen
  • Öffnung der Durchwegung Ihme-Zentrum
  • Wiederbepflanzung des Baumstandorts Franz-Nause-Straße und Umgang mit verwaisten Baumstandorten
  • Ordnungsrechtliche Durchgriffsmöglichkeiten bei Altkleider- und Altglascontainern auf privatem Grund
  • Uferpark Wasserstadt Limmer
  • Behinderung des ÖPNV durch abgestellte Fahrzeuge in der Stephanusstraße
  • Beachtung des Legalitätsprinzips im Bereich Drägerwiese
  • Unterbinden der Blockade des Radfahrstreifens Deisterstraße
  • Liegeplätze für Haus- oder Hotelboote auf Ihme und Leineabstiegskanal
  • Umsetzung der Zweckentfremdungssatzung
  • Bordsteinabsenkungen und Fahrbahnmarkierungen, Kreuzung Otto-Wels-Straße Richtung Elisenstraße
  • Stationäre Anlage zur Geschwindigkeits- und Rotlichtkontrolle auf der Kreuzung Fössestraße/Selmastraße
  • Umgestaltung Spielplatz Stärkestraße Nord
  • Barrierefreiheit an den Ampelanlagen im Bauweg
  • Errichtung eines weiteren Parklets im Stadtbezirk Linden-Limmer
  • Verbesserung der Gehfreundlichkeit und Barrierefreiheit der Teichstraße
  • Einrichtung eines einseitigen temporären Parkverbots Wesselstraße
  • Kippenbehältnis Busersatzhaltestelle Göttinger Straße
  • Rückbegrünung Baumrings zwischen Zimmermannstraße und Weidestraße
  • Prüfung Probeprojektes mobile Toilettenanlagen im Nahbereich der Limmerstraße
  • Trassenführung einer Stadtbahn bei Planung Kanalbrücke Wunstorfer Straße
  • Bauliche Maßnahme gegen Falschparker Posthornstraße

Die vollständige Tagesordnung kann im öffentlichen Sitzungsmanagement der Stadt Hannover gelesen werden.

8 Kommentare zu „Stadtbezirksrat am 29. April mit Schwerpunkt Hochbahnsteige“

  1. Hallo.
    Habe mir die Tagesordnung auch auf der Offiziellen Internetseite angeschaut.
    Mal ne Frage ???
    Wie lange dauert denn die Sitzung, bei dieser Tagesordnung,
    Das ist ja unmöglich, diese ganzen Themen zu bearbeiten.

    Antworten
    • Wir haben den Saal im Regelfall bis 22:00 Uhr. Wenn wir nicht fertigwerden, kann eine Sondersitzung einberufen werden. Was sich im Mai anböte, da gibt es keine reguläre Sitzung.

      Vieles ist auch unstrittig und wird ohne große Diskussion abgestimmt werden.

      Am kürzesten wird wohl der Vortrag der infra sein, denn für die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße sind noch keine Landesfördermittel genehmigt worden.

      Nichts desto trotz, sind alle Bürger:innen eingeladen, mitzudiskutieren.

      Antworten
      • Nachtrag: 13 Punkte der Auflistungen sind Anfragen. Im Allgemeinen werden diese bei einer umfangreichen Tagesordnung nicht mündlich, sondern ausschließlich schriftlich beantwortet. Ausnahmen bilden Anfragen, deren Antworten im Rahmen weiterer Anträge relevant sein könnten.

        Möchte jemand aus dem Publikum eine Antwort hören, wird diese allerdings ausnahmsweise auch verlesen.

        Antworten
  2. Was fällt auf? Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube stellt neuerdings seine eigenen Anfragen! Bei einigen Parteien hat sich noch nicht herumgesprochen, dass der „Trammplatz“ seit September 2024 „Platz der Menschenrechte“ heißt!

    Antworten
    • Im Allgemeinen stellt er Anträge zu Dingen, die er im Rahmen seines Amtes erhalten hat. Und stellt sie allen vertretenen Gruppe, Fraktionen und Einzelvertreter*innen zur Mitzeichnung zur Verfügung. Das ist nichts Neues, das kenne ich seit 2016.

      Antworten
  3. Zur Trassenführung: Die Wunstorfer Straße bzw. Wunstorfer Landstraße ist eine Bundesstraße. Auf dieser zusätzlich eine Straßenbahnlinie mit Hochbahnsteigen zu bauen, ist aus meiner Sicht völlig absurd. Wo sollen die Hochbahnsteige in Ahlem entstehen? Vor der Tankstelle und vor der Kirche? Hier fahren täglich LKWs entlang, die sich dann durch die Wartezeit beim Ein-und Ausstieg am Hochbahnsteig dahinter stauen und die Kreuzungen und Straßen an anderer Stelle blockieren würden. Das wäre dann ein ähnliches Bild, wie das, was schon regelmäßig am Steintor durch die neue Verkehrsführung zu erleben ist. Da blockieren Autofahrer auch regelmäßig die Schienen.

    Antworten
    • Es gab einmal Überlegungen, die Bundesstraße in Richtung Bahnschiene umzulegen, damit auf der Wunstorfer Landstraße die Stadtbahn fahren könnte. Keine Ahnung, wie der Stand ist.

      Antworten
      • Pläne auf dem Papier sind schnell gemacht, aber die Realität vor Ort ist dann doch eine andere.
        Die LKWs kann man zwar über die Zimmermannstraße schicken, aber das hätte dann auch Auswirkungen auf die dortigen Anwohner.
        Die Wasserstadt wäre durch eine Bahnlinie schlechter angebunden als jetzt, da der 170er auch durch die Wasserstadt fährt, die Bahn würde als Ersatz für den 700er dienen. Welche Einschränkungen die Bauzeit mit sich bringen würde für die Linie 170 müsste auch noch geklärt werden.
        Die Möglichkeiten den Verlauf der B441 zu verändern sind sehr eingeschränkt. Hinter Raupers wurde zwar schon vor Jahren eine Strecke angelegt, aber die bestehende Breite reicht sicherlich nicht auf ganzer Strecke für 2 sich entgegenkommende LKWs aus. Die B441 müsste dann schon kurz nach der Bahnunterführung an den Gleisen entlang führen, da es an der Kreuzung Wunstorfer Landstraße/Am Bahndamm einfach aus Platzgründen schwierig ist.

        Es wäre wohl einfacher eine Zug-Anbindung zu realisieren.

        Mal sehen was die Zukunft bringt..

        Antworten

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8 Kommentare zu „Stadtbezirksrat am 29. April mit Schwerpunkt Hochbahnsteige“

  1. Hallo.
    Habe mir die Tagesordnung auch auf der Offiziellen Internetseite angeschaut.
    Mal ne Frage ???
    Wie lange dauert denn die Sitzung, bei dieser Tagesordnung,
    Das ist ja unmöglich, diese ganzen Themen zu bearbeiten.

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    • Wir haben den Saal im Regelfall bis 22:00 Uhr. Wenn wir nicht fertigwerden, kann eine Sondersitzung einberufen werden. Was sich im Mai anböte, da gibt es keine reguläre Sitzung.

      Vieles ist auch unstrittig und wird ohne große Diskussion abgestimmt werden.

      Am kürzesten wird wohl der Vortrag der infra sein, denn für die Hochbahnsteige auf der Limmerstraße sind noch keine Landesfördermittel genehmigt worden.

      Nichts desto trotz, sind alle Bürger:innen eingeladen, mitzudiskutieren.

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      • Nachtrag: 13 Punkte der Auflistungen sind Anfragen. Im Allgemeinen werden diese bei einer umfangreichen Tagesordnung nicht mündlich, sondern ausschließlich schriftlich beantwortet. Ausnahmen bilden Anfragen, deren Antworten im Rahmen weiterer Anträge relevant sein könnten.

        Möchte jemand aus dem Publikum eine Antwort hören, wird diese allerdings ausnahmsweise auch verlesen.

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  2. Was fällt auf? Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube stellt neuerdings seine eigenen Anfragen! Bei einigen Parteien hat sich noch nicht herumgesprochen, dass der „Trammplatz“ seit September 2024 „Platz der Menschenrechte“ heißt!

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    • Im Allgemeinen stellt er Anträge zu Dingen, die er im Rahmen seines Amtes erhalten hat. Und stellt sie allen vertretenen Gruppe, Fraktionen und Einzelvertreter*innen zur Mitzeichnung zur Verfügung. Das ist nichts Neues, das kenne ich seit 2016.

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  3. Zur Trassenführung: Die Wunstorfer Straße bzw. Wunstorfer Landstraße ist eine Bundesstraße. Auf dieser zusätzlich eine Straßenbahnlinie mit Hochbahnsteigen zu bauen, ist aus meiner Sicht völlig absurd. Wo sollen die Hochbahnsteige in Ahlem entstehen? Vor der Tankstelle und vor der Kirche? Hier fahren täglich LKWs entlang, die sich dann durch die Wartezeit beim Ein-und Ausstieg am Hochbahnsteig dahinter stauen und die Kreuzungen und Straßen an anderer Stelle blockieren würden. Das wäre dann ein ähnliches Bild, wie das, was schon regelmäßig am Steintor durch die neue Verkehrsführung zu erleben ist. Da blockieren Autofahrer auch regelmäßig die Schienen.

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    • Es gab einmal Überlegungen, die Bundesstraße in Richtung Bahnschiene umzulegen, damit auf der Wunstorfer Landstraße die Stadtbahn fahren könnte. Keine Ahnung, wie der Stand ist.

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      • Pläne auf dem Papier sind schnell gemacht, aber die Realität vor Ort ist dann doch eine andere.
        Die LKWs kann man zwar über die Zimmermannstraße schicken, aber das hätte dann auch Auswirkungen auf die dortigen Anwohner.
        Die Wasserstadt wäre durch eine Bahnlinie schlechter angebunden als jetzt, da der 170er auch durch die Wasserstadt fährt, die Bahn würde als Ersatz für den 700er dienen. Welche Einschränkungen die Bauzeit mit sich bringen würde für die Linie 170 müsste auch noch geklärt werden.
        Die Möglichkeiten den Verlauf der B441 zu verändern sind sehr eingeschränkt. Hinter Raupers wurde zwar schon vor Jahren eine Strecke angelegt, aber die bestehende Breite reicht sicherlich nicht auf ganzer Strecke für 2 sich entgegenkommende LKWs aus. Die B441 müsste dann schon kurz nach der Bahnunterführung an den Gleisen entlang führen, da es an der Kreuzung Wunstorfer Landstraße/Am Bahndamm einfach aus Platzgründen schwierig ist.

        Es wäre wohl einfacher eine Zug-Anbindung zu realisieren.

        Mal sehen was die Zukunft bringt..

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