Aktuelle Nachrichten für Linden / Limmer

Generelle Maskenpflicht am Markt und der Limmerstraße beendet

Maskenpflicht nur noch wenn es voll wird

Damit gilt ab sofort auf den Wochenmärkten am Pfarrlandplatz und Lindener Markt und auch auf der Limmerstraße, dass nur noch eine Maske zu tragen ist, wenn der Abstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann. Dies ist in der Verordnung des Landes Niedersachsen geregelt, die erst einmal in Kraft bleibt. Ebenfalls davon betroffen ist die Tragepflicht einer Mund-Nasen-Bedeckung in Treppenhäusern.

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Pfingsten 2021: Abholtermine für Müll und Wertstoffe verschieben sich

aha Hannover

Durch den bevorstehenden, zusätzlichen Pfingstfeiertag verschieben sich die regulären Termine für die Abfall- und Wertstoffabfuhr von aha in der gesamten Woche. Am Pfingstmontag werden keine Rest- und Bioabfälle, Gelben Säcke und Altpapier abgeholt.

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Erste Arbeiten an den Conti-Altgebäuden in Limmer haben begonnen

Sandberg am Conti-Altgebäude

Aufmerksame Beobachter konnten in der vergangen Woche Baumaßnahmen bei den Conti-Altgebäuden beobachten. Die, von der Kanalseite aus gesehen, linke Dachhälfte wurde von Bauarbeitern komplett abgedeckt; außerdem wurde ein riesiger Erdhaufen an das Gebäude „angelehnt“.

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URGE – Hardcorehausen at it´s Best

URGE Band

Seit den Neunziger Jahren spielte URGE in Deutschland in so gut wie jedem Jugendzentrum aber auch im Rest von Europa, zum Beispiel in Barcelona, Paris, Prag, Warschau, Rom, Kopenhagen, Amsterdam und London. Als Vorgruppe von bekannten Bands war URGE oft tätig: Bolt Thrower, Varukers, Stuck Mojo, Voivod

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Protestaktion von Rebellion of One in Linden gegen drohenden Klimanotfall

Rebellion of One Protestaktion am Küchengarten

Aus Sorge vor dem drohenden ökologischen und zivilisatorischen Kollaps wurde diese Protestaktion von Extinction Rebellion gestern auch an der Fössestraße durchgeführt. Diese im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages mit allein drei Aktionen in Hannover.

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TV-Tipp: Nico Röger, Geschäftsführer Hannover Concerts im Gespräch

Nico Röger, Hannover Concerts

Mit Moderatorin Anne-Kathrin Berger spricht Nico Röger auf dem h1 Sofa über die schweren Sorgen von Konzertveranstalter*innen und Künstler*innen vor der Zukunft, seine Angst um Kunst und Kultur, aber auch über die Hoffnung auf Open air – Konzerte und ein Wiedersehen mit den Fans.

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Linden-Süd: Fußgänger bei Verkehrsunfall mit Pkw schwer verletzt

Rettungswagen

Heute (14.05.2021) wollte ein 25 Jahre alter Fußgänger einen Bus erreichen und ist bei der auf Rot geschalteten Ampel über die Ritter-Brüning-Straße gelaufen. Er wurde von dem Pkw eines 65-jährigen Fahrers erfasst und schwer verletzt.

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Mittwoch: Öffentliche Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer

Stadtbezirksrat Linden-Limmer

Hier in der Zusammenfassung die wesentlichen Themen aus der Tagesordnung der nun folgenden 42. Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am nächsten Mittwoch.

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Vollsperrung des Westschnellwegs/B6 wegen Fahrbahnerneuerung

Westschnellweg B6 Vollsperrung

Die Fahrbahn der B6/Westschnellweg sowie deren Leitplanken zwischen Herrenhäuser Gärten und Klappenburgbrücke/L395 werden Mitte Mai bis Anfang Juni erneuert. Stadtein- und auswärts wird die Umleitung über die Alte Stöckener Straße und Stöckener Straße empfohlen.

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Kulturrad macht Musik mobil

City of Music e.V.

Das erste rollende Kulturrad mit kompakter und mobiler Minibühne kann Plätze und Orte in der Stadt zum Open Air-Konzertsaal verwandeln. Daniel Zeinoun von der Band Lindener Band „Brazzo Brazzone“ hat zusammen mit dem City of Music e.V. die Aktion initiiert.

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Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble

Brazzo Brazzone

Die Lindener Brass Band „Brazzo Brazzone & The World Brass Ensemble“ wurde im Frühjahr 2012 vom Jazz-Trompeter Daniel Zeinoun gegründet. Die Debut-CD „Best of Brazzo 1922-2013“ ist 2013 aufgenommen worden. Von da an ging es steil bergauf.

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Hingucker – Bücherschrank in Linden-Süd in neuem Glanz

Bücherschrank Linden-Süd

Der offene Bücherschrank in Linden-Süd an der Ecke Charlottenstraße / Haspelmathstraße wurde optisch durch den Künstler Linus aufgewertet. Dabei entstand ein beeindruckender Hingucker.

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Europäischer Nachbarschaftstag findet 2021 auch in Linden-Süd statt

Nachbarschaftstag 2021

Der Europäische Nachbarschaftstag findet auch dieses Jahr statt. Es gibt an drei Standorten in Linden-Süd rund um die Allerstraße kleinere Aktionen, sie finden zeitgleich mit vielen weiteren in Hannover und europaweit statt .

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Stadtteilpark Linden-Süd am Ihmeufer

Stadtteilpark Linden-Süd

Am Ufer der Ihme ist aus einer Bürgerbeteiligung im September 2016 der Stadtteilpark Linden-Süd entstanden. Die Parkanlage ist mit 2,6 Hektar die größte Grünfläche in Linden-Süd. Das mit Sport- und Freizeitanlagen gestaltete Mehrgenerationengelände zwischen der Legionsbrücke und dem Gelände hinter der ehemaligen Hautklinik ist eine echte Aufwertung des zuvor verwilderten Areals.

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Baden am Kanal oder illegale Party

Landspitze an der Conti Limmer - Schon immer ein beliebter Anlaufpunkt am Wasser

Am gestrigen Sonntag kam es auf dem ehemaligen Conti-Gelände in Limmer zu einem größeren Polizeieinsatz. Die Sensationspresse machte daraus eine illegale Party.

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Hannovers zehnter Bezirk Linden-Limmer

Linden ist einfach Spezial
Linden ist einfach Spezial

Ein Lindener ist nicht wie der Andere; doch was einen jeden Lindener mit allen anderen Lindenern verbindet ist seine Akzeptanz der Eigenheiten eines jeden Mitbürgers. Ob Hipster, Hippie oder was auch immer … hier kann man sein wie man eben ist. Überdurchschnittlich viele Lindener beteiligen sich an den unterschiedlichsten Vereinen, Initiativen und Projekten, über 400 sind es hier im Stadtbezirk. Solidarität ist ein Stichwort, das man in Linden dick unterstrichen findet. Selbst Hannovers ehemaliger Oberbürgermeister Stefan Schostok, ein Wahllindener, sprach von der „besonderen Lindener DNA“ in Bezug auf das außergewöhnlich hohe Interesse und Engagement der Lindener Bürger, das nirgendwo anders in dieser Form existiert. Er gab zu verstehen, dass diese Herzblutbeteiligung ein ganz besonderes Erbgut der Lindener sei.

Doch wie ist Linden eigentlich zu Linden geworden?

Der ersten Erwähnung Lindens im Jahre 1115 folgte eine interessante Geschichte, die besagt, dass 1866 aus dem Dörfchen bereits das größte Dorf Preußens wurde und dass dieses im April des Jahres 1885 sogar Stadtrechte bekam. Dies verdankte Linden nicht zuletzt der Familie Egestorff, den Pionieren der Industrialisierung in der Region. Und doch wurde Linden im Jahre 1920 nach Hannover eingemeindet.

Auch nach der Eingemeindung blieb Linden ein ganz eigener und besonderer Stadtteil, der durch die vielen Arbeiter in den Industriebetrieben geprägt wurde. Die Hannoveraner nannten die Lindener damals Lindener Butjer, was eine ursprünglich negative Bezeichnung für die Menschen aus den Vororten war. In Linden allerdings war man stolz darauf ein Butjer zu sein und der Begriff wird bis heute gerne benutzt um den sogenannten „wahren“ Lindener zu beschreiben. Linden beherbergte Widerständler und linksorientierte Gruppen, was den Stadtteil auch zu einem echten Zuhause für die vielen Gastarbeiter machte, die zu Zeiten des Wirtschaftsaufschwungs nach Deutschland und somit auch nach Niedersachsen kamen.

Mehr Informationen: Die Geschichte von Linden

Linden Von-Alten-Garten
Torhaus am Von-Alten-Garten

Vom alten Gutshof der Familie von Alten, die eine sehr bedeutende Rolle in der Geschichte Lindens spielt, ist heute noch eine Parkanlage geblieben, der Von-Alten-Garten. Das ehemals 56 Hektar große Grundstück wurde im Laufe der Jahrhunderte aber immer mehr zu Neu-Linden, welches heute zum größten Teil Linden-Süd beherbergt. Im Jahre 1950 begann der Bau des Westschnellwegs, der den Von-Alten-Garten noch einmal teilte und auf einer Seite den jetzigen Park beließ, während auf der gegenüberliegenden Seite des Schnellwegs, ein wenig verwaist, noch ein Teil der alten Parkmauer mit einem Zugangstor steht.

Bis heute ist Linden ein bunter Stadtteil, der Einwohnern aus aller Welt ein Zuhause schenkt. Durch das linkspolitische Engagement vieler Lindener Einwohner wird hier Integration mehr gelebt denn initialisiert. In Linden ist der Mensch ein Mensch, und jeder Mensch wird mit offenen Armen aufgenommen. Es mag verstörend sein, wenn unterschiedliche Meinungen aufeinander prallen, nur in Linden nicht. Hier hat jeder seine Meinung, jeder vertritt sie und jeder setzt sich dafür ein.

Kioske und das Limmern

Kiosk-Kultur in Linden
Kiosk-Kultur in Linden

Es gibt eine gewaltige Menge an Kiosken in Linden, die eine sehr prägende Rolle beim sogenannten „Limmern“ spielen. Aber was genau ist „Limmern“? Das heißt, die Limmerstraße zu begehen, dort herumzustehen, zu sitzen, zu laufen, dabei ein Bierchen zu trinken, mal hier mal dort einzukehren … sich treiben lassen von der bunten Vielfalt der Limmerstraße von wer weiß wo bis wer weiß wohin. „Limmern“ kann flanieren aber auch feiern bedeuten, ist gesellig, selbst wenn man es alleine tut. Aber eigentlich kann man das „Limmern“ nicht beschreiben, man muss es tun. Falsch machen kann man dabei eigentlich nicht wirklich etwas, außer man ist zu laut oder zu schmutzig. Leider ist es nämlich zu oft zu einem Gegröle mutiert, dessen Teilnehmer ihre Notdurft unter anderem in Hauseingängen verrichteten. Das ist nicht „Limmern“ – das ist eine Schweinerei! Jeder Besucher mag dabei bedenken, dass die Limmerstraße keine Feiermeile ist. Dort wohnen Menschen, die in der Nacht schlafen wollen.

Ureinwohner, Zugezogene und Teilzeitlindener

Wie überall gibt es auch in Linden viele Menschen, die bereits in diesem schönen Stadtteil geboren wurden. Und wie überall gibt es auch in Linden Menschen, die erst lange nach ihrer Geburt den Charme der Stadt in der Stadt entdeckt und zu ihrem Zuhause erkoren haben. Regelmäßige Besucher gibt es sowieso, unregelmäßige Besucher auch. Da sind Linden-Liebhaber und da sind Linden-Gegner (die wohnen aber eher selten hier) … in Linden trifft alles aufeinander. Und es funktioniert. Im Grunde wird kein großer Unterschied gemacht zwischen Ur-Lindenern und Zugezogenen. Wozu auch? Linden ist Lebensgefühl und lebt von seiner bunten Vielfalt und feiert auf dieser Basis fantastische Stadtteilfeste mit Kulturdarbietungen aus den verschiedensten Bereichen. Jeder darf zuschauen und vor allem darf auch jeder mitmachen. Hier wird nicht nur integriert, sondern kultiviert … hier schmeckt, riecht, hört, sieht und fühlt der aufgeschlossene Mensch alles, was das Leben so vielfältig macht. Linden beherbergt die ganze Welt, oder zumindest ein kleines Stück von so vielen anderen Orten dieser Welt.

Durch die Nähe zur Universität und der Hochschulen finden sich in Linden auch viele Studenten. Und viele Studenten tragen die Einzigartigkeit Lindens wieder durch Meldungen in ihre Heimat. So wurde unser schöner Stadtteil längst über die Grenzen bekannt und zu einem Geheimtipp für Hannoverbesucher und Touristen.

Das blaue Wunder

Scillablüte in Linden
Scillablüte auf dem Lindener Berg

Auf dem Lindener Berg, einer Erhebung von 89m mitten im Ortsteil, findet sich der alte Bergfriedhof mit eindrucksvollem Panorama, der seit vielen Jahren stillgelegt ist. Auf diesem Friedhof findet alljährlich ein prächtiges Naturschauspiel statt: die Scilla-Blüte. Der ganze Bereich des ehemaligen Friedhofs ist dann für ca. drei Wochen von einem blauen Blütenteppich bedeckt. Dieses sehenswerte Ereignis bekam daher sein eigenes Fest: das Scillablütenfest. An einem Wochenende zum Frühjahrsbeginn sieht man daher in Linden sehr viel Blau als Dekoration und hat die Gelegenheit an Vorträgen und Führungen rund um Linden teilzunehmen.

Kiez, Szeneviertel und Kulturstätte

Locations zum Feiern, Entspannen und Beisammensein gibt es hier für jeden Geschmack. Durch die wundervolle Mischung der Kulturen gibt es selbstverständlich eine ebenso wundervolle Mischung aus Lokalen mit den unterschiedlichsten kulinarischen Köstlichkeiten. Zu „Limmern“ kann daher auch eine kleine Weltreise sein. Zudem findet man zu fast jeder Zeit Konzerte jeglicher Art. Das einzig Schwierige ist dabei sich für einen Ort im Kiez zu entscheiden. Im „Capitol“ treten viele große Namen der Musikgeschichte auf, so auch im „LUX“, welches sich im selben Gebäude befindet. In der „Faust“ gibt es Konzerte aller Stilrichtungen am laufenden Band. Im TAK (Theater am Küchengarten) kann man am Abend gutes Kabarett genießen. Für guten Jazz geht man in den seit 1966 bestehenden, weitbekannten „Jazz-Club“ oder auch in den Kulturpalast, der aber auch andere Musikrichtungen bietet, im „Béi Chéz Heinz“ gibt es neben Livemusik auch noch allerlei anderes Entertainment. Wer beim Namen „Feinkost Lampe“ an Kulinarik denkt, liegt nicht ganz richtig, denn „Feinkost Lampe“ ist der Club in dem es Musik gibt, die das Radio eben nicht bietet. Übrigens, „Feinkost Lampe“ war früher lange Jahre ein inhabergeführter Lebensmittelladen, dieser befand sich jedoch an anderer Stelle in Linden. Jenseits der Fösse findet man regelmäßige Ausstellungen im Rossi oder Livemusik im Frosch.

Sportlich auf eigener Ebene

In Hannover gibt es nicht nur den Bundesliga-Verein Hannover 96, nein, auch Linden hat Bundesliga zu bieten … nicht unbedingt im Fußball, aber der Verein TSV Victoria Linden e.V. war schon Gründungsmitglied der deutschen Rugbyliga und gewann den Meistertitel bereits 20 Mal. Mit zusätzlich 8 Pokalsiegen ist er der erfolgreichste deutsche Rugbyverein.

Die drei warmen Brüder

Drei warme Brüder
Die drei warmen Brüder – Das „heimliche“ Wahrzeichen von Linden

Das Wahrzeichen des Stadtteils Linden ist seit vielen Jahren das Heizkraftwerk, das Hannover mit Fernwärme versorgt. Weil es aus drei fast identischen Kesselhäusern besteht, wurde es vom Volk schnell als „die drei warmen Brüder“ bezeichnet.
Das Symbol der drei Türme taucht somit auch fast immer auf, wenn es um Linden geht. Als KFZ-Sticker, als Druck auf Taschen, T-Shirts oder Mützen und als Graffiti wird man diesem Wahrzeichen in Linden überall begegnen. Dieser Monumentalcharakter wird durch den Betreiber enercity wirkungsvoll als Werbemaßnahme genutzt  und durch die auffällige nächtliche Beleuchtung forciert.

Der zehnte Bezirk besteht aus ganzen vier Teilen

  1. Da ist Linden-Mitte mit dem Küchengarten als zentralem Treffpunkt für Linden, dem Lichtenbergplatz als eindrucksvolle Kulisse für Foto und Film, der Siebziger-Jahre-Bausünde Ihme-Zentrum als Mahnmal für nicht immer so gelungene Baukunst, dem Lindener Rathaus, dem Marktplatz und vielen schönen Cafés und Altbau-Wohnhäusern.
  2. Linden-Süd, das lange als reines Arbeiterviertel für das dort gelegene Werk der Hanomag galt, strebt mehr und mehr zu einem beliebten Wohngebiet auf. Vor allem seitdem das Gelände der Hanomag mit Einzelhandel und Luxuswohnungen neu erfunden wurde, finden sich in Linden-Süd immer mehr Projekte für gehobenes Wohnen.
  3. Die Limmerstraße, das Herz von Linden-Nord entdecken
    Die Limmerstraße, das Herz von Linden-Nord. Hier gibt es immer was zu entdecken

    Linden-Nord ist der wohl impulsivste Teil Lindens. Die bunte Limmerstraße lädt  zum „Limmern“, zum Feiern in Clubs und Bars, zu kulinarischen Genüssen aus aller Welt, zum Besuch des kultigen Apollo-Kinos und zur ausdrucksstarken Art zu leben ein. Dort finden vor allem im Sommer viele Menschen zusammen um das Leben auf die besondere Art des In-Viertels zu zelebrieren.

  4. Der etwas abgelegene und ein wenig verschlafene letzte Teil des Quartetts heißt Limmer und darf auf keinen Fall vergessen werden. Denn Limmer entwickelt sich ebenfalls immer mehr zu einem attraktiven Wohnviertel. Das geplante Projekt „Wasserstadt Limmer“ auf dem ehemaligen Gelände der Continental AG wird massiv dazu beitragen, so wie die Wunstorfer Straße dies als Einkaufsstraße bereits tut.

Ganz Linden-Limmer zeichnet sich zusätzlich durch viele kleine, inhabergeführte Geschäfte und Handwerksbetriebe aus allerlei Bereichen aus. Diese Dichte an individuellen Kleinstbetrieben ist in ganz Deutschland nur noch äußerst selten zu finden.

Das Schlagwort „Gentrifizierung“ ist aufgrund der Modernisierung vieler alter Bauten und des Neubaus von Eigentumswohnungen auch in Linden in aller Munde, doch nicht immer ist es wonach es aussieht, denn eine gewisse Entwicklung kann und sollte auch in Linden nicht aufgehalten werden.

Wo gibt es Linden noch?

Der Name unseres hannoverschen Stadtteils entstammt dem Lindenbaum, von welchem es heute hier kaum noch welche gibt. Aus dieser Namensgebung resultiert, dass der Name Linden auch anderswo als Name von Städten oder Stadtteilen / Ortsteilen herhalten muss.
In Deutschland gibt es die Stadt Linden im mittelhessischen Landkreis Gießen. In Rheinland-Pfalz gibt es eine Gemeinde Linden, die im Landkreis Kaiserslautern liegt. Auch gibt es eine Gemeinde Linden in Dithmarschen (Schleswig-Holstein) und der Westerwald hat ebenfalls eine eigene Gemeinde Linden.
Sogar in den Vereinigten Staaten ist der Städtename beliebt. Linden in Wisconsin, Linden in New Jersey und Linden in Alabama, um nur einige zu nennen.
Eine geschichtsträchtige Straße möchten wir noch erwähnen. „Unter den Linden“ in Berlin ist eine der zentralen Straßen im Ortsteil Mitte.

Bildnachweis: punkt-linden.de, Achim Brandau

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