Wasserstadt Limmer

Das seit 1999 brach liegende Areal des ehemaligen Conti-Werkes in Limmer wird derzeit abschnittsweise zu einem Wohngebiet, der Wasserstadt ausgebaut. Der Name Wasserstadt beruht auf der Lage zwischen dem Leineabstiegskanal und der Lindener Hafen Einfahrt, so dass zwei der drei Seiten des Geländes durch Wasser begrenzt sind.

Wasserstadt Limmer: Luftperspektive, Visualisierung zukünftiges Wohngebiet
Wasserstadt Limmer: Luftperspektive, Visualisierung zukünftiges Wohngebiet

Aktuelles

Echt jetzt? 13geschössiges Hochhaus am Deutschen Eck der Wasserstadt

Deutsches Eck in Limmer

An der schönsten Stelle in der Wasserstadt Limmer soll nun ein 13geschössiges Hochhaus mit Blick auf das Wasser und das Landschaftsschutzgebiet gebaut werden. Das sollte laut Ratsbeschluss der Landeshauptstadt Hannover nicht passieren.

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BürgerInnendialog Verkehrskonzept Wasserstadt: Es sollte besser gehen

Wasserstadt Limmer - Baustelle

Der 1. BürgerInnendialog zum Wasserstadt- Verkehrskonzept hat viele in Limmer sowohl inhaltlich als auch in dem gewählten Format enttäuscht. Jetzt ist die Verwaltung aufgefordert, rechtzeitig vor der geplanten nächsten Veranstaltung am 14. Juli konkrete eigene Vorschläge vorzulegen.

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Einstimmig: Zugang zum Uferbereich der zukünftigen Wasserstadt

Gelände der zukünftigen Wasserstadt

Der Polizeieinsatz am 09.05. auf dem Gelände der Wasserstadt hat am Mittwoch auch den Bezirksrat beschäftigt. Mit einem Dringlichkeitsantrag soll die Verwaltung beauftragt werden, den Zugang zum Uferbereich zwischen Lindener Hafen und Leineabstiegskanal für die Bevölkerung offen zu halten.

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Alle Meldungen zur Wasserstadt Limmer

Planungen für die Wasserstadt Limmer

2014 werden für das 23 Hektar umfassende Areal Planungen von der Stadt Hannover und Günter Papenburg, Gesellschafter der Wasserstadt Limmer Projektentwicklung GmbH (WLEG) vorgestellt die Wohnraum für ca. 5000 neue Bewohner in Limmer vorsehen. Damit würde sich die Einwohnerzahl des kleinsten Stadtteils von Linden-Limmer etwa verdoppeln.

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Wasserstadt Limmer: Funktionsplan Infrastruktur
Wasserstadt Limmer: Funktionsplan Infrastruktur

Im ersten Bauabschnitt nördlich der Wunstorfer Straße sind rund 500 Geschosswohnungen und 50 Reihenhäuser geplant. Hochgerechnet auf das gesamte Projekt würden circa 2.000 Wohnungen gebaut (1.800 im Geschosswohnungsbau und 200 Einfamilienhäuser). Die geplante Höhe der Gebäude ist zwei- bis viergeschossig. Höhergeschossige Gebäude entlang des Leineverbindungskanals sind aufgrund der attraktiven Lage gegenüber der Leineaue denkbar.

Ebenfalls in Planung ist ein Lebensmittelmarkt. In diesem Zusammenhang prüft die WLEG, inwieweit der als Industriedenkmal geltende alte Gebäudekomplex der Continental AG erhalten werden kann. Nördlich dieses Komplexes sind neben Studentenwohnungen und Arztpraxen auch Einzelhandel und Gastronomie vorgesehen. Im zentralen Bereich des Quartiers sind Dienstleistungen wie betreutes Wohnen denkbar. Die Grundschulversorgung soll mit einem Ausbau der Schule Kastanienhof ab 2016 sichergestellt werden.

Geschichte

Fabrikanlagen 1899 (Bild: Railweh10 - Wikipedia.de)
Fabrikanlagen 1899

Die Hannoverschen Gummiwerke Excelsior waren ein gummiverarbeitendes Unternehmen in Hannover-Limmer, die 1928 in die Continental AG aufging. Die Firma Hannoversche Gummiwerke Excelsior geht zurück auf die älteste Gummiwarenfabrik Hannovers, die 1862 gegründete Gummi-Kamm-Comp. Ihre Blütezeit erlebte sie als Hersteller von technischen Gummiartikeln und Reifen zwischen 1890 und 1928 mit bis zu 6.000 Beschäftigten. Danach ging sie in die Continental Gummi-Werke AG Hannover auf. Am Betriebsstandort in Limmer begann die Produktion 1899 und lief 100 Jahre bis 1999.

Die umfangreichen Fabrikationshallen wurden danach weitgehend abgerissen. Erhalten geblieben sind neben dem markanten, denkmalgeschützten Schornstein die Gebäude der Verwaltung und ein mehrstöckiger ehemaliger Produktionstrakt entlang des Stichkanals zum Lindener Hafen. Das 170.000 m² große Gelände soll als „Wasserstadt Limmer“ in eine neue Nutzung überführt werden.

Quelle: Wikipedia

Bilder

Links

Bild: Fabrikanlagen 1899 von Railweh10 – Wikipedia.de, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Stadtplan

Bildnachweis: Achim Brandau

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