Sehenswertes: Hochbunker, Conti-Turm, Garagenhöfe und mehr
Das Stadtteilmagazin „Punkt-Linden“ hat viele interessante und aktuelle Themen im Angebot. Die Redaktion hat aber auch viele geschichtliche Themen im Stadtbezirk Linden-Limmer recherchiert.
Das Stadtteilmagazin „Punkt-Linden“ hat viele interessante und aktuelle Themen im Angebot. Die Redaktion hat aber auch viele geschichtliche Themen im Stadtbezirk Linden-Limmer recherchiert.
Feier zum 40ten Geburtstag von kargah wird zum politischen Protest gegen das Erstarken der AfD in Deutschland. Klare Positionierungen nahmen Oberbürgermeister Belit Onay und SPD-Politikerin Heidi Merk vor.
Garagenhöfe wirken auf den ersten Blick wenig spektakulär. Doch in Linden erzählen sie viel über die zunehmende Motorisierung und den Wandel des Stadtteils im 20. Jahrhundert.
12 Jahre haben sie versucht, den Abriss der denkmalgeschützten Wasserfront auf dem Conti-Gelände zu verhindern. Doch es hat nicht gereicht. Für die neue Wasserstadt müssen die ehemaligen Produktionsgebäude weichen. Ein kleiner Kreis Aktiver traf sich zur Trauerfeier mit Leichenschmaus.
Der Stadtteilfriedhof Fössefeld in Limmer ist einer von zehn Friedensorten in Hannover. Mehr Informationen finden sich in der Broschüre „Peace Walk“ der Stadt und des Büros der Mayors for Peace.
Beim Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September geben mehr als 40 Baudenkmale – darunter fünf in Linden-Nord und Linden-Mitte – Einblicke in das historische Hannover.
Wenn der Meldeempfänger Alarm schlägt, bleibt für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Linden keine Zeit zu verlieren. Innerhalb weniger Minuten lassen sie Arbeit, Familie oder Freizeit hinter sich und eilen zum Feuerwehrhaus in der Teichstraße. Von dort rücken sie aus, um Brände zu löschen, Menschen aus Notlagen zu retten oder nach Unfällen technische Hilfe zu leisten – und das alles überwiegend ehrenamtlich.
Ein besonderes Treffen zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Wera Dillo-Blumenberg, Tochter des sozialdemokratischen Widerstandskämpfers Werner Blumenberg, besuchte mit ihrer Familie die Egon-Kuhn-Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden. Der Besuch würdigte nicht nur das Andenken an die Sozialistische Front, sondern zeigte auch, wie lebendig die Erinnerungskultur und der Austausch mit den Familien ehemaliger Widerstandskämpfer bis heute sind.
Am 2. August wird der Musiker Christian Fahrenheit anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma auf seinem YouTube-Kanal den Song „Vom Wind verweht“ hochladen. Er ist ein aktueller Beitrag zur Erinnerungskultur.
Am 21. August startet das erste Hannah-Fest auf dem Lindener Marktplatz. Das Programm füllt sich und auch viele Stände zum Thema Demokratie stehen schon fest. Bis zum 29. Juli können Interessierte ihren Stand noch melden.
Wer schon immer wissen wollte, wie die berühmten Wasserspiele und die Fontäne in den Herrenhäuser Gärten mit Wasser versorgt werden, kann in diesem Sommer hinter die Kulissen schauen.
Mitmachen und gemeinsam in fünf Werkstätten das Profil des geplanten Hannah-Ahrendt-Zentrums im Lindener Rathaus entwickeln: Dazu laden die Initiatoren des Projektes ein. Beim Start am 9. Juli geht es mit Dr. Stefan Wolf von der Hochschule Kempten um die „Weiterentwicklung der konzeptionellen Grundlagen des Projektes“.
An der Haltestelle „ Bernhard-Caspar-Straße“ der Linie 9 informieren neue Schautafeln über die Industriegeschichte in diesem Teil des Lindener Industriegebietes. Dafür haben sich Stef Wildung, Andreas Kleine und Claudius Baumer eingesetzt und der Stadtbezirksrat hat das Vorhaben finanziell gefördert.
Das Gasthaus „Zum Holländer“ gehörte über Jahrzehnte zu den bekanntesten Treffpunkten in Linden-Mitte. Ein nun geretteter Film aus dem Jahr 1992 erinnert an Wirtin Hella Jacobsen, ihre Gaststätte und eine Kneipenkultur, die heute weitgehend verschwunden ist. Hier den kompletten Film ansehen.
Auf einer Freifläche zwischen Stärke- und Albertstraße in Linden-Nord betreute der interkulturelle Verein kargah eine Erlebniswelt für Kinder.
Ein Hannah-Arendt-Demokratiezentrum im Lindener Rathaus am Lindener Markt wünschen sich viele Akteure der hannoverschen Zivilgesellschaft. Beim ersten öffentlichen Austausch mit den Initiatoren gab es viele Zusagen, sich am organisatorischen Aufbau zu beteiligen.
„Hier in Linden“ – so der Titel eines 9 ½ Minuten langen Videos von 2010.
Gesprüht wird viel in Linden. Nicht erst seit der Gründung von Faust, dem bunten Kulturzentrum, das dieser Tage seinen 35. Geburtstag und das traditionelle interkulturelle 1.-Mai-Fest feiert. Ein Video aus dem Jahr 2010 zeigt Graffiti-Künstler bei der Arbeit am Ihme-Zentrum.
Ein neu erschienenes Buch mit Berichten von Opfern aus dem ehemaligen Frauen-KZ der Conti-Limmer ist am 29. April 2026 im Kulturtreff Kastanienhof vorgestellt worden. Erinnerungen an das ehemalige Konzentrationslager der Conti-Limmer – einer von der SS bewachten Außenstelle des KZ Neuengamme. Von den Nationalsozialisten verschleppte Frauen mussten hier Zwangsarbeit leisten.
Das neue Geschichtsfenster in der Andrea-Apotheke an der Limmerstraße bringt die Fannystraße wieder zurück in den Alltag von Linden-Nord. Initiator ist Hans-Jürgen Riefkogel, der wieder ins Quartier zurückgekommen ist, in einem der Toblerone-Häuser wohnt und eine Erinnerung an die legendäre Straße vermisst hat.
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