Wertstoffinsel Leinaustraße – Bezirksrat beschließt Wiedereinrichtung

In der gestrigen Sitzung des Bezirksrats hat dieser einstimmig mit allen anwesenden Mitgliedern beschlossen, dass die Stadtverwaltung aufgefordert wird, die Wertstoffinsel am Pfarrlandplatz vor dem Bunkergebäude Leinaustraße wieder einzurichten. Gleichzeitig sollen der Verkehrsaußendienst und der Ordnungsdienst der Stadt Hannover Maßnahmen ergreifen, dass die Straßenkante vor den Glascontainern nicht durch abgestellte Autos blockiert wird.

Wertstoffinsel HinweisAuslöser für die Entfernung der Wertstoffinsel war, dass ein Abholfahrzeug der Firma Remondis diese nicht problemlos anfahren konnte, da geparkte Autos die Ecke blockierten. Erst nachdem ein zweiter Mitarbeiter von Remondis hinzugerufen wurde (regulär erfolgt die Abholung mit nur einem Mitarbeiter, dem Fahrer), konnte mit dessen Hilfe das Abholfahrzeug in Zentimeterarbeit an den geparkten Fahrzeugen vorbeigelost werden. Somit sind die Fahrer der dort scheinbar gedankenlos abgestellten Autos mit dafür verantwortlich, dass diese Wertstoffinsel aufgelöst wurde.

Kommt nun die Wertstoffinsel zurück?

Zwar hat der Bezirksrat nun die Verwaltung zur Wiedereinrichtung aufgefordert, aber dieses ist letztlich nicht bindend. Denn vor der Einrichtung müsste zunächst das Problem der Falschparker angegangen werden.

Vorschlag – alternativer Standort

Alternativstandort Wertstoffinsel Linden NordDenkbar wäre eine Verlagerung des Standortes zum Beispiel an die Wilhelm-Bluhm-Straße, an die Grünfläche vor dem Brackebusch Spielplatz (siehe Bild) oder gegenüber dem noch unbenannten Platz an der Velvetstraße. Die Schwierigkeiten bei der Leerung durch die großen Fahrzeuge der beauftragten Firma würden auch da bestehen. Denn die Anfahrt zu dem alternativen Standort muss entweder über die Ungerstraße, Wilhelm-Bluhm-Straße und Leinaustraße oder umgekehrt erfolgen.

Generelles Leerungsproblem

Die großen Abholfahrzeuge müssen in Linden immer mit erheblichen Rangierproblemen kämpfen. Auch bei der Leerung der Wertstoffinsel an der Elisenstraße in Höhe des Heizkraftwerkes, kann der LKW zwar problemlos vom Küchengarten aus anfahren, aber der Weg aus Linden-Nord heraus muss über die enge Elisenstraße erfolgen. Wäre es da nicht sinnvoller, die Abholung mit kleineren Fahrzeugen zu organisieren?

Bildnachweis: Stefan Ebers

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