Erlöserkirche / Gospelkirche Hannover

Als Gospelkirche Hannover ist die evangelische Erlöserkirche überregional bekannt. Aus einer Idee nach einem Konzert entstanden, sind die Gospelgottesdienste inzwischen zu einer festen Institution in der Gemeindelandschaft des Stadtkirchenverbandes Hannover geworden.


Neuigkeiten aus der Gospelkirche:

Konfi-Zeit 2024-25 – auf in ein neues Abenteuer

Bethlehemkirche

Im Mai 2024 sind die Anmeldungen für eine neue Konfirmationszeit im Stadtbezirk Linden-Limmer noch möglich. Es dann wird neben dem „normalen“ Konfirmationsunterricht auch ein gemeinsamer Aufenthalt auf dem Schloss Mansfeld stattfinden.

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Neuer Vorstand in der Ev.-luth. Kirche Linden-Limmer

Gesamtkirchengemeinde Linden-Limmer

Zum 1. Januar 2024 gab es weitreichende Änderungen in der Evangelisch-lutherischen Kirche in Linden-Limmer. Aus bisher vier Ortskirchengemeinden wurde eine neue Gesamtkirchengemeinde fusioniert. Jetzt stand auch die Wahl eines neuen Kirchenvorstandes an, der aus 12 Ehrenamtlichen zusammengesetzt ist.

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Neuer hannoverscher Gospelkirchen-Pastor Christopher Schlicht

An der Erlöserkirche

Als neuer Pastor der Gospelkirche wird Pastor Christopher Schlicht am Sonntag, 18. Februar, in einem feierlichen Gottesdienst in sein Amt eingeführt. Superintendentin Bärbel Wallrath-Peter nimmt die Einführung in der Lindener Erlöserkirche vor, die Predigt hält Pastor Schlicht. Weiter gestalten unter der Leitung von Gospelkirchenkantor Jan Meyer Chöre und eine Band den Gottesdienst um 17.30 Uhr.

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Geschichte der Erlöserkirche

Gospelkirche
Gospelkirche

Die Erlöserkirche wurde als Tochtergemeinde von St. Martin für Linden-Süd gegründet. 1878 begann der Bau der dreischiffigen neugotischen Hallenkirche nach Plänen von Conrad Wilhelm Hase. Unter der Bezeichnung Zionskirche wurde sie 1880 eingeweiht. 1882 wurde der Kirchturm vollendet. Das Pfarrhaus wurde 1893 ergänzt und ist 1980 abgetragen worden. 1943 erfolgte aus politischen Gründen die Umbenennung in Erlöserkirche. Einem Antrag des Kirchenvorstandes beim Landeskirchenamt vom 31. Januar 1950 auf Rückbenennung in Zionskirche wurde nicht entsprochen. So ist der Name Erlöserkirche geblieben. Sie gehört heute zu den am besten erhaltenen Kirchenbauten Hannovers. Insbesondere ist die originale Innenausstattung Hases (Kanzel aus Eichenholz mit Evangelistenbildern von Hermann Schaper, neugotischer Altar aus Sollinger Sandstein weitgehend erhalten. So wurde, im Gegensatz zu anderen zeitgenössischen Kirchenbauten Hannovers (Lutherkirche, Christuskirche), der ursprüngliche historische Raumeindruck nicht durch moderne Einbauten zerstört.
Seit 2002 trägt die Erlöserkirche den Titel Gospelkirche. Mittlerweile gibt es zwei vom Gospel geprägte Gottesdienste. Jeweils am 1. Sonntag im Monat feiert die Gospelkirche einen Gottesdienst in meditativer Form. Neben den Liedern der Gospelkirche werden eigens für diese Gottesdienstform komponierte liturgische Gesänge mit der Gemeinde gesungen. Jeden 3. Sonntag im Monat findet der Gospelgottesdienst mit einem halbstündigen Konzert eines Gastchores statt und ist insgesamt lauter und lebendiger gestaltet.

Orgel in der Erlöserkirche

Orgel in der Erlöserkirche (Quelle: Wikipedia - Foto: Lothar D. Zickermann)

(Quelle: Wikipedia – Foto: Lothar D. Zickermann)

Die Orgel wurde 1881 von der Orgelbaufirma Philipp Furtwängler & Söhne erbaut, 1927 grundlegend umgebaut und 1979 von der Orgelbaufirma Emil Hammer Orgelbau (Hemmingen) neu erbaut.
Das Schleifladen-Instrument hat 24 Register auf zwei Manualen und Pedal. Die Trakturen sind mechanisch.
Bei einer Renovierung des Chorraumes wurden 1990 im Gewölbe Rankenornamente von 1881 und Malereien aus dem Jahr 1901 freigelegt und restauriert.

Ev.-luth. Erlöser-Kirchengemeinde Hannover / Gospelkirche

An der Erlöserkirche 2
30449 Hannover
www.gospelkirche-hannover.de
Sekretariat Gospelkirche
Telefon ✆ 0511 – 85003964
Sekretariat Erlöserkirche
Telefon ✆ 0511 – 443673

TV-Bericht des NDR über die Gospelkirche aus 2010

Links


Quelle: Freie Enzyklopädie Wikipedia, mit eigenen Ergänzungen entstanden und steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. Eine Liste der Autoren ist auf der Wikipedia Seite verfügbar.

Stadtplan

Bildnachweis: Achim Brandau, Lothar D. Zickermann