
Beim Tag des offenen Denkmals am 12. und 13. September 2026 geben mehr als 40 Baudenkmale – darunter fünf in Linden-Nord und Linden-Mitte – Einblicke in das historische Hannover. Das bundesweite Motto ist „Netzwerke, Denkmale und Infrastruktur“. In Hannover geht es auf eine Zeitreise voller Bürgerstolz, Innovationsfreude und Sinn für Schönheit.

- Die Bethlehemkirche mit dem Pfarrhof steht für die Kategorie Bürgerstolz – „Man ist doch wer! Das Hannoversche Bürgertum präsentiert sich selbstbewusst.“
- Das Feuerwehrhaus Linden gehört zu den neun Gebäuden in der Rubrik „Klinkerstadt – gebrannte Beständigkeit und expressive Eleganz“.
- Die Garagenhöfe der 1920-1950er Jahre im Kötnerholzweg 64 vertreten Linden in der Rubrik „Bewegte Stadt – Neue Dynamik – Hannover gewinnt an Energie und Bewegung“.
- Der Jazz Club Hannover und die St. Martinskirche finden sich unter der Überschrift „Kulturelle und lebendige Netzwerke – Hannovers Orte voller Kunst, Kultur und Glaube“
Das vollständige Programm findet sich bei der Architektenkammer Niedersachsen
Selbstverständlich gibt es das aktuelle Programm auch online:
http://www.Hannover.de/TdoD26
Bitte beachten Sie, dass es ein paar kurzfristige Änderungen gab, wir haben auf unserer Website aber alles aktualisiert.
Viel Freude bei der Entdeckung unseres vielseitigen Denkmalbestandes.
Ihre Denkmalpflege der Landeshauptstadt Hannover
Interessant: Es gibt auch den Link
https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/.
Dort steht wörtlich: „Der Tag des offenen Denkmals® ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert.“
Warum dann eine Datei der Landeshauptstadt Hannover von der Webseite der Architektenkammer Niedersachsen laden?
Für die Region Hannover ist folgende Liste unter
https://www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm/suche/landkreis/region%20hannover?landkreis=&bundesland=niedersachsen
abrufbar.
Was mir bei der Landeshauptstadt leider zu kurz kommt sind die vielen Denkmale auch in Hannover die vom Abriss bedroht sind bzw. in letzter Zeit schon abgerissen wurden, z.B. die Conti-Altgebäude in Limmer und die Brücke der B441 über den Stichkanal Linden zwischen Limmer und Ahlem.
„Warum dann eine Datei der Landeshauptstadt Hannover von der Webseite der Architektenkammer Niedersachsen laden?“
Weil ich dann das Programm für Hannover kompakt als Flyer habe?
Wenn ich mir die Listen der Baudenkmäler in Hannover bei Wikipedia anschaue, können da nicht so viele vom Abriss bedroht sein. Gefühlt steht halb Linden-Limmer unter Denkmalschutz.
– Die Conti-Gebäude in Limmer sind nicht betretbar, da kann ich nicht einen auf offenes Denkmal machen.
– Wirklich keine Sau würde extra zum Eichenbrink fahren/laufen, um sich eine kaputte 0815-Brücke anzuschauen. Das wäre vielleicht etwas anderes, wenn das WSA die Schleuse für Besucher öffnete.
Welche „vielen“ Baudenkmäler sollen das noch sein? Generell muss der Eigentümer eines Baudenkmals auch bereit sein, sein Objekt für den Tag des offenen Denkmals zu öffnen und als Gastegeber zu fungieren. So finde ich es beispielsweise schon sehr löblich, dass sich die FFW Linden dieses Event neben dem dem Wach- und Übungsdienst, Jugend- und Kinderfeuerwehr, etc. auch noch ans Bein bindet.
„Die Kirche in Linden-Nord wurde 1892 gegründet“ (Bildunterschrift)
1892 wurde die Betlehemgemeinde als Ableger der St. Martins-Gemeinde gegründet.
Die Gemeinde hielt ihre Gottesdienste zunächst in der Aula der 1897 erbauten Fröbel-Schule ab.
Die Bethlehemkirche selbst wurde erst 1906 nach vierjähriger Bauzeit eingeweiht.