Stadt lehnt zusätzliche Toiletten an der Limmerstraße ab

Die Landeshauptstadt Hannover sieht keinen Bedarf für zusätzliche öffentliche Toiletten an der Limmerstraße in Linden-Nord. Mit dieser Einschätzung stößt die Verwaltung jedoch auf deutliche Kritik. Nach Ansicht der Antragstellerin und zahlreicher Anwohner verkennt die Stadt die tatsächliche Situation rund um den beliebten Treffpunkt, an dem sich insbesondere an warmen Sommerabenden Hunderte Menschen aufhalten.

Bezirksrat wollte mobiles Toiletten-Projekt testen

Öffentliche Toilette auf dem Küchengarten
Öffentliche Toilette auf dem Küchengartenplatz
Bereits in der Sitzung des Stadtbezirksrates Linden-Limmer am 29. April 2026 wurde ein Antrag der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin Katharina-Sophia Gerking (SPD) mehrheitlich beschlossen.

Geprüft werden sollte ein halbjähriges Pilotprojekt mit mobilen Toilettenanlagen, die durch eine optisch ansprechende Holzverkleidung besser in das Straßenbild integriert werden. Vorgesehen war unter anderem:

  • mobile Toiletten auf öffentlichen Flächen im Umfeld der Limmerstraße, insbesondere während der Sommermonate,
  • Einbindung des Projekts „LimmernLichter“,
  • Möglichkeit für Bürger, Standorte per E-Mail vorzuschlagen,
  • regelmäßige Standortwechsel mit Beteiligung von Anwohnern und Gewerbetreibenden,
  • eine anschließende Auswertung, ob sich die Sauberkeit verbessert.

Ziel war es, auf pragmatische Weise die zunehmenden Probleme mit wildem Urinieren und Fäkalien im öffentlichen Raum zu reduzieren.

Stadt lehnt das Projekt ab

Die Verwaltung kommt jedoch zu einem anderen Ergebnis. Sie hält die Umsetzung für nicht realisierbar.

Als Gründe nennt die Stadt:

  • fehlende personelle Kapazitäten für Planung, Organisation und Betreuung,
  • nicht vorhandene Haushaltsmittel für Anschaffung, Reinigung und Transport,
  • Zweifel an der Wirksamkeit mobiler Toiletten,
  • das aus Sicht der Verwaltung bereits ausreichende Angebot öffentlicher Toiletten,
  • einen unverhältnismäßig hohen organisatorischen Aufwand.

Vor allem der vierte Punkt dürfte viele Besucher der Limmerstraße überraschen. Die Stadt bewertet die vorhandene Infrastruktur als ausreichend und sieht deshalb keinen Bedarf für zusätzliche Anlagen.

Realität an der Limmerstraße sieht anders aus

Genau an dieser Einschätzung entzündet sich die Kritik.

Wer an einem sonnigen Wochenende oder an lauen Sommerabenden die Limmerstraße besucht, erlebt regelmäßig ein völlig anderes Bild. Teilweise halten sich dort mehrere hundert Menschen gleichzeitig auf, um vor den Kiosken zu sitzen oder zu feiern.

Für diese Besucher stehen faktisch lediglich zwei öffentliche Toiletten zur Verfügung:

Hinzu kommen lediglich zwei Betriebe der Initiative „Nette Toilette“.

Gerade für Besucher, die sich im mittleren Bereich der Limmerstraße aufhalten, bedeutet der Weg zur nächsten Toilette oft mehrere Minuten Fußweg. Viele verzichten darauf offenbar und suchen stattdessen Hauseingänge, Büsche oder Bäume in den angrenzenden Straßen auf.

Seit Jahren ein bekanntes Problem

Dass es sich nicht um ein neues Phänomen handelt, zeigt auch die Berichterstattung von Punkt-Linden.

Bereits 2020 sorgte eine Diskussion im Bezirksrat für Aufmerksamkeit. Damals fiel der inzwischen bekannte Satz:

„Die Leute scheißen nicht nur in die Eingänge…“

Schon 2019 berichtete Punkt-Linden über die Aussagen eines Besuchers der Limmerstraße:

„Das ist hier überhaupt kein Problem. Dazu gehst du einfach in eine der Nebenstraßen, dort kannst du dich einfach an einen Baum stellen.“

Diese Aussagen mögen drastisch klingen, beschreiben nach Ansicht vieler Anwohner jedoch bis heute ein alltägliches Problem.

Antragstellerin widerspricht der Stadt deutlich

Die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der SPD, Katharina-Sophia Gerking kann die Entscheidung der Stadt nicht nachvollziehen. Sie widerspricht insbesondere der Aussage, die vorhandenen Toiletten seien ausreichend. Nach ihrer Einschätzung wäre zwar ein Ausbau der bestehenden Infrastruktur die beste Lösung. Da sich dort jedoch seit Jahren kaum etwas bewege, sei zumindest ein Pilotprojekt mit mobilen Toiletten ein sinnvoller Versuch gewesen.

Gerking weist außerdem darauf hin, dass Besucher der Limmerstraße kaum bereit seien, bis zu zehn Minuten zu einer Toilette am Pfarrlandplatz zu laufen und anschließend denselben Weg wieder zurückzugehen. Hinzu komme, dass viele Besucher die vorhandenen Toiletten oder die Standorte der „Netten Toilette“ überhaupt nicht kennen.

Selbst bestehende Toilette gilt als Problemfall

Ironischerweise räumt die Stadt selbst ein, dass eine ihrer wichtigsten öffentlichen Toiletten erhebliche Probleme bereitet. Im Gespräch mit Punkt-Linden erklärte Wirtschafts- und Umweltdezernentin Anja Ritschel erst kürzlich, dass die Toilette am Pfarrlandplatz zweimal täglich gereinigt werde. Trotzdem sei sie häufig bereits kurze Zeit später wieder stark verschmutzt. Nach Angaben der Dezernentin handelt es sich seit Jahren um einen besonderen Problemstandort. Eine dauerhafte Betreuung oder Aufsicht sei aus Kostengründen jedoch nicht möglich.

Kommentar

Die Ablehnung wirkt vor allem deshalb schwer nachvollziehbar, weil sie an einem entscheidenden Punkt an der Realität vorbeigeht. Niemand wird bestreiten, dass zusätzliche Toiletten Geld kosten und organisatorischen Aufwand verursachen. Gleichzeitig ist das Problem rund um die Limmerstraße seit vielen Jahren bekannt und durch zahlreiche Beschwerden dokumentiert.

Die Aussage der Verwaltung, das bestehende Toilettenangebot sei ausreichend, dürfte vielen Anwohnern und regelmäßigen Besuchern der Limmerstraße kaum vermittelbar sein. Wer an einem Sommerabend erlebt, wie sich hunderte Menschen zwischen Küchengarten und Limmerstraße aufhalten, erkennt schnell, dass zwei öffentliche Toiletten für diesen Andrang kaum ausreichen.

Statt das Pilotprojekt zumindest testweise auszuprobieren, verweist die Stadt auf fehlende Mittel und zweifelt den Erfolg bereits im Vorfeld an. Damit bleibt ein seit Jahren bestehendes Problem weiterhin ungelöst.

28 Kommentare zu „Stadt lehnt zusätzliche Toiletten an der Limmerstraße ab“

  1. Liebe(r) ? Belling ,
    du sprichst mir aus den Tiefen meiner Seele. Ich neige mein Haupt vor dir. Ich bin dieses Thema so leid . Ich bin Langzeit Lindenerin und kenne Linden noch aus unbelasteten ~ unbelästigten Zeiten. War prima. Hedwich grüßt

    Antworten
  2. Das To-Go-Konzept entspringt geradezu der entgegengesetzten Denkweise: „Bezahlen Sie, nehmen Sie Ihren Scheiß und verpissen Sie sich. Oder glauben Sie etwa, wir sind für Ihren Müll oder Ihre sonstigen Entsorgungsnöte verantwortlich?“
    Das Ganze wird seit etwa 25 Jahren als „Entbürokratisierung“ verkauft. Verbraucherrechte stören bekanntlich den Geschäftsbetrieb.

    Wer sich über die derzeitige Rechtslage in Niedersachsen informieren möchte, wird hier fündig:
    *https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/uber_uns/aufsicht_und_recht/gaststattenangelegenheiten/gaststaettenangelegenheiten-101003.html
    *https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/standort/planen-bauen/bauleitplanung/bau-und-planungsrecht/bereitstellung-von-gaestetoiletten-in-gastronom-kleinbetrieben-5960628
    *https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/news/32449_Gaestetoiletten_Es_geht_auch_ohne

    Randbemerkung:
    – Kioske dürfen keine Sitzgelegenheiten bereitstellen.
    – Einer Gaststätte ist es untersagt, für die Toilettenbenutzung ein Entgelt zu verlangen.

    Antworten
    • Genau…..nur das wird ja nicht kontrolliert.
      Es geht nicht um die Bewohner aus dem Viertel die auf der Bank ein Käffchen oder auch ein Bier trinken.
      Sondern das zB ganze Geburtstage gefeiert werden.
      Es fehlt eigentlich nur noch das irgendwann eine
      Hochzeits Kutsche vorfährt .🤔😂

      Antworten
  3. …mögen sich die Himmelspfortnen öffnen, auf dass es auf uns hernieder pisst im „Lindenland“…und sich im Anschluß ein göttlicher Arsch durch die Wolken schiebt und einen riesigen flächendeckenden „Hucken“ auf die „Limmernden“ und deren Häupter fallen lassen möge…
    danach schreit keiner mehr nach einem Klo…!!!

    Antworten
  4. Es ist eine absolute Schweinerei, dass ein Kiosk nach dem anderen in die Limmerstraße zieht, Außenbestuhlung hinstellt und keine Toilette anbietet. Wie kann das sein?!
    Wie wäre es, wenn die Stadt Hannover da mal genau drauf schaute? Gut, denke ich.
    Zusätzlich könnte sich der städtische Ordnungsdienst abends in die einschlägigen Seitenstraßen stellen und teure Tickets für Wildpinkler ausstellen. Das würde sich bei den Sauftouristen schnell herumsprechen, sodass sie sich überlegen müssten, ob ihre unsoziale Art des „Feierns“ überhaupt angebracht ist.

    Antworten
    • Dein Vorschlag ist weltfremd. Die meisten Kioske verfügen allenfalls über eine Personaltoilette. Selbst wenn die Kioskbetreiber bereit wären, diese für Kunden zur Verfügung zu stellen, würde dies aus hygienischen Gründen scheitern. Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Das gilt auch für den Einzelhandel (z.B. Supermärkte). Wer sich sein Bier z.B. bei REWE kauft, hat keinen Anspruch darauf, dort anschließend aufs Klo zu gehen. Folglich sind andere Lösungen gefragt. Dafür gibt es kommunale Aufgabenträger. Die müssen für geeignete Rahmenbedingungen sorgen. Im Bereich der Limmerstraße sind diese ungeeignet oder außer Dienst. Wildpinkeln wird sich nie ganz vermeiden lassen, aber auf ein Minimum reduzieren, wenn fußläufig Pissoirs erreichbar sind. Es macht keinen Sinn, diejenigen in Hannovers City zu schicken, die am Küchengarten ihre Notdurft verspüren. Außerdem gibt es nicht nur Sauftouristen, sondern ganz normale Bürgerinnen und Bürger, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. – Bezüglich des städtischen Ordnungsdiensts gebe ich dir recht. Der kann aber nur dann erfolgreich agieren, wenn dieser auf öffentliche Toiletten in der Nähe verweisen kann.

      Antworten
      • Ich bleibe dabei, dass eine Gastro mit Ausschank und Sitzplätzen – auf denen manche Menschen trinkenderweise den ganzen Abend verbringen – eine Toilette braucht. Dabei ist es doch de facto egal, ob es sich ganz offiziell um ein Lokal handelt oder „nur“ um einen Kiosk.

        Antworten
        • Das ist nicht egal. Sobald Sitzgelegenheiten angeboten werden, gilt der Betrieb als Gaststätte, benötigt dafür eine Konzession und muss Toiletten für die Gäste vorhalten. Das sind rechtlich gesehen keine Kioske. Wenn Kioskbetreiber dagegen verstoßen, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann. Kioskbetreiber sind nur für den unmittelbaren Vorplatz verantwortlich.

          Antworten
          • Antwort auf:
            „Das ist nicht komisch, sondern logisch. Kundentoiletten von Tankstellen sind baulich getrennt. Kioske haben indes keine Kundentoiletten. Theoretisch müsste eine Person durch den Verkaufsraum das Personal-WC aufsuchen, das als Unisex-Toilette ausgelegt sein müsste. Im Nu könnte daraus eine kleine „Völkerwanderung“ werden. Das ist nicht nur für den Kioskbetreiber unzumutbar, sondern aus hygienischen Gründen unzulässig. Und wie soll der Kioskbetreiber die eigenen Kunden von denen unterscheiden, die sich bei REWE ihr Bier gekauft und sich damit nebenan auf eine Brüstung gesetzt haben?“

            Was ist daran nicht komisch? Tankstellen(außer den an Autobahnen) haben meist auch nur eine WC-Schüssel für die Kunden, dafür gibt es wenn man fragt an der Kasse den Schlüssel! Das ist doch Unisex! Oder etwa nicht? Und wenn der Kisok-Betreibende selber muss dann kann er*sie auch gleich sauber machen, denn nach einen WC Besuch müssten die sich eh die Hände Reinigen bevor sie wieder an ihre reguläre Arbeit gehen. Und Nein bei kleinen Tankstellen gibt es keine extra Reinigungskräfte die dafür kommen.
            So kann man das auch bei einem Kiosk machen oder liegen die WC’s da im Verkaufsraum? Nein das tun sie nicht!

            Wie schon geschrieben, die Kioske die das WC nicht zur Verfügung stellen müssen dann eben Abgabe Zahlen mit der öffentliche WC’s finanziert werden.

        • Norbert: ich finde deinen Vorschlag vollkommen Richtig, dass dort wo man direkt verzehren darf und der Kunde dadurch vor Ort gehalten wird auch für die „Rücknahme des Inhaltes“ ein Örtchen bereit halten sollte. Wer das nicht will oder kann sollte eine Abgabe an die Stadt zahlen müssen mit der die öffentlichen Toiletten dann bezahlt werden, da es ja gezeigt hat dass es nicht funktioniert wenn man für die Nutzung der Toiletten Geld verlangt.
          Allerdings wenn man sich in den Restaurants/Cafe’s mal die Situation der WC’s so ansieht, dann ist die bei vielen aufgrund der Raumverhältnisse auch schon Mangelhaft. Teilweise haben die nur eine für alle und einige Läden haben sogar gar keine für Gäste und das obwohl man vor Ort essen kann.
          @Gerhard:
          Komisch warum schafft es dann jede Tankstelle den Kunden einen Schlüssel für ein WC zu geben wenn man danach fragt? Auch diverse Bäcker haben ein Kunden WC. Und bis auf die Tankstellen an Autobahnen hat für die Benutzung von denen von mir keiner mal Geld gewollt. Was nicht heißt das ich als nicht Gast/Kunde nicht auch bereit wäre dafür einen Obolus dafür da zu lassen, aber das sollte dann auch eine freiwillige Abgabe sein.

          Antworten
          • Das ist nicht komisch, sondern logisch. Kundentoiletten von Tankstellen sind baulich getrennt. Kioske haben indes keine Kundentoiletten. Theoretisch müsste eine Person durch den Verkaufsraum das Personal-WC aufsuchen, das als Unisex-Toilette ausgelegt sein müsste. Im Nu könnte daraus eine kleine „Völkerwanderung“ werden. Das ist nicht nur für den Kioskbetreiber unzumutbar, sondern aus hygienischen Gründen unzulässig. Und wie soll der Kioskbetreiber die eigenen Kunden von denen unterscheiden, die sich bei REWE ihr Bier gekauft und sich damit nebenan auf eine Brüstung gesetzt haben?

            Noch mal: Kioske dürfen keine Sitzgelegenheiten anbieten. Wenn dagegen verstoßen wird, muss der Ordnungsdienst der LHH einschreiten. Beim „Limmern“ treffen heterogene Personengruppen aufeinander, die mal hier, mal dort stehen oder sitzen. Eine Zuordnung zu Kiosken, dem Einzelhandel und/oder mitgebrachten Getränken ist unmöglich. Das Problem ließe sich nur durch ein Alkoholverbot innerhalb einer Sperrzone – wie neuerdings in Bahnhöfen – beheben. Damit wäre das Problem an sich aber nicht gelöst, nämlich: Wo kann ich als braver Bürger eine öffentliche Toilette aufsuchen, die nicht zum Himmel stinkt!?

        • Das war doch immer so. Ich lese alle diese Kommentare und wundere mich was aus Linden geworden ist. Wir hatten fueher keine ‘Public Toilets’. Man ging nach Hause.
          Verliess Linden in 1962, mein Besuch in 2024 war sehr enttaeuschend. Wohne seit 1962 in Australien and lese punkt-linden.

          Antworten
  5. Vielleicht wäre ein Blick auf eine durchaus vergleichbare Problematik angebracht:

    Bundesweit ist die Verschmutzung des öffentlichen Raums und des Privatgrundes anderer Leute durch Hundekot verboten. Die Hundehalter sind angehalten, etwaige Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge zu entfernen. Ansonsten werden bekanntlich Bußgelder fällig.

    Wäre es nicht recht und billig, diesen Ansatz auch hinsichtlich nächtlicher Invasoren und Okkupanten zur Geltung zu verhelfen? Unter Umständen haften ja Eltern für ihre ungezogenen Kinder …

    Antworten
  6. Ja eine PFLICHTkundentoilette kann ich nur befürworten. Da es so viele Kioske wie nirgends anderes wo auf der Limmerstr gibt wäre so etwas in meinen Augen nur rechtens. Sie verdienen ja an den Kunden und das verkaufte Getränk muss ja irgendwo wieder hin. Ich wohne direkt neben der Limmerstr und hatte morgens schon mal einen dicken Kackhaufen direkt vor meiner Haustür. Ich kenne es das es nach Urin stinkt schon lange aber das sollte dann wohl die Krönung sein. 🤔🤨

    Antworten
    • Richtig!!!
      Warum versucht man es nicht mal mit kommerziellen Toilettenwagenbetreibern.
      So wie es beim Schützenfest, oder anderen Veranstaltungen gemacht wird.
      Benutzer bezahlen eine Obolus.
      Diejenigen die am“ Limmern „verdienen,werden auch zur Kasse gebeten

      Antworten
      • Alternativ könnte man einen „WC-Soli“ einführen, den alle Betreiber mit To-Go-Produkten zahlen müssen (wäre dann auch in anderen Stadtteilen möglich) von dem die Beseitigung der Hinterlassenschaften bezahlt wird. Wer kein Geld für die Toilette hat, wird leider weiterhin Alternativen suchen. Das war in der Vergangenheit auch der Grund für die „Zerstörungswut“.

        Antworten
        • @Nisa
          Es sind ja nicht die Leute die wenig Geld haben,
          Das Problem
          Sondern angereiste Gruppen ,die es toll finden
          zu „Limmern“,und recht wohl genug Geld haben

          Antworten
          • Egal ob zugereist oder zugezogen, Kleingeld für die Toilette hat nicht jeder passend. Ist mir jedenfalls schon sehr oft passiert, aber zum Glück hab es in unmittelbarer Nähe noch andere Toiletten.
            Wenn die Kioskbetreiber usw. ab einer gewissen Uhrzeit einen WC-Soli als Aufpreis für ihre Produkte verlangen- Rewe dann natürlich auch auf bestimmte Produkte – könnte davon vielleicht eine akzeptable Lösung finanziert werden.
            Oder es gilt wieder das frühere Alkoholverzehrverbot im Umkreis von 50 (?) Metern, womit sich die Lage etwas entspannen könnte.

  7. Korrekt ist das 1 Toilettenanlage zur Verfügung steht. Die Anlage am Küchengarten ist seit mehr als einem Jahr DEFEKT! Somit ist das Foto welches die Anlage zeigt nicht aktuell. Das Örtchen schaut weder von außen noch von innen so sauber aus wie auf dem Foto.

    Und kommen erstmal die Hochbahnsteige und wird der Grüne Hügel bebaut hat sich das mit den Limmern etc. eh erledigt

    Antworten
    • Es gibt noch eine öffentliche Toilette am Lindener Markt. Der Weg ist natürlich eine Hürde.

      Leider hat man sich in der Vergangenheit dazu entschieden das ehemalige Toilettenhäuschen am Küchengarten einem Gastrobetrieb (jetzt Perle?) zu opfern.

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      • Du sprichst mir aus der Seele.
        Das Häuschen, früher sogar mit Kiosk (wenn ich mich noch recht entsinne), war zwar nicht das Sauberste, aber für die Notdurft hat es gereicht.
        Ansonsten waren früher auch viele Gastronomen dazu bereit, wenn man lieb gefragt hat, den Toilettengang umsonst zu erlauben.
        Voraussetzung war dabei immer, das man es auch wieder sauber verlassen hat ! (Was heutzutage immer wieder missbraucht wird 🙁
        Da kann man die Gastwirte auch verstehen !

        Ich kenne noch die Zeit, wo Toilettenhaus mit Kiosk dran betrieben wurde. Da hat oft der Kioskbetreiber von der Stadt Geld dafür bekommen die Toiletten zwischendurch sauber zu halten. Da brauchte die Stadt nur einmal die Woche Grundreiniggung machen.

        Heutzutage muss man solche Häuschen (übertrieben gesagt) mit einem Polizisten absichern 🙁

        Antworten
  8. Im April dieses Jahres war ich in Bensheim an der Bergstraße (Südhessen). Die Stadt hat rund 42.000 Einwohner und damit etwa so viele wie Linden/Limmer. Auf dem Marktplatz direkt gegenüber vom Museum steht eine Toilettenanlage aus Containern. Die musste im August 2024 nach einem Totalschaden durch Vandalismus erneuert werden. Unter solchen Vorfällen leiden viele Kommunen. Als ich dort war, machte die neue Toilettenanlage einen guten Eindruck. Die Stadt Bensheim hat offenbar eine Lösung für ihre Bürger und Touristen gefunden, die funktioniert, halbwegs ansehnlich ist und vermutlich keine Unsummen kostet.

    Das Argument der Stadt Hannover, dass die vorhandene Infrastruktur in Linden ausreichend sei, ist lächerlich. Mein Vorschlag: Die LHH sollte sich von den Kommunen beraten lassen, die den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern die Bedürfnisse ihrer Bürger ernst nehmen.
    Auf diesem Link der Stadt Bensheim ist die Toilettenanlage zu sehen:
    https://bensheim.de/marktplatz-toiletten-wieder-geoeffnet/

    Antworten
    • Man mag davon halten was man möchte, es ist aber nicht verkehrt, die Menschen ÜBER die sonst nur geredet wird mit einzubinden, damit sie den Ort mehr wertzuschätzen lernen. Ich finde den finanziellen Einsatz dafür auch sehr hoch, keine Frage, aber das Ergebnis finde ich gut.
      In Linden werden die öffentlichen Toiletten mutwillig zerstört und beschmiert, dem ständig mit Geld und Einsatz von Reinigungskräften entgegen zu wirken ist leider auch keine Lösung. Hier müssten die Verursacher herangezogen und bei der Beseitigung/ Wiederherstellung helfen, so sehe ich das jedenfalls.

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28 Kommentare zu „Stadt lehnt zusätzliche Toiletten an der Limmerstraße ab“

  1. Liebe(r) ? Belling ,
    du sprichst mir aus den Tiefen meiner Seele. Ich neige mein Haupt vor dir. Ich bin dieses Thema so leid . Ich bin Langzeit Lindenerin und kenne Linden noch aus unbelasteten ~ unbelästigten Zeiten. War prima. Hedwich grüßt

    Antworten
  2. Das To-Go-Konzept entspringt geradezu der entgegengesetzten Denkweise: „Bezahlen Sie, nehmen Sie Ihren Scheiß und verpissen Sie sich. Oder glauben Sie etwa, wir sind für Ihren Müll oder Ihre sonstigen Entsorgungsnöte verantwortlich?“
    Das Ganze wird seit etwa 25 Jahren als „Entbürokratisierung“ verkauft. Verbraucherrechte stören bekanntlich den Geschäftsbetrieb.

    Wer sich über die derzeitige Rechtslage in Niedersachsen informieren möchte, wird hier fündig:
    *https://www.mw.niedersachsen.de/startseite/uber_uns/aufsicht_und_recht/gaststattenangelegenheiten/gaststaettenangelegenheiten-101003.html
    *https://www.ihk.de/hannover/hauptnavigation/standort/planen-bauen/bauleitplanung/bau-und-planungsrecht/bereitstellung-von-gaestetoiletten-in-gastronom-kleinbetrieben-5960628
    *https://www.lwk-niedersachsen.de/lwk/news/32449_Gaestetoiletten_Es_geht_auch_ohne

    Randbemerkung:
    – Kioske dürfen keine Sitzgelegenheiten bereitstellen.
    – Einer Gaststätte ist es untersagt, für die Toilettenbenutzung ein Entgelt zu verlangen.

    Antworten
    • Genau…..nur das wird ja nicht kontrolliert.
      Es geht nicht um die Bewohner aus dem Viertel die auf der Bank ein Käffchen oder auch ein Bier trinken.
      Sondern das zB ganze Geburtstage gefeiert werden.
      Es fehlt eigentlich nur noch das irgendwann eine
      Hochzeits Kutsche vorfährt .🤔😂

      Antworten
  3. …mögen sich die Himmelspfortnen öffnen, auf dass es auf uns hernieder pisst im „Lindenland“…und sich im Anschluß ein göttlicher Arsch durch die Wolken schiebt und einen riesigen flächendeckenden „Hucken“ auf die „Limmernden“ und deren Häupter fallen lassen möge…
    danach schreit keiner mehr nach einem Klo…!!!

    Antworten
  4. Es ist eine absolute Schweinerei, dass ein Kiosk nach dem anderen in die Limmerstraße zieht, Außenbestuhlung hinstellt und keine Toilette anbietet. Wie kann das sein?!
    Wie wäre es, wenn die Stadt Hannover da mal genau drauf schaute? Gut, denke ich.
    Zusätzlich könnte sich der städtische Ordnungsdienst abends in die einschlägigen Seitenstraßen stellen und teure Tickets für Wildpinkler ausstellen. Das würde sich bei den Sauftouristen schnell herumsprechen, sodass sie sich überlegen müssten, ob ihre unsoziale Art des „Feierns“ überhaupt angebracht ist.

    Antworten
    • Dein Vorschlag ist weltfremd. Die meisten Kioske verfügen allenfalls über eine Personaltoilette. Selbst wenn die Kioskbetreiber bereit wären, diese für Kunden zur Verfügung zu stellen, würde dies aus hygienischen Gründen scheitern. Eine gesetzliche Pflicht gibt es nicht. Das gilt auch für den Einzelhandel (z.B. Supermärkte). Wer sich sein Bier z.B. bei REWE kauft, hat keinen Anspruch darauf, dort anschließend aufs Klo zu gehen. Folglich sind andere Lösungen gefragt. Dafür gibt es kommunale Aufgabenträger. Die müssen für geeignete Rahmenbedingungen sorgen. Im Bereich der Limmerstraße sind diese ungeeignet oder außer Dienst. Wildpinkeln wird sich nie ganz vermeiden lassen, aber auf ein Minimum reduzieren, wenn fußläufig Pissoirs erreichbar sind. Es macht keinen Sinn, diejenigen in Hannovers City zu schicken, die am Küchengarten ihre Notdurft verspüren. Außerdem gibt es nicht nur Sauftouristen, sondern ganz normale Bürgerinnen und Bürger, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. – Bezüglich des städtischen Ordnungsdiensts gebe ich dir recht. Der kann aber nur dann erfolgreich agieren, wenn dieser auf öffentliche Toiletten in der Nähe verweisen kann.

      Antworten
      • Ich bleibe dabei, dass eine Gastro mit Ausschank und Sitzplätzen – auf denen manche Menschen trinkenderweise den ganzen Abend verbringen – eine Toilette braucht. Dabei ist es doch de facto egal, ob es sich ganz offiziell um ein Lokal handelt oder „nur“ um einen Kiosk.

        Antworten
        • Das ist nicht egal. Sobald Sitzgelegenheiten angeboten werden, gilt der Betrieb als Gaststätte, benötigt dafür eine Konzession und muss Toiletten für die Gäste vorhalten. Das sind rechtlich gesehen keine Kioske. Wenn Kioskbetreiber dagegen verstoßen, handelt es sich um eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann. Kioskbetreiber sind nur für den unmittelbaren Vorplatz verantwortlich.

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          • Antwort auf:
            „Das ist nicht komisch, sondern logisch. Kundentoiletten von Tankstellen sind baulich getrennt. Kioske haben indes keine Kundentoiletten. Theoretisch müsste eine Person durch den Verkaufsraum das Personal-WC aufsuchen, das als Unisex-Toilette ausgelegt sein müsste. Im Nu könnte daraus eine kleine „Völkerwanderung“ werden. Das ist nicht nur für den Kioskbetreiber unzumutbar, sondern aus hygienischen Gründen unzulässig. Und wie soll der Kioskbetreiber die eigenen Kunden von denen unterscheiden, die sich bei REWE ihr Bier gekauft und sich damit nebenan auf eine Brüstung gesetzt haben?“

            Was ist daran nicht komisch? Tankstellen(außer den an Autobahnen) haben meist auch nur eine WC-Schüssel für die Kunden, dafür gibt es wenn man fragt an der Kasse den Schlüssel! Das ist doch Unisex! Oder etwa nicht? Und wenn der Kisok-Betreibende selber muss dann kann er*sie auch gleich sauber machen, denn nach einen WC Besuch müssten die sich eh die Hände Reinigen bevor sie wieder an ihre reguläre Arbeit gehen. Und Nein bei kleinen Tankstellen gibt es keine extra Reinigungskräfte die dafür kommen.
            So kann man das auch bei einem Kiosk machen oder liegen die WC’s da im Verkaufsraum? Nein das tun sie nicht!

            Wie schon geschrieben, die Kioske die das WC nicht zur Verfügung stellen müssen dann eben Abgabe Zahlen mit der öffentliche WC’s finanziert werden.

        • Norbert: ich finde deinen Vorschlag vollkommen Richtig, dass dort wo man direkt verzehren darf und der Kunde dadurch vor Ort gehalten wird auch für die „Rücknahme des Inhaltes“ ein Örtchen bereit halten sollte. Wer das nicht will oder kann sollte eine Abgabe an die Stadt zahlen müssen mit der die öffentlichen Toiletten dann bezahlt werden, da es ja gezeigt hat dass es nicht funktioniert wenn man für die Nutzung der Toiletten Geld verlangt.
          Allerdings wenn man sich in den Restaurants/Cafe’s mal die Situation der WC’s so ansieht, dann ist die bei vielen aufgrund der Raumverhältnisse auch schon Mangelhaft. Teilweise haben die nur eine für alle und einige Läden haben sogar gar keine für Gäste und das obwohl man vor Ort essen kann.
          @Gerhard:
          Komisch warum schafft es dann jede Tankstelle den Kunden einen Schlüssel für ein WC zu geben wenn man danach fragt? Auch diverse Bäcker haben ein Kunden WC. Und bis auf die Tankstellen an Autobahnen hat für die Benutzung von denen von mir keiner mal Geld gewollt. Was nicht heißt das ich als nicht Gast/Kunde nicht auch bereit wäre dafür einen Obolus dafür da zu lassen, aber das sollte dann auch eine freiwillige Abgabe sein.

          Antworten
          • Das ist nicht komisch, sondern logisch. Kundentoiletten von Tankstellen sind baulich getrennt. Kioske haben indes keine Kundentoiletten. Theoretisch müsste eine Person durch den Verkaufsraum das Personal-WC aufsuchen, das als Unisex-Toilette ausgelegt sein müsste. Im Nu könnte daraus eine kleine „Völkerwanderung“ werden. Das ist nicht nur für den Kioskbetreiber unzumutbar, sondern aus hygienischen Gründen unzulässig. Und wie soll der Kioskbetreiber die eigenen Kunden von denen unterscheiden, die sich bei REWE ihr Bier gekauft und sich damit nebenan auf eine Brüstung gesetzt haben?

            Noch mal: Kioske dürfen keine Sitzgelegenheiten anbieten. Wenn dagegen verstoßen wird, muss der Ordnungsdienst der LHH einschreiten. Beim „Limmern“ treffen heterogene Personengruppen aufeinander, die mal hier, mal dort stehen oder sitzen. Eine Zuordnung zu Kiosken, dem Einzelhandel und/oder mitgebrachten Getränken ist unmöglich. Das Problem ließe sich nur durch ein Alkoholverbot innerhalb einer Sperrzone – wie neuerdings in Bahnhöfen – beheben. Damit wäre das Problem an sich aber nicht gelöst, nämlich: Wo kann ich als braver Bürger eine öffentliche Toilette aufsuchen, die nicht zum Himmel stinkt!?

        • Das war doch immer so. Ich lese alle diese Kommentare und wundere mich was aus Linden geworden ist. Wir hatten fueher keine ‘Public Toilets’. Man ging nach Hause.
          Verliess Linden in 1962, mein Besuch in 2024 war sehr enttaeuschend. Wohne seit 1962 in Australien and lese punkt-linden.

          Antworten
  5. Vielleicht wäre ein Blick auf eine durchaus vergleichbare Problematik angebracht:

    Bundesweit ist die Verschmutzung des öffentlichen Raums und des Privatgrundes anderer Leute durch Hundekot verboten. Die Hundehalter sind angehalten, etwaige Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge zu entfernen. Ansonsten werden bekanntlich Bußgelder fällig.

    Wäre es nicht recht und billig, diesen Ansatz auch hinsichtlich nächtlicher Invasoren und Okkupanten zur Geltung zu verhelfen? Unter Umständen haften ja Eltern für ihre ungezogenen Kinder …

    Antworten
  6. Ja eine PFLICHTkundentoilette kann ich nur befürworten. Da es so viele Kioske wie nirgends anderes wo auf der Limmerstr gibt wäre so etwas in meinen Augen nur rechtens. Sie verdienen ja an den Kunden und das verkaufte Getränk muss ja irgendwo wieder hin. Ich wohne direkt neben der Limmerstr und hatte morgens schon mal einen dicken Kackhaufen direkt vor meiner Haustür. Ich kenne es das es nach Urin stinkt schon lange aber das sollte dann wohl die Krönung sein. 🤔🤨

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    • Richtig!!!
      Warum versucht man es nicht mal mit kommerziellen Toilettenwagenbetreibern.
      So wie es beim Schützenfest, oder anderen Veranstaltungen gemacht wird.
      Benutzer bezahlen eine Obolus.
      Diejenigen die am“ Limmern „verdienen,werden auch zur Kasse gebeten

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      • Alternativ könnte man einen „WC-Soli“ einführen, den alle Betreiber mit To-Go-Produkten zahlen müssen (wäre dann auch in anderen Stadtteilen möglich) von dem die Beseitigung der Hinterlassenschaften bezahlt wird. Wer kein Geld für die Toilette hat, wird leider weiterhin Alternativen suchen. Das war in der Vergangenheit auch der Grund für die „Zerstörungswut“.

        Antworten
        • @Nisa
          Es sind ja nicht die Leute die wenig Geld haben,
          Das Problem
          Sondern angereiste Gruppen ,die es toll finden
          zu „Limmern“,und recht wohl genug Geld haben

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          • Egal ob zugereist oder zugezogen, Kleingeld für die Toilette hat nicht jeder passend. Ist mir jedenfalls schon sehr oft passiert, aber zum Glück hab es in unmittelbarer Nähe noch andere Toiletten.
            Wenn die Kioskbetreiber usw. ab einer gewissen Uhrzeit einen WC-Soli als Aufpreis für ihre Produkte verlangen- Rewe dann natürlich auch auf bestimmte Produkte – könnte davon vielleicht eine akzeptable Lösung finanziert werden.
            Oder es gilt wieder das frühere Alkoholverzehrverbot im Umkreis von 50 (?) Metern, womit sich die Lage etwas entspannen könnte.

  7. Korrekt ist das 1 Toilettenanlage zur Verfügung steht. Die Anlage am Küchengarten ist seit mehr als einem Jahr DEFEKT! Somit ist das Foto welches die Anlage zeigt nicht aktuell. Das Örtchen schaut weder von außen noch von innen so sauber aus wie auf dem Foto.

    Und kommen erstmal die Hochbahnsteige und wird der Grüne Hügel bebaut hat sich das mit den Limmern etc. eh erledigt

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    • Es gibt noch eine öffentliche Toilette am Lindener Markt. Der Weg ist natürlich eine Hürde.

      Leider hat man sich in der Vergangenheit dazu entschieden das ehemalige Toilettenhäuschen am Küchengarten einem Gastrobetrieb (jetzt Perle?) zu opfern.

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      • Du sprichst mir aus der Seele.
        Das Häuschen, früher sogar mit Kiosk (wenn ich mich noch recht entsinne), war zwar nicht das Sauberste, aber für die Notdurft hat es gereicht.
        Ansonsten waren früher auch viele Gastronomen dazu bereit, wenn man lieb gefragt hat, den Toilettengang umsonst zu erlauben.
        Voraussetzung war dabei immer, das man es auch wieder sauber verlassen hat ! (Was heutzutage immer wieder missbraucht wird 🙁
        Da kann man die Gastwirte auch verstehen !

        Ich kenne noch die Zeit, wo Toilettenhaus mit Kiosk dran betrieben wurde. Da hat oft der Kioskbetreiber von der Stadt Geld dafür bekommen die Toiletten zwischendurch sauber zu halten. Da brauchte die Stadt nur einmal die Woche Grundreiniggung machen.

        Heutzutage muss man solche Häuschen (übertrieben gesagt) mit einem Polizisten absichern 🙁

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  8. Im April dieses Jahres war ich in Bensheim an der Bergstraße (Südhessen). Die Stadt hat rund 42.000 Einwohner und damit etwa so viele wie Linden/Limmer. Auf dem Marktplatz direkt gegenüber vom Museum steht eine Toilettenanlage aus Containern. Die musste im August 2024 nach einem Totalschaden durch Vandalismus erneuert werden. Unter solchen Vorfällen leiden viele Kommunen. Als ich dort war, machte die neue Toilettenanlage einen guten Eindruck. Die Stadt Bensheim hat offenbar eine Lösung für ihre Bürger und Touristen gefunden, die funktioniert, halbwegs ansehnlich ist und vermutlich keine Unsummen kostet.

    Das Argument der Stadt Hannover, dass die vorhandene Infrastruktur in Linden ausreichend sei, ist lächerlich. Mein Vorschlag: Die LHH sollte sich von den Kommunen beraten lassen, die den Kopf nicht in den Sand stecken, sondern die Bedürfnisse ihrer Bürger ernst nehmen.
    Auf diesem Link der Stadt Bensheim ist die Toilettenanlage zu sehen:
    https://bensheim.de/marktplatz-toiletten-wieder-geoeffnet/

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    • Man mag davon halten was man möchte, es ist aber nicht verkehrt, die Menschen ÜBER die sonst nur geredet wird mit einzubinden, damit sie den Ort mehr wertzuschätzen lernen. Ich finde den finanziellen Einsatz dafür auch sehr hoch, keine Frage, aber das Ergebnis finde ich gut.
      In Linden werden die öffentlichen Toiletten mutwillig zerstört und beschmiert, dem ständig mit Geld und Einsatz von Reinigungskräften entgegen zu wirken ist leider auch keine Lösung. Hier müssten die Verursacher herangezogen und bei der Beseitigung/ Wiederherstellung helfen, so sehe ich das jedenfalls.

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