Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 26. August – die Themen

Stadtbezirksrat Linden-LimmerIn seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause erwartet den Stadtbezirksrat Linden-Limmer am kommenden Mittwoch eine umfangreiche Tagesordnung. Auf dem Programm stehen zahlreiche aktuelle Themen, die den Stadtbezirk Linden-Limmer und seine vier Stadtteile betreffen. Die Sitzung ist öffentlich. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, die Beratungen vor Ort zu verfolgen. Im Rahmen der Bürgerfragestunde besteht zudem die Möglichkeit, Fragen zu stellen und eigene Anliegen aus dem Stadtbezirk vorzubringen. Ergänzt wird die Sitzung durch Berichte der Stadtverwaltung, des Bezirksbürgermeisters und des Stadtbezirksmanagements.

Auszug aus der Tagesordnung

Die Tagesordnung setzt sich zusammen aus Anhörungen, Verwaltungsvorlagen, Anträgen und Anfragen der Bezirksratsmitglieder zu folgenden Themen:

  • IGS Linden Sporthallen, Am Spielfelde – Erneuerung Sportboden
  • Schutz der Zivilgesellschaft
  • Abstellung von Leih-E-Scootern in Linden-Limmer
  • Sachstand Umsetzung der Fahrradbügel und Rollerabstellplätze an der Grundschule am Lindener Markt
  • Öffentliche Toilette am Küchengarten
  • Umsetzung der Zweckentfremdungssatzung – hier durch entgeltliche Vermietung des Wohnraums zur Fremdenbeherbergung in Limmer
  • Umsetzung der Zweckentfremdungssatzung – hier Leerstand von Wohnungen im sogenannten „Limmerquartier“
  • Funktionalität und Zukunft der Lindener Hafen-Schleuse
  • Umsetzung der Neugestaltung der Hohe Straße
  • Umsetzung des sogenannten Bildungs- und Teilhabepakets (BuT)
  • Schallschutzfensterprogramm
  • Petition für Tempo 30 in der Wunstorfer Straße
  • Rückbau der Altgebäude der Wasserstadt Limmer
  • Beachtung der Interessen der Anwohnenden der Drägerwiese
  • Einladungen zu Info-Veranstaltungen der Verwaltung – ohne Bezirksrat –
  • Verwendung der Mittel des Sonderprogramms zur ökologischen Aufwertung von Schulhöfen, Spielplätzen, Stadtteilparks und Grünflächen Doppelhaushalt 2025/2026
  • Ortstermin Brackebuschgarten
  • Aufforderung zur Bereitstellung weiterer Informationen zum geplanten Bau der Hochbahnsteige in der Limmerstraße
  • Barrierefreiheit an Ampelanlagen entlang des Bauwegs
  • Ersatzpflanzungen und Neubepflanzungen leerstehender Baumstandorte im Zuge des Baus der Hochbahnsteige
  • Gleise in der Limmerstraße fahrradfreundlich gestalten
  • Mehr sichere Abstellplätze für Fahrräder und Lastenräder im Bereich Klewergarten/Erichstraße/Magnusstraße schaffen
  • Schutz der Bienen auf dem Lindener Berg

Die vollständige Tagesordnung kann im öffentlichen Sitzungsmanagement der Stadt Hannover gelesen werden.

Bildnachweis: Stefan Ebers

4 Kommentare zu „Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 26. August – die Themen“

  1. Der Stadtbezirksrat wird neu gewählt. Es ist davon auszugehen, dass sich die Besetzung im Anschluss spürbar ändert. Einige Sitzungen habe ich besucht, aber noch wertvoller war für mich die Berichterstattung auf Punkt-Linden. Meine Kritik habe ich an anderer Stelle bereits geäußert. Viel Aufwand, wenig Zählbares. Daran sind die gewählten Vertreter nicht ganz schuldlos. Die Flut von Anfragen und Anträgen ist kontraproduktiv, weil dadurch die Stadtverwaltung nicht nur genervt, sondern auch überlastet wird; schließlich gibt es insgesamt 13 Bezirksräte. Banale Anfragen sollten unterbleiben, z.B. die zu „Eisbergen und Vermüllung an ÖPNV-Haltestellen“ mit 7 Seiten Fotos vom 25.02.2026. Ja mei! Das war der sprichwörtliche Schnee von gestern. Meines Erachtens sollte sich der Bezirksrat auf die Big Points konzentrieren und das auch in den Sitzungen entsprechend kommunizieren.

    Antworten
  2. „Gleise in der Limmerstraße fahrradfreundlich gestalten“

    Das ist ja auch ein Unding, dass eine Fahrradstraße auch von Straßenbahnen genutzt wird, die dann auch noch – den Verkehrsfluss hemmend – anhalten, um herumlungernde Fußgänger einsteigen zu lassen.
    Die Verkehrswende wird durch derartige unzeitgemäße Verkehrsteilnehmer wieder einmal ausgebremst. 🚋🚴

    Antworten
  3. Man würde meinen, eine Fußgängerzone soll Fußgänger vor anderen Verkehrsteilnehmern schützen. Stattdessen erlebt man in der Limmerstraße das genaue Gegenteil. Die Straße ist für die Bahnen, Busse und Fahrräder, die Gehwege für Tische, Stühle und Warenpräsentation. Der Fußgänger wird hier verdrängt. Menschen mit Rollstuhl oder Rollator werden auch nicht berücksichtigt, noch weniger blinde Menschen, denen auch noch erschwerend E-Scooter und (Lasten-)Räder in den Weg gestellt werden. Ich bin gespannt wie es während der Bauzeit der Hochbahnsteige wird. Da haben Fußgänger bestimmt auch wieder das Nachsehen, wenn die Wege wieder mit Radfahrenden geteilt werden müssen.

    Antworten
    • Als Blinder ist die Limmerstraße „fast“ unmöglich zu begehen. Das haben schon viele erfahrene Blinde gesagt.
      Also lieber großflächig meiden und die eingeschränkten Personen aussperren !! 🙁
      *lol*

      Antworten

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4 Kommentare zu „Stadtbezirksrat Linden-Limmer am 26. August – die Themen“

  1. Der Stadtbezirksrat wird neu gewählt. Es ist davon auszugehen, dass sich die Besetzung im Anschluss spürbar ändert. Einige Sitzungen habe ich besucht, aber noch wertvoller war für mich die Berichterstattung auf Punkt-Linden. Meine Kritik habe ich an anderer Stelle bereits geäußert. Viel Aufwand, wenig Zählbares. Daran sind die gewählten Vertreter nicht ganz schuldlos. Die Flut von Anfragen und Anträgen ist kontraproduktiv, weil dadurch die Stadtverwaltung nicht nur genervt, sondern auch überlastet wird; schließlich gibt es insgesamt 13 Bezirksräte. Banale Anfragen sollten unterbleiben, z.B. die zu „Eisbergen und Vermüllung an ÖPNV-Haltestellen“ mit 7 Seiten Fotos vom 25.02.2026. Ja mei! Das war der sprichwörtliche Schnee von gestern. Meines Erachtens sollte sich der Bezirksrat auf die Big Points konzentrieren und das auch in den Sitzungen entsprechend kommunizieren.

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  2. „Gleise in der Limmerstraße fahrradfreundlich gestalten“

    Das ist ja auch ein Unding, dass eine Fahrradstraße auch von Straßenbahnen genutzt wird, die dann auch noch – den Verkehrsfluss hemmend – anhalten, um herumlungernde Fußgänger einsteigen zu lassen.
    Die Verkehrswende wird durch derartige unzeitgemäße Verkehrsteilnehmer wieder einmal ausgebremst. 🚋🚴

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  3. Man würde meinen, eine Fußgängerzone soll Fußgänger vor anderen Verkehrsteilnehmern schützen. Stattdessen erlebt man in der Limmerstraße das genaue Gegenteil. Die Straße ist für die Bahnen, Busse und Fahrräder, die Gehwege für Tische, Stühle und Warenpräsentation. Der Fußgänger wird hier verdrängt. Menschen mit Rollstuhl oder Rollator werden auch nicht berücksichtigt, noch weniger blinde Menschen, denen auch noch erschwerend E-Scooter und (Lasten-)Räder in den Weg gestellt werden. Ich bin gespannt wie es während der Bauzeit der Hochbahnsteige wird. Da haben Fußgänger bestimmt auch wieder das Nachsehen, wenn die Wege wieder mit Radfahrenden geteilt werden müssen.

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    • Als Blinder ist die Limmerstraße „fast“ unmöglich zu begehen. Das haben schon viele erfahrene Blinde gesagt.
      Also lieber großflächig meiden und die eingeschränkten Personen aussperren !! 🙁
      *lol*

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