Wasserstadt Limmer

Das seit 1999 brach liegende Areal des ehemaligen Conti-Werkes in Limmer wird derzeit abschnittsweise zu einem Wohngebiet, der Wasserstadt ausgebaut. Der Name Wasserstadt beruht auf der Lage zwischen dem Leineabstiegskanal und der Lindener Hafen Einfahrt, so dass zwei der drei Seiten des Geländes durch Wasser begrenzt sind.

Wasserstadt Limmer: Luftperspektive, Visualisierung zukünftiges Wohngebiet
Wasserstadt Limmer: Luftperspektive, Visualisierung zukünftiges Wohngebiet

Aktuelles

Nahverkehrsplan 2020 – geplante Änderungen für Linden-Limmer

Nahverkehrsplan 2020 Region Hannover

Im April dieses Jahres hat die Region Hannover die Landeshauptstadt Hannover um Stellungnahme zum Entwurf ihres Nahverkehrsplans 2020 gebeten. Der Verwaltungsausschuss hat dies nun getan und veröffentlicht. Es werden Forderungen zur Entwicklung des zukünftigen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) genannt.

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Baufortschritt Wasserstadt Limmer, Vertriebsstart der Gewerbeeinheiten

Der Blick von der anderen Seite.

Wohnen, Arbeiten und Einkaufen am Ufer des Leineabstiegskanals: Mittlerweile ist es weithin sichtbar, dass an der Wunstorfer Straße mit der Wasserstadt Limmer ein ganz neues Quartier auf insgesamt 14 Baufeldern des ersten Bauabschnitts entsteht.

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Stadtbezirksratsitzung Linden-Limmer am 10. Juni im Gymnasium Limmer

Gymnasium Limmer Eingang

In der kommenden Sitzung des Stadtbezirksrat Linden-Limmer stehen einige interessante Punkte für die Bürger*innen auf der Tagesordnung. Als Sitzungssaal wurde die deutlich größere Aula vom Gymnasium Limmer ausgewählt.

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Alle Meldungen zur Wasserstadt Limmer

Planungen für die Wasserstadt Limmer

2014 werden für das 23 Hektar umfassende Areal Planungen von der Stadt Hannover und Günter Papenburg, Gesellschafter der Wasserstadt Limmer Projektentwicklung GmbH (WLEG) vorgestellt die Wohnraum für ca. 5000 neue Bewohner in Limmer vorsehen. Damit würde sich die Einwohnerzahl des kleinsten Stadtteils von Linden-Limmer etwa verdoppeln.

Wasserstadt Limmer in Hannover

Wasserstadt Limmer: Funktionsplan Infrastruktur
Wasserstadt Limmer: Funktionsplan Infrastruktur

Im ersten Bauabschnitt nördlich der Wunstorfer Straße sind rund 500 Geschosswohnungen und 50 Reihenhäuser geplant. Hochgerechnet auf das gesamte Projekt würden circa 2.000 Wohnungen gebaut (1.800 im Geschosswohnungsbau und 200 Einfamilienhäuser). Die geplante Höhe der Gebäude ist zwei- bis viergeschossig. Höhergeschossige Gebäude entlang des Leineverbindungskanals sind aufgrund der attraktiven Lage gegenüber der Leineaue denkbar.

Ebenfalls in Planung ist ein Lebensmittelmarkt. In diesem Zusammenhang prüft die WLEG, inwieweit der als Industriedenkmal geltende alte Gebäudekomplex der Continental AG erhalten werden kann. Nördlich dieses Komplexes sind neben Studentenwohnungen und Arztpraxen auch Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Im zentralen Bereich des Quartiers sind Dienstleistungen wie betreutes Wohnen denkbar. Die Grundschulversorgung soll mit einem Ausbau der Schule Kastanienhof ab 2016 sichergestellt werden.

Geschichte

Fabrikanlagen 1899 (Bild: Railweh10 - Wikipedia.de)
Fabrikanlagen 1899

Die Hannoverschen Gummiwerke Excelsior waren ein gummiverarbeitendes Unternehmen in Hannover-Limmer, die 1928 in die Continental AG aufging. Die Firma Hannoversche Gummiwerke Excelsior geht zurück auf die älteste Gummiwarenfabrik Hannovers, die 1862 gegründete Gummi-Kamm-Comp. Ihre Blütezeit erlebte sie als Hersteller von technischen Gummiartikeln und Reifen zwischen 1890 und 1928 mit bis zu 6.000 Beschäftigten. Danach ging sie in die Continental Gummi-Werke AG Hannover auf. Am Betriebsstandort in Limmer begann die Produktion 1899 und lief 100 Jahre bis 1999.

Die umfangreichen Fabrikationshallen wurden danach weitgehend abgerissen. Erhalten geblieben sind neben dem markanten, denkmalgeschützten Schornstein die Gebäude der Verwaltung und ein mehrstöckiger ehemaliger Produktionstrakt entlang des Stichkanals zum Lindener Hafen. Das 170.000 m² große Gelände soll als „Wasserstadt Limmer“ in eine neue Nutzung überführt werden.

Quelle: Wikipedia

Bilder

Links

Bild: Fabrikanlagen 1899 von Railweh10 – Wikipedia.de, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Stadtplan

Bildnachweis: Achim Brandau

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