
Sie stehen auf Gehwegen und sorgen immer wieder für Ärger: Leih-E-Scooter gehören inzwischen zum Stadtbild, nicht nur in Linden-Limmer. Doch wie groß das Problem im Stadtbezirk tatsächlich ist und was sich daran ändern soll, bleibt vorerst weitgehend offen. Die Antworten der Verwaltung auf Anfragen der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirksrat bringen wenig neue Erkenntnisse, denn konkrete Veränderungen hängen zunächst von einem Beschluss des Rates ab. Die Verwaltung will den E-Scooter-Betrieb in Hannover neu ordnen. Doch bevor daraus konkrete Regeln werden, muss der Rat ihrem Vorschlag zustimmen.
Weniger Roller, mehr Regeln
Ein zentraler Punkt des neuen Konzepts ist eine feste Obergrenze für die Zahl der E‑Scooter. Seit 2023 gibt es in Hannover bereits freiwillige Vereinbarungen mit den aktuell fünf Anbietern. Darin sind unter anderem Vorgaben zum Ausbringen der Fahrzeuge, Abstellverbotsflächen und Reaktionsfristen festgelegt. In der Innenstadt gibt es zudem 60 feste Abstellflächen für E-Scooter.

Das reicht der Verwaltung offenbar nicht. Derzeit sind mehr als 10.000 Roller im Stadtgebiet unterwegs. Künftig sollen es nur noch 6.000 Fahrzeuge von drei Anbietern sein. Außerhalb der Innenstadt sind 5.000 Stehroller vorgesehen.
Und die Regeln sollen verbindlicher werden: Mit den ausgewählten Anbietern will die Stadt Verträge schließen, die auch Vertragsstrafen vorsehen. Wer beispielsweise gegen Abstellvorgaben verstößt, soll künftig zur Kasse gebeten werden können.
Die Stadt ist überzeugt, dass damit mehr Ordnung auf den Straßen und Gehwegen einkehren wird. „Die Regulierungsmaßnahmen werden dazu führen, dass sich im gesamten Bediengebiet der Verleihanbieter die E-Scootersituation im öffentlichen Raum verbessern wird“, heißt es aus der Verwaltung. Auch Bündnis 90/Die Grünen sprechen sich für feste Abstellflächen in Linden-Limmer aus.
Stadtbezirk bislang kein Brennpunkt
Allerdings: Zumindest aus Sicht der Beschwerdestatistik ist der Stadtbezirk bislang kein besonderer Problemfall. Die Zahl der Beschwerden sei im Vergleich zu den anderen Stadtbezirken „nicht auffälliger“, teilt die Verwaltung mit. Wie viele falsch oder behindernd abgestellte E-Scooter es tatsächlich gibt, lässt sich daraus allerdings nicht ablesen.
Erst nach dem Ratsbeschluss gibt es mehr Daten

Konkrete Zahlen oder Angaben zu den Routenverläufen der E-Scooter kann der Bezirksrat bislang nicht nennen.
Das soll sich ändern, sobald der Rat grünes Licht für das neue Konzept gibt. Dann will die Stadt mit einem Dashboard arbeiten, das über eine Schnittstelle direkt mit den Verleihfirmen verbunden ist.
Damit sollen künftig Echtzeit-Daten verfügbar sein: Wie viele E-Scooter sind gerade unterwegs? Wo werden sie abgestellt? Und wann sind die Roller besonders stark gefragt?
Immerhin: Schon jetzt ist klar, dass E-Scooter im Bereich der Fußgängerzone der Limmerstraße nicht erlaubt sind.
Diese Dinger nerven nur noch.
Gehwege sind versperrt. Die Dinger werden an Kreuzungen am Übergang, quer auf dem Gehweg auf Radwegen vor Zugängen vor Ausgängen und Sicherheitstüren abgestellt. Die Fahrer sind zu 2 oder 3 auf den Teilen unterwegs. Vater mit Kind (Polizei hat Ihn gestoppt) 3 Kids grad mal 12 Jahre alt oder 2 Erwachsene…Sie fahren auf der falschen Radwegseite sie Fahren auf der Falschen Seite des Radweges auf der Straße in Gegenverkehr *gestern z b. Abzweigung Badenstedter Straße oben am ehem Plenum. Sie fahren über Gehwege durch Personengruppen etc. Eigentlich müssten die ganzen Teile verschwinden. Oder die Teile so ausgerüstet sein das sie abrupt stehen bleiben bei falscher Nutzung, Personenzahl etc. Dat Ding piept ja auch wie Scheisse wenn man es unerlaubt bewegt. Ach ja und die Nutzer müsste für alles zur Kasse gebeten werden, und auch evtl. Kosten für Unfälle selbst zahlen.
Vollkommen recht. Niemand braucht solche Dinger. Geh mal ins Krankenhaus wie viele Vollidioten da mit gebrochenen Knochen liegen weil sie damit rumgefahren bzw gerast sind. Oft trifft es leider auch völlig unbeteiligte.
Wer hier in oder an der Limmerstr wohnt erlebt jeden Tag das ERoller durch die Fußgängerzone brettern. Über die Fußwegen zwischen den Fußgängern durch ohne Rücksicht. Und dazu die Essenslieferanten mit den EBikes. Kontrollen habe ich noch nicht erlebt. Die E Roller stehen hier täglich mitten auf den Gehwegen in er Albert. Ndderfeldstr. Viktoriastr. Usw. Usw.
Außer, dass diverse Spackos die Dinger auf Gehwegen so abstellen, dass kein Rollator oder Kinderwagen einfach durchkommt, gibt es hier keine Probleme damit.
Achso, die E-Roller-Lieferanten stellen sie gerne mal so auf Straßenecken, dass die Absenkungen für Rollis etc. zugestellt sind, aber sonst…
Als Teil der arbeitenden Bevölkerung habe ich weder Zeit noch Nerven, jedesmal irgendwo eine Beschwerde abzusetzen – das heisst jedoch NICHT, das alles ok sei.