
Der Verbundantrag „Resilient@Campus“ gehört zu den bundesweit 29 ausgewählten Projekten der Förderlinie „Die Welt ist mein Campus“. Die Hochschule Hannover am Standort Ricklinger Stadtweg entwickelt mit der FH Münster und der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde innovative Konzepte, um Studierende im Umgang mit den Herausforderungen gesellschaftlicher Krisen zu stärken. Das Vorhaben wird mit 2,55 Millionen Euro gefördert und läuft vom 1. Juli und läuft bis zum 30. Juni 2030.
Resilienz als Antwort auf gesellschaftliche Krisen

„Wir erleben zunehmend, dass Studierende durch die Gleichzeitigkeit globaler Krisen emotional stark belastet sind. Hochschulen müssen darauf Antworten entwickeln, die über klassische Beratungsangebote hinausgehen. Mit Resilient@Campus schaffen wir praxisnahe und wissenschaftlich fundierte Ansätze, um Studierende in ihrer Handlungsfähigkeit zu stärken“, sagt Projektleiter Prof. Dr. Henning Austmann, von der Fakultät IV der HsH. Mit „Resilient@Campus“ entsteht deshalb eine evidenzbasierte Toolbox, die Lehrende dabei unterstützt, psychische Resilienz als Teil kompetenzorientierter Hochschulbildung mitzudenken und Studierende in ihrer Handlungs- und Transformationsfähigkeit zu stärken.
Resilienz als Schlüsselkompetenz der Zukunft
Auch aus hochschulstrategischer Perspektive besitzt das Projekt besondere Bedeutung: „Die Positionierung unserer Hochschule als Zukunftswerkstatt für Transformation bedeutet, dass unsere Absolventinnen und Absolventen neben fachlichen Kompetenzen auch mit Resilienz und Handlungsfähigkeit ausgestattet sein müssen, um die Zukunft positiv zu gestalten“, ergänzt Prof. Dr. Annika Schach, Vizepräsidentin für Lehre & Studium, Chancengleichheit und Internationales.