Limmerstraße: Baubeginn für Hochbahnsteige noch offen

Linie 10 Küchengarten
Die Haltestelle „Küchengarten“ der Linie 10 soll barrierefrei werden.

Für die geplanten barrierefreien Hochbahnsteige in der Limmerstraße will die Infra in diesem Jahr den Finanzierungsantrag stellen und das Genehmigungsverfahren beginnen. „Wir sind in der Schlussabstimmung mit der Region und der Üstra, wie der Ersatzverkehr während der Bauzeit laufen soll“, sagte Geschäftsführer Christian Weske beim heutigen Jahresauftakt-Pressegespräch. Weitere Planungsdetails sollen auf der Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 29. April vorgestellt werden. Insgesamt sollen laut Infra im Stadtbezirk Linden-Limmer sechs Haltestellen barrierefrei ausgebaut werden.

131 Millionen Euro für Straßenbahnnetz

Rund 131 Millionen Euro will die Infra in diesem Jahr für den Neubau, den barrierefreien Ausbau und die Sanierung von Haltestellen, für Grunderneuerungen der Gleis- oder Weichenanlagen sowie für Bahnsteig- und Dachsanierungen ausgeben. Zuschüsse erhält sie von Land und Bund. Die Instandsetzungsarbeiten in einem Umfang von rund 30 Millionen Euro übernimmt die Üstra.

Einschränkungen auf den Linien 9 und 10

Limmerstraße Ecke Kötnerholzweg
Die Gleise werden bis zur Haltestelle „Freizeitheim Linden“ erneuert.

Zeitweise Einschränkungen gibt es für Fahrgäste der Linien 9 und 10 in diesem Jahr, weil die Gleise an der Limmerstraße zwischen Kötnerholzweg und Haltestelle Freizeitheim Linden sowie im Tunnel am Hauptbahnhof Weichen erneuert werden müssen. Die Arbeiten in Linden-Nord sind für August bis Oktober und im Hauptbahnhof von Mai bis Juni geplant. Außerdem sollen die Gleise und Weichen an der Rampe Gustav-Bratke-Allee in der Zeit von Oktober bis November erneuert werden. Die Üstra wird in diesen Zeiten Schienenersatzverkehr mit Bussen einrichten.

In der Planung der Infra

Linie 9 Haltestelle Berhard-Casper-Straße
Die Haltestelle „Bernhard-Casper-Straße“ soll barrierefrei werden.

Bildnachweis: Katharina Kümpel

14 Gedanken zu „Limmerstraße: Baubeginn für Hochbahnsteige noch offen“

  1. Bezüglich Zeit- und Kostenmanagement gibt es erstaunliche Parallelen zwischen den Hochbahnsteigen der Üstra und Stuttgart 21 der Deutschen Bahn. In der vergangenen Woche war ich in Stuttgart. Im vergangenen Jahr war ich zweimal dort; jeweils mit dem ICE versteht sich. Der Info-Turm im Hauptbahnhof erlaubt einen Blick von oben auf die Baustelle. Was sich unten abspielt, sieht man nicht.

    Der SWR bringt es aktuell an den Tag. Stuttgart 21 wird wohl erst 2030 fertig – wenn überhaupt. Die Kosten klettern von ursprünglich 4,5 Milliarden Euro auf 11,5 Milliarden – wenn das mal reicht. Und was macht die Üstra? Sie plant und baut und baut und plant, und es kostet immer mehr Zeit und immer mehr Geld. Hat das von den Managern denn niemand geahnt und rechtzeitig davor gewarnt? Eine andere Lösung wäre die Folge gewesen.

    Es gibt noch eine andere Parallele zu Stuttgart, die darin besteht, dass die Stadtbahnen dank Hochbahnsteigen tatsächlich weitgehend barrierefrei sind. Die Hochbahnsteige wurden allerdings unter anderen Voraussetzungen errichtet; und zwar nicht wie in Hannover nachträglich ins Stadtbild gepflanzt. Wer sich jedoch ins Umland von Stuttgart begibt, wird enttäuscht. Wer mit der Regionalbahn z.B. nach Pforzheim oder Tübingen fährt, wird an jedem Zwischenhalt durch eine Lautsprecherdurchsage gewarnt: „Bitte achten Sie beim Ausstieg auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante!“

    Antworten
  2. Ich frage mich manchmal, ob da auch mal über einen vorübergehenden „Bypass“ nachgedacht wurde.
    Sprich eine provisorische Streckenführung über die Fössestraße/Kötnerholzweg, bzw. eine „Stichstrecke“ von der Linie 9 (Davenstedter-Nieschlag-Kötnerholz) auf die 10 zu führen.

    Ist natürlich nur so ein Gedankengang, aber es würde zumindest die Umsteigerei in den Schienenersatzverkehr für die Fahrgäste von/nach Richtung Ahlem und die sicherlich große Anzahl an Ersatzbussen vermeiden.
    Der Halt Küchengarten könnte auf die Fösse verlegt werden, somit wäre nur der Halt Leinaustraße betroffen…
    (So langsam wie die 10 „limmert“ wäre es wahrscheinlich nicht mal eine sehr große Fahrzeitverlängerung)
    Beim damaligen Bau der Lister Meile hat es ja schon mal funktioniert mit einer improvisierten Ersatzstrecke über die Hohenzollern

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  3. „Barrierefreiheit“

    Hätte es meine Mutter geschafft, mit ihrem Rollstuhl die Rampe eines Hochbahnsteiges hinaufzufahren? Hätte ich es geschafft, sie im Rollstuhl diese Rampe hinaufzuschieben?
    Wohl kaum, denn das gute Teil unterlag in seiner Technologieoffenheit noch nicht dem Diktat der E-Mobilität. Der Preis der Freiheit.

    Antworten
  4. Ach die liebe Üstra. Schon seit Wochen funktionieren die Anzeigen auf diesen Fahrscheinautomaten nicht mehr richtig. Vielleicht lag das am Frost? Aber nun ist es warm und es funktioniert immer noch nicht.

    Dazu gibt es überall Schäden an den Gleisen weil durch Frost der Belag direkt neben den Schienen aufgeplatzt ist. Beispiel am Frosch. Gerade Radfahrer die gerade aus Richtung Penny wollen haben nun richtige Schlaglöcher und das ist schlecht für die Felgen.

    Kleinigkeiten, aber nicht einmal das wird behoben.

    Antworten
  5. Das Bauende hat die Infra bestimmt fest im Blick. Ich tippe mal:
    a) 2035
    b) 2040
    c) Sankt-Nimmerleins-Tag

    Ich kann das Eigenschaftswort „barrierefrei“ im ÖPNV mittlerweile nicht mehr hören. Es verspricht die „Große Freiheit“, verschweigt indes die Risiken und Nebenwirkungen, die sowohl mit der Umsetzung als auch mit dem Unterhalt verbunden sind. Dabei gibt es viel wichtigere Probleme in unserer Gesellschaft, die auf den ersten Blick nicht mit „Freiheit“ in Verbindung gebracht werden. Die werden nach wie vor vernachlässigt.

    Antworten
    • Gerhard,
      das sagen Sie solange Sie nicht darauf angewiesen sind. Sobald man auf einen Rollator / Rollstuhl angewiesen ist, die Einkäufe auch nicht leichter werden oder man nur einen Kinderwagen in die Bahn befördern möchte, ist man heilfroh, Barrierefreiheit zu haben. In Hannover sind wir da schon sehr weit, nicht nur bei der Üstra auch bei Gehwegen, in öffentlichen Gebäuden etc. Sonst endet Ihre Mobilität irgendwann an der Bordsteinkante.

      Antworten
      • Das würde ich erst recht sagen, wenn ich auf einen Rollator/Rollstuhl angewiesen wäre. Ich erwarte nicht von der Gesellschaft, dass sie mir in allen Lebenslagen einen Roten Teppich auslegt, weil dadurch zwangsläufig die Probleme anderer Menschen in den Hintergrund rücken. Beispiel: Phobien jeglicher Art. Körperlich nicht sichtbar, aber seelisch oft grausam.

        Barrierefreiheit sollte überall umgesetzt werden, wo die Verhältnismäßigkeit gewahrt wird. Ein abgesenkter Bordstein im Zuge einer Baumaßnahme kostet fast nichts und stört niemand. Ein Hochbahnsteig verschlingt indes Millionen Euro, die an anderer Stelle fehlen, und verschandelt das Stadtbild. Mir kann niemand erzählen, dass die Menschen in Hannover totunglücklich waren, als es noch keine Hochbahnsteige gab. Was sollen denn die Menschen sagen, die in Stadtteilen leben, in denen weit und breit weder Stadtbahnen noch Busse fahren? – Bezüglich der Barrierefreiheit hat die Üstra den falschen Weg gewählt. Das Thema hatten wir ausführlich an anderer Stelle. Diese Fehlentscheidung schleppen wir nun jahrzehntelang vor uns her.

        Antworten
        • Im Nachhinein ist man immer schlauer! Ja, vielleicht hätte man auch alle Tunnelstationen so umbauen können, dass dort Niederflurbahnen fahren könnten.

          Ich kenne viele Menschen, die glücklich über die Hochbahnsteige sind, weil sie jetzt nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen sind, wenn sie mit den Öffis fahren wollen.

          Antworten
          • Es gibt Menschen, die sind vorher schlau. Die wissen die Folgen ihrer Entscheidungen realistisch einzuschätzen. Daran hat es den Managern der Üstra offenbar gemangelt. – Ich stelle nicht in Abrede, dass es Menschen gibt, die über Hochbahnsteige glücklich sind. Doch vergiss bitte nicht die, die darüber unglücklich sind. Das sind z.B. Geschäftsleute, deren Existenz wegen der extrem langen Bauzeit gefährdet ist, und kulturelle Einrichtungen, die mangels finanzieller Unterstützung kaputtgespart werden.

  6. Verstehe wer will, warum die Gleise nicht im Zuge des Hochbahnsteigbaus mit erneuert wurden.
    Leider gibt es in Zukunft noch öfter Schienenersatzverkehr wegen Baustellen auf der Linie 10.

    Ich würde einen S-Bahn-Halt nahe der Wasserstadt sehr begrüßen. Gleise an dieser Stelle die über Leinhausen führen gibt es schon.

    Antworten
    • Das selbe Beispiel ist die Brücke am Kanal Wasserstadt. 2018, glaube ich, wurde die Eisenbahnbrücke durch eine neue ersetzt. Schon da war die Brücke über dem Kanal, sprichwörtlich, am Ende. Es war alles gesperrt. Gut, Brücke ist ein anderes Amt, das zeitgleich machen wohl unmöglich. Aber man hätte diesen kombinierten Rad-und Fußweg vernünftig sanieren können und man hätte da schon die Schäden aufnehmen können. Dann wäre es heute eindeutig besser, als Radfahrer über die Straße mit einer Ampel führen zu müssen.
      Ach, ging ja sogar im Winter, bald ist Sommer, dann parken wieder massig Fahrräder die eine verbleibende Seite zu und die Brückenspringer engen auch wieder alles ein.

      Tja, Stadt, Infra und Üstra… Gemeinsam reden und planen scheint nicht zu klappen. Bezweifel stark, dass es nur an der Bürokratie liegt. Denke wenn man will….

      Antworten
      • Die Kanalbrücke ist nicht Sache der Stadt sondern des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die für den Mittellandkanal und die Bauwerke da drüber zuständig sind.

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14 Gedanken zu „Limmerstraße: Baubeginn für Hochbahnsteige noch offen“

  1. Bezüglich Zeit- und Kostenmanagement gibt es erstaunliche Parallelen zwischen den Hochbahnsteigen der Üstra und Stuttgart 21 der Deutschen Bahn. In der vergangenen Woche war ich in Stuttgart. Im vergangenen Jahr war ich zweimal dort; jeweils mit dem ICE versteht sich. Der Info-Turm im Hauptbahnhof erlaubt einen Blick von oben auf die Baustelle. Was sich unten abspielt, sieht man nicht.

    Der SWR bringt es aktuell an den Tag. Stuttgart 21 wird wohl erst 2030 fertig – wenn überhaupt. Die Kosten klettern von ursprünglich 4,5 Milliarden Euro auf 11,5 Milliarden – wenn das mal reicht. Und was macht die Üstra? Sie plant und baut und baut und plant, und es kostet immer mehr Zeit und immer mehr Geld. Hat das von den Managern denn niemand geahnt und rechtzeitig davor gewarnt? Eine andere Lösung wäre die Folge gewesen.

    Es gibt noch eine andere Parallele zu Stuttgart, die darin besteht, dass die Stadtbahnen dank Hochbahnsteigen tatsächlich weitgehend barrierefrei sind. Die Hochbahnsteige wurden allerdings unter anderen Voraussetzungen errichtet; und zwar nicht wie in Hannover nachträglich ins Stadtbild gepflanzt. Wer sich jedoch ins Umland von Stuttgart begibt, wird enttäuscht. Wer mit der Regionalbahn z.B. nach Pforzheim oder Tübingen fährt, wird an jedem Zwischenhalt durch eine Lautsprecherdurchsage gewarnt: „Bitte achten Sie beim Ausstieg auf den Abstand zwischen Zug und Bahnsteigkante!“

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  2. Ich frage mich manchmal, ob da auch mal über einen vorübergehenden „Bypass“ nachgedacht wurde.
    Sprich eine provisorische Streckenführung über die Fössestraße/Kötnerholzweg, bzw. eine „Stichstrecke“ von der Linie 9 (Davenstedter-Nieschlag-Kötnerholz) auf die 10 zu führen.

    Ist natürlich nur so ein Gedankengang, aber es würde zumindest die Umsteigerei in den Schienenersatzverkehr für die Fahrgäste von/nach Richtung Ahlem und die sicherlich große Anzahl an Ersatzbussen vermeiden.
    Der Halt Küchengarten könnte auf die Fösse verlegt werden, somit wäre nur der Halt Leinaustraße betroffen…
    (So langsam wie die 10 „limmert“ wäre es wahrscheinlich nicht mal eine sehr große Fahrzeitverlängerung)
    Beim damaligen Bau der Lister Meile hat es ja schon mal funktioniert mit einer improvisierten Ersatzstrecke über die Hohenzollern

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  3. „Barrierefreiheit“

    Hätte es meine Mutter geschafft, mit ihrem Rollstuhl die Rampe eines Hochbahnsteiges hinaufzufahren? Hätte ich es geschafft, sie im Rollstuhl diese Rampe hinaufzuschieben?
    Wohl kaum, denn das gute Teil unterlag in seiner Technologieoffenheit noch nicht dem Diktat der E-Mobilität. Der Preis der Freiheit.

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  4. Ach die liebe Üstra. Schon seit Wochen funktionieren die Anzeigen auf diesen Fahrscheinautomaten nicht mehr richtig. Vielleicht lag das am Frost? Aber nun ist es warm und es funktioniert immer noch nicht.

    Dazu gibt es überall Schäden an den Gleisen weil durch Frost der Belag direkt neben den Schienen aufgeplatzt ist. Beispiel am Frosch. Gerade Radfahrer die gerade aus Richtung Penny wollen haben nun richtige Schlaglöcher und das ist schlecht für die Felgen.

    Kleinigkeiten, aber nicht einmal das wird behoben.

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  5. Das Bauende hat die Infra bestimmt fest im Blick. Ich tippe mal:
    a) 2035
    b) 2040
    c) Sankt-Nimmerleins-Tag

    Ich kann das Eigenschaftswort „barrierefrei“ im ÖPNV mittlerweile nicht mehr hören. Es verspricht die „Große Freiheit“, verschweigt indes die Risiken und Nebenwirkungen, die sowohl mit der Umsetzung als auch mit dem Unterhalt verbunden sind. Dabei gibt es viel wichtigere Probleme in unserer Gesellschaft, die auf den ersten Blick nicht mit „Freiheit“ in Verbindung gebracht werden. Die werden nach wie vor vernachlässigt.

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    • Gerhard,
      das sagen Sie solange Sie nicht darauf angewiesen sind. Sobald man auf einen Rollator / Rollstuhl angewiesen ist, die Einkäufe auch nicht leichter werden oder man nur einen Kinderwagen in die Bahn befördern möchte, ist man heilfroh, Barrierefreiheit zu haben. In Hannover sind wir da schon sehr weit, nicht nur bei der Üstra auch bei Gehwegen, in öffentlichen Gebäuden etc. Sonst endet Ihre Mobilität irgendwann an der Bordsteinkante.

      Antworten
      • Das würde ich erst recht sagen, wenn ich auf einen Rollator/Rollstuhl angewiesen wäre. Ich erwarte nicht von der Gesellschaft, dass sie mir in allen Lebenslagen einen Roten Teppich auslegt, weil dadurch zwangsläufig die Probleme anderer Menschen in den Hintergrund rücken. Beispiel: Phobien jeglicher Art. Körperlich nicht sichtbar, aber seelisch oft grausam.

        Barrierefreiheit sollte überall umgesetzt werden, wo die Verhältnismäßigkeit gewahrt wird. Ein abgesenkter Bordstein im Zuge einer Baumaßnahme kostet fast nichts und stört niemand. Ein Hochbahnsteig verschlingt indes Millionen Euro, die an anderer Stelle fehlen, und verschandelt das Stadtbild. Mir kann niemand erzählen, dass die Menschen in Hannover totunglücklich waren, als es noch keine Hochbahnsteige gab. Was sollen denn die Menschen sagen, die in Stadtteilen leben, in denen weit und breit weder Stadtbahnen noch Busse fahren? – Bezüglich der Barrierefreiheit hat die Üstra den falschen Weg gewählt. Das Thema hatten wir ausführlich an anderer Stelle. Diese Fehlentscheidung schleppen wir nun jahrzehntelang vor uns her.

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        • Im Nachhinein ist man immer schlauer! Ja, vielleicht hätte man auch alle Tunnelstationen so umbauen können, dass dort Niederflurbahnen fahren könnten.

          Ich kenne viele Menschen, die glücklich über die Hochbahnsteige sind, weil sie jetzt nicht mehr auf fremde Hilfe angewiesen sind, wenn sie mit den Öffis fahren wollen.

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          • Es gibt Menschen, die sind vorher schlau. Die wissen die Folgen ihrer Entscheidungen realistisch einzuschätzen. Daran hat es den Managern der Üstra offenbar gemangelt. – Ich stelle nicht in Abrede, dass es Menschen gibt, die über Hochbahnsteige glücklich sind. Doch vergiss bitte nicht die, die darüber unglücklich sind. Das sind z.B. Geschäftsleute, deren Existenz wegen der extrem langen Bauzeit gefährdet ist, und kulturelle Einrichtungen, die mangels finanzieller Unterstützung kaputtgespart werden.

  6. Verstehe wer will, warum die Gleise nicht im Zuge des Hochbahnsteigbaus mit erneuert wurden.
    Leider gibt es in Zukunft noch öfter Schienenersatzverkehr wegen Baustellen auf der Linie 10.

    Ich würde einen S-Bahn-Halt nahe der Wasserstadt sehr begrüßen. Gleise an dieser Stelle die über Leinhausen führen gibt es schon.

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    • Das selbe Beispiel ist die Brücke am Kanal Wasserstadt. 2018, glaube ich, wurde die Eisenbahnbrücke durch eine neue ersetzt. Schon da war die Brücke über dem Kanal, sprichwörtlich, am Ende. Es war alles gesperrt. Gut, Brücke ist ein anderes Amt, das zeitgleich machen wohl unmöglich. Aber man hätte diesen kombinierten Rad-und Fußweg vernünftig sanieren können und man hätte da schon die Schäden aufnehmen können. Dann wäre es heute eindeutig besser, als Radfahrer über die Straße mit einer Ampel führen zu müssen.
      Ach, ging ja sogar im Winter, bald ist Sommer, dann parken wieder massig Fahrräder die eine verbleibende Seite zu und die Brückenspringer engen auch wieder alles ein.

      Tja, Stadt, Infra und Üstra… Gemeinsam reden und planen scheint nicht zu klappen. Bezweifel stark, dass es nur an der Bürokratie liegt. Denke wenn man will….

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      • Die Kanalbrücke ist nicht Sache der Stadt sondern des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt die für den Mittellandkanal und die Bauwerke da drüber zuständig sind.

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