
bricht mit gängigen Klischees über Frauenfreundschaften und stellt Stärke, Solidarität und die politische Dimension ins Zentrum. Die Fotografien der 28-Jährigen sind als Semesterarbeit am Lehrbereich Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover zwischen November 2025 und Sommer 2026 in Hannover entstanden. „Freundinnenschaften müssen sich ihren Platz mit Ehe, Familie und Arbeitsalltag teilen. Zusätzlich werden sie gesellschaftlich mit Klischees aufgeladen, dabei steckt in ihnen eine große Kraft. Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema, weil ich meinen Freundschaften auch mehr Raum im Alltagsleben geben will“, beschreibt Jansky Punkt-Linden ihr Motiv für die Themenwahl. Das zeigen die Auszüge der Interviews mit den Portraitierten, die bei den Bildern stehen. Ihre Gesprächspartnerinnen hat sie im Gespräch mit Bekannten, über Postings auf dem online-Portal nebenan.de, Aushängen in Supermärkten und Social Media gefunden.
Zu sehen ist die Ausstellung noch bis Sonntag 27. September im Freizeitheim Linden, Windheimstraße 4, in der Galerie „Kunst im Keller“ . Der Besuch ist kostenfrei während der Öffnungszeiten des Freizeitheimes möglich.
