
Mehr Kontrollen, erheblich mehr festgestellte Verkehrsverstöße und deutlich mehr abgeschleppte Fahrzeuge: Der neue gemeinsame Sicherheitsbericht von der Landeshauptstadt Hannover, der Polizeidirektion Hannover und der Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) zeigt für den Stadtbezirk Linden-Limmer vor allem beim Verkehr auffällige Veränderungen gegenüber dem Sicherheitsbericht 2024. Abseits davon bewerten die Verfasser die Entwicklung im öffentlichen Raum insgesamt als stabil. Eine Besonderheit innerhalb des Stadtbezirks bleibt Linden-Nord mit der Limmerstraße, wo Nutzungskonflikte zwischen Anwohnern und Feiernden weiterhin ein eigenes Handlungsfeld darstellen.
Der Stadtbezirk Linden-Limmer umfasst die vier Stadtteile Linden-Nord, Linden-Mitte, Linden-Süd und Limmer. Allerdings schlüsselt der Sicherheitsbericht die Daten des Städtischen Ordnungsdienstes nicht nach diesen vier Stadtteilen auf. Die Zahlen werden für den gesamten Stadtbezirk zusammengefasst. Eine Aussage darüber, ob etwa Verkehrsverstöße besonders häufig in Linden-Mitte oder Linden-Nord festgestellt wurden, lässt sich aus dieser Statistik daher nicht ableiten.
Entwicklung in Linden-Limmer 2024/2025
| Kategorie | 2024 | 2025 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Kontrollen | 681 | 771 | +13 % |
| Platzverweise | 17 | 12 | −29 % |
| Verkehrsordnungswidrigkeiten | 452 | 1.162 | +157 % |
| Abschleppmaßnahmen | 47 | 151 | +221 % |
| Sicherstellungen | 0 | 1 | +100 % |
| Störendes Verhalten in der Öffentlichkeit | 3 | 6 | +100 % |
| Schlafen im öffentlichen Raum | 1 | 0 | −100 % |
| Lärmbelästigung inkl. Straßenmusik | 3 | 1 | −67 % |
| Verstöße gegen die Spielplatzsatzung | 16 | 0 | −100 % |
Die Zahlen beziehen sich auf den kompletten Stadtbezirk Linden-Limmer (Linden-Nord, Linden-Mitte, Linden-Süd und Limmer). Eine Aufschlüsselung nach einzelnen Stadtteilen enthält der Sicherheitsbericht nicht.
Verkehrsverstöße nehmen stark zu
Besonders deutlich fällt die Entwicklung bei den Verkehrsordnungswidrigkeiten aus. 2024 wurden im gesamten Stadtbezirk noch 452 Vorgänge registriert, 2025 waren es bereits 1.162. Das entspricht einem Anstieg um 157 Prozent. Gleichzeitig stieg die Zahl der Abschleppmaßnahmen von 47 auf 151 – ein Plus von 221 Prozent.
Auch insgesamt war der städtische Ordnungsdienst häufiger aktiv. Die Zahl der erfassten Kontrollen erhöhte sich von 681 auf 771 und damit um 13 Prozent. Der Sicherheitsbericht kommt deshalb zu dem Schluss, dass der Verkehrsbereich weiterhin einen wesentlichen Schwerpunkt der ordnungsbehördlichen Arbeit in Linden-Limmer bildet.
Dabei ist bei der Interpretation der Zahlen Vorsicht geboten: Steigende Fallzahlen bedeuten nicht automatisch, dass sich die Situation entsprechend verschlechtert hat. Der Sicherheitsbericht weist darauf hin, dass der städtische Ordnungsdienst personell verstärkt wurde und seit Juli 2025 zusätzlich Ordnungsbotschafter im Einsatz sind. Eine höhere Kontrolldichte kann deshalb auch dazu führen, dass mehr Verstöße entdeckt und statistisch erfasst werden.
Weniger Platzverweise und Lärmbeschwerden
Abseits des Verkehrs zeigt sich ein anderes Bild. Die Zahl der Platzverweise sank in Linden-Limmer von 17 auf zwölf. Lärmbelästigungen einschließlich Straßenmusik wurden 2025 nur einmal registriert, nachdem es im Vorjahr drei Vorgänge gewesen waren. Verstöße gegen die Spielplatzsatzung gingen sogar von 16 auf null zurück. Auch ordnungswidriges Liegen, Lagern oder Schlafen im öffentlichen Raum wurde 2025 nicht registriert.
Gestiegen ist dagegen die Kategorie „störendes Verhalten in der Öffentlichkeit“ von drei auf sechs Vorgänge. Aufgrund der geringen absoluten Zahlen lässt sich daraus nach Einschätzung der Verfasser jedoch kein belastbarer Trend ableiten. Insgesamt sieht der Bericht außerhalb des Verkehrs keine grundlegende Verschlechterung der Sicherheits- und Ordnungslage in Linden-Limmer.
Linden-Nord bleibt besonderer Schwerpunkt
Während die statistische Auswertung die vier Stadtteile nicht getrennt betrachtet, widmet der Bericht Linden-Nord an anderer Stelle ausdrücklich Aufmerksamkeit. Dort besteht seit 2022 ein Konfliktmanagement für den öffentlichen Raum. Im Mittelpunkt steht insbesondere das Umfeld der Limmerstraße.
Das Problem ist bekannt: Vor allem an warmen Wochenenden treffen dort die Interessen von Anwohnern auf diejenigen von Menschen, die die Straße und angrenzende Plätze als Treffpunkt und Ausgehviertel nutzen. Als typische Konfliktpunkte nennt der Sicherheitsbericht Lärm, Müll, wildes Urinieren und Auseinandersetzungen zwischen Personen oder Gruppen.
Das Konfliktmanagement soll deshalb zwischen den unterschiedlichen Nutzergruppen vermitteln. 2026 wurde das Modell über Linden-Nord hinaus auf Bereiche der Nordstadt und testweise auf den Vahrenwalder Park ausgeweitet. Rund um die Limmerstraße bleibt das Angebot aber bestehen.
Zusätzlich ist der städtische Ordnungsdienst während der Sommermonate freitags und samstags in den Abend- und Nachtstunden rund um die Limmerstraße unterwegs. Geahndet werden dort unter anderem Lärm, wildes Urinieren und anderes störendes Verhalten. Stadt, aha, Stadtbezirksmanagement, Konfliktmanager und bei Bedarf die Polizei tauschen sich regelmäßig über neue Entwicklungen und Beschwerden aus.
Gesamtstädtisch weniger Straftaten
Der Blick auf die Polizeiliche Kriminalstatistik zeigt für Hannover insgesamt eine rückläufige Entwicklung. 2025 wurden im Stadtgebiet 67.087 Straftaten registriert, im Vorjahr waren es noch 72.317. Das entspricht einem Rückgang um 7,2 Prozent. Die Aufklärungsquote stieg gleichzeitig von 59 auf 61 Prozent.
Auch die Gewaltkriminalität ging nach Angaben der Polizei um rund neun Prozent zurück, Messerangriffe um etwa acht Prozent. Die Zahl jugendlicher Tatverdächtiger sank ebenfalls deutlich. Bei jugendlichen Tatverdächtigen im Bereich der Gewaltkriminalität ging die Zahl von 461 auf 341 zurück – ein Minus von 26 Prozent. Allerdings weist der Bericht ausdrücklich darauf hin, dass einige Deliktsbereiche trotz der rückläufigen Entwicklung weiterhin auf einem hohen Niveau liegen.
Die Landeshauptstadt betont in ihrer Mitteilung zum Sicherheitsbericht zudem die verstärkte Zusammenarbeit von Polizei, Ordnungsdienst und weiteren Partnern. Kontaktbeamte stehen unter anderem mit Stadtbezirksräten und Stadtbezirksmanagements im Austausch, um lokale Probleme möglichst frühzeitig zu erkennen.
Linden-Limmer: Auffällig ist vor allem der Verkehr
Für Linden-Nord, Linden-Mitte, Linden-Süd und Limmer zeichnet der Bericht damit kein Bild einer allgemein schlechter werdenden Sicherheitslage. Auffällig ist vielmehr die starke Zunahme der registrierten Verkehrsverstöße und Abschleppmaßnahmen. Gleichzeitig gingen mehrere andere ordnungsrechtliche Auffälligkeiten zurück oder blieben auf einem niedrigen Niveau.
Allerdings hat die Statistik eine entscheidende Einschränkung: Die vier Stadtteile werden bei den Zahlen des Ordnungsdienstes nicht einzeln ausgewiesen. Wo innerhalb von Linden-Limmer die 1.162 Verkehrsordnungswidrigkeiten oder die 151 Abschleppmaßnahmen tatsächlich registriert wurden, bleibt damit offen. Gerade für einen so unterschiedlichen Stadtbezirk mit dicht bebauten Bereichen in Linden-Nord, Linden-Mitte und Linden-Süd sowie dem anders strukturierten Limmer wäre eine Aufschlüsselung nach Stadtteilen für die Bewertung der lokalen Sicherheits- und Ordnungslage deutlich aussagekräftiger.
is dieser Artikel SAtierE…??? 🤔🤣
Mehr Kontrollen?
Ein Polizeifahrzeug fährt hinter einem E-Scooter mit 2 Personen hinterher. Ich denke noch die werden jetzt auf ihr leichtsinniges Verhalten angesprochen und ermahnt. Irrtum , an der nächsten Kreuzung biegen die Personen mit dem E-Scooter links ab und die Polizei fährt geradeaus weiter.
Stattdessen werden Inhaber von eigenen E-Scootern angehalten und nach ihrem Versicherungsschein gefragt, obwohl ein aktuelles Versicherungskennzeichen am E-Scooter angebracht ist.
Wer sich auskennt und in Linden Nord wohnt, weiss dass dieser Bericht wenig taugt.Auch ordnungswidriges Liegen, Lagern oder Schlafen im öffentlichen Raum wurde 2025 nicht registriert. Aber es schlafen und Lagern regelmaessig Menschen draussen.
Nur weil man die nicht aufschreibt, gibt es sie doch.
Die Drogenverkaeufe an der Ottenstrasse, Staerkestrasse finden taeglich ab 13h statt von ca 32 Personen.
Wenn der Ordnungsdienst um 11h guckt schlafen alle.
usw usw usw
sorry das ist niiht ernst zu nehmen
Wir halten fest: Die Sicherheitslage ist nicht schlechter geworden. Was will man mehr?
Die Zahl der Verkehrsordnungswidrigkeiten und Abschleppmaßnahmen steigt natürlich mit jeder neuen Baustelle. Mehr Baustellen gleich mehr schwindende Parkplatzzahlen. Und um so länger die Baustellen anhalten, umso höher wird die Zahl der Vergehen. Da die Baustellensituation sich auch 2026 nicht verbessert hat wird auch im nächsten Jahr die Statistik in die Höhe schnellen.
Vielleicht sind auch nur die Schwarzfahrer aus der Statistik verschwunden 😂
Die Zahl der Verkehrsordnungswidrigkeiten und Abschleppmaßnahmen steigt natürlich NICHT mit jeder neuen Baustelle. Denn Baustellen hat es immer schon gegeben. Was die Zahl der Parkverstöße nach oben treibt, ist nachweislich die Tatsache, dass die Autos immer größer werden und viele Menschen einen Zweitwagen z. B. in Form eines Oldtimers oder eines Wohnmobils anmelden und einfach so ganzjährig am Fahrbahnrand abstellen, bis auf ein paar wenige Urlaubswochen.
Manche stellen auch Wohnwagen am Fahrbahnrand ab, punkt-linden.de berichtete vor einem Monat davon: https://punkt-linden.de/news/unfall-foessestrasse-wohnwagen/ ich bin zufällig kürzlich dort vorbeigefahren. Der Wohnwagen mit dem Unfallschaden steht dort unverändert, wie auf dem Bild in dem verlinkten Artikel. Dabei darf ein Anhänger gar nicht über eine so lange Zeit am selben Ort geparkt werden!
Ich bin gespannt wie sich der Sicherheitsbericht in den nächsten Jahren entwickelt. Es gab schließlich personelle Veränderungen in den letzten 12 -24 Monaten..
Es stehen noch immer viel zu viele Autos dort, wo sie nicht hingehören. Gerade heute morgen hat wieder jemand ohne entsprechendes Schild im Auto auf einem der beiden Behindertenparkplätze am Lindener Markt gestanden und ist einkaufen gegangen. Der Kontrolldruck scheint noch nicht hoch genug zu sein.
Ich kenne Linden noch aus Zeiten als die Limmerstraße noch keine durchgängige Fußgängerzone war. Wenn man immer mehr Wohnungen baut und somit auch Abstellmöglichkeiten für Autos wegnimmt, während durch den Bau der Wohnungen neue Parkplätze nötig werden, muss man sich nicht wundern, wenn sich der Parkverkehr verlagert und das Problem dort verschärft, wo es vorher ausreichend Parkplätze gab. Wie viele Autos haben allein in der Limmerstraße (als sie noch keine Fußgängerzone war) geparkt? Die Menschen verzichten nicht auf ihr Auto, nur weil es andere gerne so hätten. Es kommen ja nicht nur Menschen aus dem direkten Umfeld nach Linden, die dann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder den Öffis den Lindener Marktplatz besuchen. Der Ort ist für die unterschiedlichsten Besucher gemacht und diese nutzen auch die für sie passende Mobilitätsform.
Ich finde, ein Behindertenausweis sollte viel einfacher zu bekommen sein, da es auch Menschen mit 100 % Behinderung ohne eingetragene Gehbeeinträchtigung gibt, die lange Wege nicht mehr so einfach bewältigen können. Die Parkplätze könnte man mit automatischer Kennzeichenerfassung vor Fremdnutzung schützen. Sollte auch gerne auf E-Ladesäulen-Plätze ausgeweitet werden, die gerne von Verbrennern blockiert werden.
Warum meinst du, dass ein Mensch mit Gehbehinderung automatisch ein eigenes Auto braucht, Nisa? Zahlreiche Menschen mit Gehbehinderung haben keine Chance, auf ein eigenes Auto zugreifen zu können. Für viele Menschen ist es sehr viel entscheidender, dass die Straßen und Wege barrierfrei sind, die Eingänge in Arztpraxen und zu Einkaufsmöglichkeiten aber auch zu Theatern und Kino und Kneipen. Und besonders auch der Zugang zum ÖPNV! Deshalb ist es auch gut, dass der Bau der Hochbahnsteige in der Limmerstraße zumindest dort für mehr Barrierefreiheit sorgt. Die Bewohner*innen im Einzugsbereich der Haltestellen Lindener Markt und Nieschlagstraße werden sehr schnell erkennen, dass mit den Hochbahnsteigen in der Limmerstraße nicht in dem Umfang die Aufenthaltsqualität beeinträchtigt wird oder gar ein „Sterben“ der Limmerstraße bewirkt, wie manche befürchten. Barrierfreie Mobilität zu Fuß und dem ÖPNV ist Mobilität für alle, auch für Menschen mit gehbehinderung, die kein eigenes Auto fahren!
Wenn ich mir die Straßen in Linden dagegen anschaue, habe ich ganz und gar nicht den Eindruck, dass das eine oder andere Auto, auf das ein Mensch mit Gehbehinderung angewiesen sein mag, das Problem darstellt. Statt Autos stehen an vielen Stellen am Fahrbahnrand zahlreiche Wohnmobile. Oldtimer und teils riesige Straßenpanzer (SUVs), bei der mit keiner ernsthaft weismachen kann, dass diese Fahrzeuge von gehbehinderten Menschen benutzt werden, die unabdingbar auf ihr Auto „angewiesen“ seien.
Siehe auch dieser Bericht des RND vom 13.1.2026. https://www.rnd.de/panorama/scan-autos-in-den-niederlanden-wo-parksuender-wie-bei-pac-man-gejagt-werden-JZNPP7WOEFH4BLJPUVPFXABHI4.html Hoffentlich kommen diese Scan-Fahrzeuge auch sehr bald bei uns in Hannover zum Einsatz! Es ist gut, dass der Oberbürgermeister Belit Onay den Einsatz von Scan-Fahrzeugen vorantreiben will. In vielen anderen europäischen Ländern sind sie bereits erfolgreich im Einsatz! Und es ist bezeichnend, dass der SPD-Oberbürgermeisterkandidat Axel von der Ohe beim Einsatz von Scan-Fahrzeugen abwiegelt.
Schorse ist auf Wohnmobile offensichtlich nicht gut zu sprechen.
Nützt ja nichts, Schorse.
Es ist, wie es ist.
Scheinbar auch nicht auf PKWs die größer als ein Golf 1 sind.
Die Menschen können nur kaufen, was der Markt hergibt. Wer einen komfortablen Einstieg bevorzugt, wird sich nicht für einen gebrauchten PKW entscheiden, der dies nicht bietet, außer es geht aus finanziellen Gründen nicht anders.
Es ist auch nicht verwerflich. Wer die SUVs verbannen möchte, muss die Zulassung begrenzen oder untersagen, wenn es dafür keinen eigenen Stellplatz gibt (zumindestens dort wo das Auto die meiste Zeit abgestellt wird) Aber wo will man da die Grenze setzen, sind dann Kombis wie der Passat auch nicht mehr erwünscht?
Was ist mit Firmenwagen, die die Mitarbeiter mit nach Hause nehmen dürfen oder sogar müssen? Bei mir stehen auch mehrere Firmentransporter in einer Straße.
Was die Behinderung angeht: Es gibt doch nur wenige Parkplätze dafür, warum sollen Menschen mit Gehbehinderung kein eigenes Auto besitzen?? Wie unsozial wäre es denn, ihnen diese mobile Freiheit zu nehmen?? Wie viele gesunde Menschen fahren ein Auto nur aus Bequemlichkeit? Diesen Gedankengang finde ich sehr befremdlich.
Zum automatischen Scannen: Es würde den Job der Politessen überflüssig machen, aber gerade viele Frauen – auch mit Kindern – üben diesen Job aus. Das würde Existenzen bedrohen. Man kann das nach und nach einführen, wenn jemand in den Ruhestand geht, keine Frage.
Bei anderen Verkehrsteilnehmern darf übrigens auch gerne mehr kontrolliert werden.
Wie steht eigentlich die Piratenpartei zum Einsatz von Scan-Fahrzeugen zur Parkraumüberwachung? Ich hatte kürzlich das schon ein bisschen in die Jahre gekommene Wahlkampfplakat der Piratenpartei gesehen, auf der eine riesige Kamera abgebildet ist und der Slogan steht „Fühlst du dich jetzt sicher?“ https://piratenpartei-mv.de/wp-content/uploads/2021/08/12themen-001-009.jpg
Ich befürchte, ohne den Einsatz von moderner Kameratechnik und KI ist es nur sehr schwer möglich, deine Forderung umzusetzen: „Der Kontrolldruck (bei Parkverstößen) scheint noch nicht hoch genug zu sein.“
Solange das Ganze den Bestimmungen der DSGVO folgt und sicher gestellt ist, dass nur die falsch parkenden Fahrzeuge erfasst werden, gibt es keinen Grund, dagegen zu sein. Solange hohe Fehlerquoten (oft über 90 % Fehlalarme), anlasslose und permanente automatisierte Überwachung unbescholtener Bürger, Erfassung sensibler Daten (ggf. Insassen), Gefahr von Vorratsdatenspeicherung, Missbrauch und schleichender Ausweitung (z. B. hin zu Bewegungsprofilen oder Gesichtserkennung) ausgeschlossen sind.
Ob man dafür dann nochmal extra Energie fressende KI braucht, stelle ich mal in Frage. Da wäre es schon besser, die Verwaltung stellt zwei Leute ab, die den ganzen Tag nur in Linden unterwegs sind. Finanzieren würden die sich selbst bei all den Verstößen.