
Die Deisterstraße verbindet Linden-Mitte mit Linden-Süd. Die Straße fungiert als Pendant zur Limmerstraße in Linden-Nord. Neben Geschäften für den täglichen Bedarf finden sich hier der Kulturpalast Linden und nette Lokale. Das Ganze wird gepaart mit im Vergleich zum restlichen Linden+ recht günstigen Wohnungen und mediterraner Lebensart.
Die Grenzen von Linden-Süd zu den Nachbarstadtteilen Linden-Mitte, Ricklingen und Calenberger Neustadt sind die Straßen Am Lindener Berge, Westschnellweg, Von-Alten-Allee, Deisterstraße (bis Schwarzer Bär), die Ihme, die Bahnstrecke Hannover–Altenbeken, Am Ihlpohl und die frühere Bahntrasse zum ehemaligen Güterbahnhof Küchengarten.
Projekt „BFD21“ sorgt in der Deisterstraße für mehr Barrierefreiheit
Mehr Barrierefreiheit mitten in Linden-Süd: Mobile Rampen und visuelle Klingeln machen den Anfang auf der Deisterstraße – gut sichtbar und ganz praktisch im Alltag. Gefördert von „Aktion Mensch“ startet das Projekt „BFD21 – Barrierefreie Deisterstraße“ mit der Ausstattung erster Geschäfte und Institutionen.
Land ist offen für Wohnbauprojekt in der Auestraße
Auf der rund 2900 Quadratmeter großen Dreiecksfläche an der Auestraße in Linden-Süd ist aus Sicht des Landes ein Wohnprojekt denkbar, wenn die Belange des benachbarten Niedersächsischen Landesamtes für Bezüge und Versorgung berücksichtigt werden. Aktuell nutzen Beschäftigte und Besucher des Landesamtes die Fläche zwischen Aue- und Laportestraße.
Drei Tage Wettkampf für 300 junge Programmierprofis
330 junge Programmierprofis aus 16 Schulen beteiligen sich am diesjährigen RoboCup-Junior-Qualifikationsturnier um einen Platz beim Deutschland-Finale im März in Köln. Der Wettbewerb an der Hochschule Hannover in Linden-Süd ist eines von bundesweit neun Qualifikationsturnieren für den internationalen Technologie-Wettbewerb.
Linden-Süd von oben als Luftbild

Video über Linden-Süd aus 2014
Ahrbergviertel
Das Ahrbergviertel in der Nähe vom Allerweg und Deisterplatz ist der kulturelle Mittelpunkt der in Hannover lebenden Spanier. Dies spiegelt sich in der offiziellen Straßenbenennung wider (zum Beispiel „Plaza de Rosalia“). Benannt wurde das Viertel nach der früher dort ansässigen Fleisch- und Wurstfabrik von Fritz Ahrberg. Aus diesem Fabrikgelände wurde ein harmonisches Wohnen und Arbeiten in sanierten Gebäuden. Siehe auch die extra Seite zum Ahrbergviertel.
Die Erlöserkirche am Allerweg Ecke Ricklinger Straße bietet regelmäßig Gospel-Gottesdienste an.
Hanomag-Gelände im Wandel

Direkt neben dem Stadtteil liegt das Hanomag-Gelände, einst eine weitläufige Industrielandschaft (1911: 42.000 m² – davon 24.000 m² überbaut) [zur Produktion von Personenwagen („Kommissbrot“), Lkw sowie (bis 1931) Lokomotiven. Im Zweiten Weltkrieg wurden dort Panzerfahrzeuge, Geschütze und Großkalibermunition hergestellt. Ab 1943 wurde an der Göttinger Straße eine mehrstöckige Halle errichtet, deren Tragwerk ursprünglich für eine U-Boot-Fertigungshalle in der Nordwerft der Kriegsmarinewerft Wilhelmshaven vorgesehen war. Die Hanomag war auch noch nach Gleichschaltung durch die NSDAP-Betriebsleitung Mittelpunkt des sozialdemokratischen und kommunistischen Widerstandes in Hannover gegen das Naziregime. Hier wurden noch bis 1943 Flugblätter und Zeitungen gedruckt und verteilt, am 1. Mai Feiern und Aktivitäten im Untergrund geplant sowie Kontakte zu Auslandsvertretern der Parteien im Untergrund gehalten.
Heute ist das Gelände in der Umnutzung durch Einzelhandel (u.a. Baumärkte) und Verwaltungsbauten (Polizei/Universität). Mehrere Gebäude (darunter die „U-Boot Halle“) stehen unter Denkmalschutz und dokumentieren eine Zeitreise durch verschiedene Baustile. Von der Firma Komatsu-Hanomag GmbH werden auf einem kleinen Teil des ehemals riesigen Firmengeländes Baumaschinen produziert und Metallverarbeitung, auch für die Autoindustrie, betrieben.
Die Humboldtschule, 1899 gegründet und seit 1962 in Linden-Süd an der Ricklinger Straße ansässig, ist mit ca. 1.000 Schülern eines der größten und traditionsreichsten Gymnasien Hannovers.
Linden-Süd hat mit dem S-Bahnhof Linden/Fischerhof an der Grenze zum Nachbarstadtteil Ricklingen Anschluss an die S-Bahn der Region Hannover. Gegenüber vom S-Bahnhof und der Humboldtschule beginnen hinter der Ritter-Brüning-Straße die Sportplätze des Sportparks Hannover und das Vereinszentrum Hannover 96 e.V.
Alle Straßen in Linden-Süd
- Ahrbergstraße
- Allerweg
- Am Hochbehälter
- Am Ihlpohl
- Am Lindener Berge
- Am Lindener Volkspark
- Am Spielfelde
- An der Erlöserkirche
- Auestraße
- Badenstedter Straße
- Baumhaselweg
- Behnsenstraße
- Benno-Ohnesorg-Brücke
- Bornumer Straße
- Bredenbecker Straße
- Charlottenstraße
- Christel-Keppler-Weg
- Deisterplatz
- Deisterstraße
- Dreikreuzenstraße
- Elfriede-Paul-Allee
- Elise-Meyer-Allee
- Fischerhof
- Franzstraße
- Godehardistraße
- Großkopfstraße
- Göttinger Straße
- Hanomaghof
- Hanomagstraße
- Haspelmathstraße
- Helene-Weber-Brücke
- Hengstmannstraße
- Ilse-ter-Meer-Weg
- Kaisergabel
- Kaplanstraße
- Lampestraße
- Laportestraße
- Legionsbrücke
- Lodemannbrücke
- Lodemannweg
- Marianne-Baecker-Allee
- Martha-Wissmann-Platz
- Milchgang
- Mimmi-Fuhlrott-Gang
- Ohedamm
- Petristraße
- Plaza de Rosalia
- Plinkestraße
- Posthornstraße
- Ricklinger Stadtweg
- Ricklinger Straße
- Ritter-Brüning-Straße
- Rodelbahn
- Roesebeckstraße
- Schwarze Flage
- Schwarzer Bär
- Seifeldstraße
- Sporlederweg
- Stadionbrücke
- Stammestraße
- Strousbergstraße
- Stuckenbrockstieg
- Tonstraße
- Von-Alten-Allee
- Wachsbleiche
- Walter-Wülfing-Ufer
- Weberstraße
- Wesselstraße
- Westschnellweg
- Zur Sternwarte