Apollo-Block: Abriss und Neubau Leinaustraße 1 geplant
An einem geschichtsträchtigen Ort Limmer- Ecke Leinaustraße in Linden-Nord plant eine „Leinau-Immobilien-GmbH“ den Neubau eines Wohnhauses.

Das Apollokino entstand 1908 aus dem ehemaligen Tanzsaal Sander. Zuerst wurden Stummfilme mit bekannten Filmgrößen gezeigt. Zu Beginn der 30er Jahre konnten dann auch Tonfilme im Apollo vorgeführt werden. Ein Bombentreffer auf das Nachbarhaus 1944 brachte dann die erste Unterbrechung des Kinobetriebes. Nach der Wiedereröffnung in den 50er Jahren war das Apollokino auf amerikanische Filme spezialisiert. Das benachbarte Schauburg Kino füllte dagegen seine Plätze mit deutschen Filmen.
Als die Kinofreunde der Republik in den 1970er Jahren immer weniger wurden und die Kinos allerorten gerade so über die Runden kamen wurde in Linden-Nord ein filmbegeisterter Student an der Kasse vorstellig. Achim Flebbe fragte beim damaligen Besitzer Henk ter Horst, ob er nicht einmal auf andere Filmvorschläge setzen wolle. Die Idee anspruchsvolle Filme für das vorwiegend studentische Publikum zu zeigen kam an. Aus diesen Anfängen belebte Flebbe die gesamte Kinolandschaft mit seiner Cinemaxx Kette neu.
Im Mai 1981 folgte die zweite Kinounterbrechung. Das Hinterhofkino brannte aus, weil ein Gast der Spätvorstellung offensichtlich eine Zigarettenkippe fallen lies. Schnell wurde aber entschieden das Kino wieder aufzubauen. Mit dem passenden Filmtitel „Viel Rauch um nichts“ wurde am 01. August 1981 wieder eröffnet. Heute ist das Apollo auf der Limmerstraße eines der letzten Stadtteilkinos in Deutschland mit einem unvergleichlichen Mix aus aktuellen, klassischen und anspruchsvollen Filmen.
An einem geschichtsträchtigen Ort Limmer- Ecke Leinaustraße in Linden-Nord plant eine „Leinau-Immobilien-GmbH“ den Neubau eines Wohnhauses.
Ein Dokumentarfilm von Bernd Burkhardt und Jonny Peter lässt mit zahlreichen Interviews und Dokumenten die Geschichte der Straße und die heutige Situation lebendig werden. Dieser wird erstmalig am 1. Mai im Apollo gezeigt.
Kulturstaatsministerin Claudia Roth verlieh in Frankfurt am Main die Kino- und Verleihprogrammpreise 2023 an 239 Programmkinos, darunter das Apollo-Kino in Hannover. Zwei weitere Preise gingen in diesem Jahr nach Hannover.
Zwei Dokumentarfilme über das Fährmannsfest 2023 werden hintereinander im Apollo-Kino gezeigt. Das garantiert interessante Einblicke in das Geschehen.
Die Premiere zu dem Film „Dann haben sie uns ernst genommen …“ war am vergangenen Sonntag im ausverkauften Apollo-Kino zu sehen. Weitere Vorführungstermine stehen bereits fest.
Am Anfang stand eine Idee, 2014 begannen Wolfgang Becker und Bernd Wolter von der MedienWerkstatt Linden mit ersten Filmaufnahmen, jetzt Ende 2023 ist der Dokumentarfilm zur Wasserstadt-Limmer fertiggestellt.
Vom Ende des Arbeiterliedes – Eine Betrachtung des dokumentarischen Films von Winfried Wallat und Wolfgang Jost – Uraufführung am 1.2.23 im Apollokino, Linden, Limmerstraße 50, von Günter Müller
Der neue Film „Linden – Das Ende vom Arbeiterlied“ ist die Fortsetzung des schon sehr bekannten Films „Linden – ein Arbeiterlied“ von 1991. Auf drei Zeitebenen wird hier die Vergangenheit beleuchtet.
Bei der gestrigen Verleihung von Preisgeldern an Programmkinos durch Kulturstaatsministerin Claudia Roth in Berlin erhielt das Lindener Apollokino für sein Programm in 2021 insgesamt 10.000 Euro.
Ein Film über den „Sterzer-Stich“ im Herzen von Linden. Das sagt ihnen nichts? Uns vorher auch nicht. Premiere ist am Sonnabend, 10. Juli, um 14:00 und 15:00 Uhr im Apollokino. Der Eintritt für den 25 Minuten Film beträgt 1,00 €.
Die 1.000ste hannoversche Baumpatenschaft wurde diesen Donnerstag am 11. März in Linden vergeben. Die offizielle Übergabe der Jubiläumspatenschaft an den Künstler Joy Lohmann wurde durch Mitarbeiter des Fachbereichs Umwelt und Stadtgrün sowie der Stadtverwaltung ausgeführt.
Der Film erkundet frisch und unterhaltsam die verschiedensten Ausprägungen des Buddhismus weltweit. Am Sonntag, 16. August im Apollo-Kino.
Die Landesregierung hatte Hoffnungen gemacht, unter Vorbehalt wurde viel vorbereitet, Sicherheits-und Hygienekonzepte erarbeitet und ausgeführt, Filme bestellt, Programmhefte erstellt und nun wird es doch nichts mit einer Wiedereröffnung.
Heute am 04.05.2020 hat die Landesregierung ihren Lockerungsfahrplan in der Coronakrise für Niedersachsen vorgestellt. Für den Stadtteil gibt es Positives aber auch Negatives zu vermelden. Ab nächsten Montag dürfen ein Teil der Gastronomen wieder öffen.
OUTBREAK, DIE HAMBURGER KRANKHEIT oder CONTAGION. Bisher Filmtitel, die utopische Szenarien auf der Kinoleinwand abbildeten. Dann CORONA. Bisher war das ein Kino mit Tradition in Neuenkirchen/Saarland für mich (1918-2008). März 2020: Der SHUTDOWN. Klingt irgendwie weiter weg, nicht so nah wie die Worte HERUNTERFAHREN DES ÖFFENTLICHEN LEBENS. Alle Kinos: zu.
Die Zeitung, ein Snack und ein Drink sind häufige Dinge, die am nächsten Kiosk gekauft werden. Morgen jedoch wird an vielen Kiosken in Linden gefeiert, um die Kioskkultur zu huldigen.
Vier Arthouse-Kinos in Hannover verbindet (noch!) die Linie 10 der Stadtbahn: Das Apollo-Kino in Linden/Leinaustraße – die Hochhaus-Lichtspiele an der Station Steintor – das Kino am Raschplatz gleich am Bahnhof – und das Kino im Künstlerhaus, Station Thielenplatz.
Am Sonntag war es endlich so weit. Nach 1994 in der Bethlehemkirche war das Frühstyxradio mal wieder zu Gast in Linden. Im Apollokino wurden die Perlen der letzten zwanzig Jahre vor das Volk geworfen. Mit dabei waren Dietmar Wischmeyer, Oliver Kalkofe, Andreas Liebold, Asso Richter und Sabine Bulthaup.
In Hannover wurden das Apollokino und das Kino am Raschlatz jeweils mit einem Preisgeld von 5.000 € für das gelungene Jahresprogramm bedacht. Alljährlich werden mit den Kinoprogrammpreisen Filmtheater in ganz Deutschland ausgezeichnet.
100 Jahre Apollokino: Hannover Historisch. 2. Gesicht einer Stadt, Hannover um 1930, 3. MOSAIK EINER STADT (1960) und 4. DIE KUNST GEHT AUF DIE STRASSE (1970).
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