Tag des offenen Denkmals: Bürgerstolz in Linden
Beim Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September geben mehr als 40 Baudenkmale – darunter fünf in Linden-Nord und Linden-Mitte – Einblicke in das historische Hannover.
Beim Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September geben mehr als 40 Baudenkmale – darunter fünf in Linden-Nord und Linden-Mitte – Einblicke in das historische Hannover.
Wenn der Meldeempfänger Alarm schlägt, bleibt für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Linden keine Zeit zu verlieren. Innerhalb weniger Minuten lassen sie Arbeit, Familie oder Freizeit hinter sich und eilen zum Feuerwehrhaus in der Teichstraße. Von dort rücken sie aus, um Brände zu löschen, Menschen aus Notlagen zu retten oder nach Unfällen technische Hilfe zu leisten – und das alles überwiegend ehrenamtlich.
Ein besonderes Treffen zwischen Vergangenheit und Gegenwart: Wera Dillo-Blumenberg, Tochter des sozialdemokratischen Widerstandskämpfers Werner Blumenberg, besuchte mit ihrer Familie die Egon-Kuhn-Geschichtswerkstatt im Freizeitheim Linden. Der Besuch würdigte nicht nur das Andenken an die Sozialistische Front, sondern zeigte auch, wie lebendig die Erinnerungskultur und der Austausch mit den Familien ehemaliger Widerstandskämpfer bis heute sind.
Am 2. August wird der Musiker Christian Fahrenheit anlässlich des Europäischen Holocaust-Gedenktages für Sinti und Roma auf seinem YouTube-Kanal den Song „Vom Wind verweht“ hochladen. Er ist ein aktueller Beitrag zur Erinnerungskultur.
Am 21. August startet das erste Hannah-Fest auf dem Lindener Marktplatz. Das Programm füllt sich und auch viele Stände zum Thema Demokratie stehen schon fest. Bis zum 29. Juli können Interessierte ihren Stand noch melden.
Wer schon immer wissen wollte, wie die berühmten Wasserspiele und die Fontäne in den Herrenhäuser Gärten mit Wasser versorgt werden, kann in diesem Sommer hinter die Kulissen schauen.
Mitmachen und gemeinsam in fünf Werkstätten das Profil des geplanten Hannah-Ahrendt-Zentrums im Lindener Rathaus entwickeln: Dazu laden die Initiatoren des Projektes ein. Beim Start am 9. Juli geht es mit Dr. Stefan Wolf von der Hochschule Kempten um die „Weiterentwicklung der konzeptionellen Grundlagen des Projektes“.
An der Haltestelle „ Bernhard-Caspar-Straße“ der Linie 9 informieren neue Schautafeln über die Industriegeschichte in diesem Teil des Lindener Industriegebietes. Dafür haben sich Stef Wildung, Andreas Kleine und Claudius Baumer eingesetzt und der Stadtbezirksrat hat das Vorhaben finanziell gefördert.
Das Gasthaus „Zum Holländer“ gehörte über Jahrzehnte zu den bekanntesten Treffpunkten in Linden-Mitte. Ein nun geretteter Film aus dem Jahr 1992 erinnert an Wirtin Hella Jacobsen, ihre Gaststätte und eine Kneipenkultur, die heute weitgehend verschwunden ist. Hier den kompletten Film ansehen.
Auf einer Freifläche zwischen Stärke- und Albertstraße in Linden-Nord betreute der interkulturelle Verein kargah eine Erlebniswelt für Kinder.
Ein Hannah-Arendt-Demokratiezentrum im Lindener Rathaus am Lindener Markt wünschen sich viele Akteure der hannoverschen Zivilgesellschaft. Beim ersten öffentlichen Austausch mit den Initiatoren gab es viele Zusagen, sich am organisatorischen Aufbau zu beteiligen.
„Hier in Linden“ – so der Titel eines 9 ½ Minuten langen Videos von 2010.
Gesprüht wird viel in Linden. Nicht erst seit der Gründung von Faust, dem bunten Kulturzentrum, das dieser Tage seinen 35. Geburtstag und das traditionelle interkulturelle 1.-Mai-Fest feiert. Ein Video aus dem Jahr 2010 zeigt Graffiti-Künstler bei der Arbeit am Ihme-Zentrum.
Ein neu erschienenes Buch mit Berichten von Opfern aus dem ehemaligen Frauen-KZ der Conti-Limmer ist am 29. April 2026 im Kulturtreff Kastanienhof vorgestellt worden. Erinnerungen an das ehemalige Konzentrationslager der Conti-Limmer – einer von der SS bewachten Außenstelle des KZ Neuengamme. Von den Nationalsozialisten verschleppte Frauen mussten hier Zwangsarbeit leisten.
Das neue Geschichtsfenster in der Andrea-Apotheke an der Limmerstraße bringt die Fannystraße wieder zurück in den Alltag von Linden-Nord. Initiator ist Hans-Jürgen Riefkogel, der wieder ins Quartier zurückgekommen ist, in einem der Toblerone-Häuser wohnt und eine Erinnerung an die legendäre Straße vermisst hat.
Seit Langem gibt es in Linden zwei Einrichtungen von und für Filmschaffende: Zum einen die MedienWerkstatt Linden, zum anderen das Medienhaus Hannover.
Vor nunmehr 20 Jahren zeigte sich der damalige Investor Frank-Michael Engel voller Tatendrang für eine Revitalisierung des Ihme-Zentrum. Zusammen mit OB Herbert Schmalstieg schwang er bei einem Pressetermin symbolisch einen Vorschlagshammer. Der langjährige SPD-Oberbürgermeister ließ sich gar beim Steuern eines Mini-Abrissbaggers filmen.
Filme zur Lindener Geschichte zeigt das Apollo-Kino am Freitag, 24. April 2026. Zu sehen sind ab 17:30 Uhr „Freitags war Lohntütenball“ der MedienWerkstatt Linden von 1992 sowie „Aus alt mach neu“ der M7 Medienagentur aus dem Jahr 1991.
Rund 60 Menschen erinnerten sich am 10. April in der Wasserstadt Limmer an das Schicksal der Frauen im KZ Conti-Limmer. Eine eindrucksvolle Gedenkfeier mit Zeitzeugenberichten und Musik hielt die Erinnerung an Zwangsarbeit und Befreiung lebendig.
Wo ehemals zwischen Schwarzer Bär und Küchengarten am Ufer der Ihme die Mechanische Weberei und andere Gewerbebauten standen, plante die Stadt Hannover Ende der1960er Jahre ein Wohn-, Verwaltungs- und Einkaufszentrum. Eine gigantische Baustelle mir riesigen Türmen auf dem angeblich größten Betonfundament in Europa.
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