Am Lindener Volkspark in Hannover, im Stadtteil Linden-Süd

Am Lindener Volkspark im Stadtplan

Am Lindener VolksparkDie Bezeichnung „Am Lindener Volkspark“ benennt einen Weg in Linden-Süd, der von der Straße am Spielfelde abgeht. Der Lindener Volkspark selbst ist eine vom damaligen kommunale Gartendirektor, Hermann Kube, errichtete Grünanlage. Er ließ den kleinen Park in den 1920er-Jahren nach Stilllegung der Kalksteinbrüche im Lindener Berg anlegen. Am 22. April 1922 beschloss der Magistrat der Stadt Hannover offiziell den Namen „Volkspark Linden“. Auf dem Gebiet der früheren Steinbrüche steht auch das vom Sportverein Linden 07 genutzte Lindener Stadion. Sehenswert sind auch die alten Kastanienbäume, die um einen im Volkspark untergebrachten Fußballplatz stehen.

Egestorff-Denkmal

Nahe zur Straße am Spielfelde steht im Volkspark ein Denkmal zu Ehren von Johann Hinrich Egestorff (* 22.10.1772 in Lohnde; † 30.3.1834 in Linden). Der ursprünglich gelernte Böttcher gilt als einer der ersten modernen Industriellen im Raum Hannover. Im Volksmund nannte man Johann Egestorff „Kalkjohann“, weil er die Grundlagen für sein Vermögen mit einer Kalkbrennerei schuf, die er nach deren Konkurs übernahm. Unter anderem war Johann Egestorff auch Eigentümer der Kalksteinbrüche im Lindener Berg.

Das Denkmal schuf 1935 der Bildhauer Georg Herting aus drei übereinander geschichteten Sandsteinblöcken. An seiner Westseite zeigt das Denkmal ein Relief-Medaillon mit dem Porträt von Egestorff, darunter eine Inschrift: „Johann Egestorff, Gründer der Lindener Industrie, 1772 – 1834“. An den zwei gegenüberliegenden Längsseiten werden jeweils Reliefs mit drei stilisierten Arbeitern gezeigt. Darunter werden drei Schlagworte für die Industrialisierung genannt: „Eisen – Salz – Kohle“ und „Erze – Technik – Kalk“. An der Ostseite trägt das Denkmal ein metallenes Relief mit der Darstellung eines Bienenkorbs mit der Umschrift „Einigkeit macht stark“. Darunter steht eine Inschrift „Arbeit bringt Segen, Freude, Ehre, Brot.“

Herkunft des Straßennamens

Der auf den Lindener Berg hinauf führende Weg „Am Lindener Volkspark“ wurde 2005 nach dem bereits seit 1922 bestehenden Lindener Volkspark benannt.

Am Lindener Volkspark, zusätzliche Informationen

Letzte Nachrichten Am Lindener Volkspark

Am Lindener Berg laden Obstbäume zum Selbstpflücken

Obstbäume Lindener Berg

Selbstpflücker können in der Erntezeit gern vorbeikommen, so die Einladung der Stadt. In Hannover gibt es ein Programm für Obstwiesen, von dem auch Linden-Limmer profitiert.

weiterlesen ...

0 Kommentare

Der Basketballplatz am Lindener Berg ist eröffnet

Eröffnung des Basketballplatz Lindener Berg

Unter dem Motto „Aus Rennreifen wird Lebensraum“ wurde heute medienwirksam der neue Basketballplatz am Lindener Berg in Linden-Süd eröffnet. Dieser steht allen basketballinteressierten Kinder und Jugendlichen nun offen.

weiterlesen ...

0 Kommentare

Neuer Basketballplatz auf Brachfläche am Lindener Berg

Grundsteinlegung Basketballplatz Lindener Berg

Auf einer Brachfläche am Lindener Volkspark entsteht hauptsächlich für Kinder und Jugendliche ein neuer Basketballplatz. Dafür erfolgte gestern die offizielle Grundsteinlegung.

weiterlesen ...

0 Kommentare

Feier am Nachbarschaftskiosk im Sporlederweg

Kiosk Sporlederweg Bücherschrank

In diesem Jahr feiert der Nachbarschaftskiosk im Sporlederweg 13B den zweijährigen Geburtstag seines öffentlichen Bücherschrankes. Seitdem wir dieser im Jahre 2017 feierlich eingeweiht wurde, ist er ein wichtiger Treffpunkt für die Nachbarinnen und Nachbarn des Viertels und darüber hinaus geworden.

weiterlesen ...

0 Kommentare

Heute im Bezirksrat – Stadtteilinitiativen haben sich vorgestellt

Bezirksrat Linden-Limmer im Freizeitheim Linden

Fünf Nachbarschaftsinitiativen „Normal in Linden (NiL)“, „Initiative Limmer Nachbarschaften (LiNa)“, „Nachbarschaftskiosk Sporlederweg“, „Jamiel-Kiez“ und „Elminja“ haben sich heute in einer Anhörung dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer vorgestellt.

weiterlesen ...

0 Kommentare

Stadtplan

Am Lindener Volkspark ist mit einem Pfeil in der Karte gekennzeichnet.

Bildnachweis: Stefan Ebers, Martin Illmann