Linden-Süd

Die Deisterstraße verbindet Linden-Mitte mit Linden-Süd. Die Straße fungiert als Pendant zur Limmerstraße in Linden-Nord. Neben Geschäften für den tägliche Bedarf finden sich hier der Kulturpalast Linden und nette Lokale. Das Ganze wird gepaart mit im Vergleich zum restlichen Linden recht günstigen Wohnungen und mediterraner Lebensart.

Hannovers Stadtteil Linden Süd – Ein Kleinod an der Ihme

Ahrbergviertel

Das Ahrbergviertel in der Nähe des Allerweges und Deisterplatzes ist der kulturelle Mittelpunkt der in Hannover lebenden Spanier. Dies spiegelt sich in der offiziellen Straßenbenennung wider (zum Beispiel „Plaza de Rosalia“). Benannt wurde das Viertel nach der früher dort ansässigen Fleisch- und Wurstfabrik von Fritz Ahrberg. Aus diesem Fabrikgelände wurde ein harmonisches Wohnen und Arbeiten in sanierten Gebäuden. Siehe auch die Webseite zum Ahrbergviertel.

Die Erlöserkirche am Allerweg Ecke Ricklinger Straße bietet regelmäßig Gospel-Gottesdienste an.

Hanomaggelände im Wandel

Direkt neben dem Stadtteil liegt das Hanomag-Gelände, einst eine weitläufige Industrielandschaft (1911: 42.000 m² – davon 24.000 m² überbaut) [zur Produktion von Personenwagen („Kommissbrot“), Lkw sowie (bis 1931) Lokomotiven. Im Zweiten Weltkrieg wurden dort Panzerfahrzeuge, Geschütze und Großkalibermunition hergestellt. Ab 1943 wurde an der Göttinger Straße eine mehrstöckige Halle errichtet, deren Tragwerk ursprünglich für eine U-Boot-Fertigungshalle in der Nordwerft der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven vorgesehen war. Die Hanomag war auch noch nach Gleichschaltung durch die NSDAP-Betriebsleitung Mittelpunkt des sozialdemokratischen und kommunistischen Widerstandes in Hannover gegen das Naziregime. Hier wurden noch bis 1943 Flugblätter und Zeitungen gedruckt und verteilt, am 1. Mai Feiern und Aktivitäten im Untergrund geplant sowie Kontakte zu Auslandsvertretern der Parteien im Untergrund gehalten.
Heute ist das Gelände in der Umnutzung durch Einzelhandel (Baumärkte) und Verwaltungsbauten (Polizei/Universität). Mehrere Gebäude (darunter die „U-Boot Halle“) stehen unter Denkmalschutz und dokumentieren eine Zeitreise durch verschiedene Baustile. Von der Firma Komatsu-Hanomag GmbH werden auf einem kleinen Teil des ehemals riesigen Firmengeländes Baumaschinen produziert und Metallverarbeitung, auch für die Autoindustrie, betrieben.

Die Humboldtschule, 1899 gegründet und seit 1962 in Linden-Süd an der Ricklinger Straße ansässig, ist mit ca. 1.000 Schülern eines der größten und traditionsreichsten Gymnasien Hannovers.

Linden-Süd hat mit dem S-Bahnhof Linden/Fischerhof an der Grenze zum Nachbarstadtteil Ricklingen Anschluss an die S-Bahn der Region Hannover. Hier liegt das kaifi Sportslodge (vorheriger Name: Kaiser-Center), ein mit Sport- und Spielaktivitäten umgenutztes Gebäude der in 1980er Jahren geschlossen Kaiser-Brauerei. Gegenüber diesem Sportzentrum und der Humboldtschule beginnen hinter der Ritter-Brüning-Straße die Sportplätze des Sportparks Hannover.

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