Schluss mit Belästigungen – Aktion in Linden-Nord

Pinker Beutel Catcalling
Der Beutel enthält Infomaterialien zum Thema Catcalling

Die Limmerstraße wird am 15. August ab 19 Uhr zum öffentlichen Debattenort zum Thema „Catcalling is OVER in HannOVER – Gemeinsam für Respekt und Zivilcourage“. Freiwillige der LimmernLichter, die Aktivist*innen von Catcalls of Hannover und der Kommunale Präventionsrat der Stadt engagieren sich gemeinsam, damit Schluss ist mit unerwünschten verbalen oder nonverbalen Belästigungen im öffentlichen Raum (Catcalling ist over). Die Aktion soll außerdem ein Zeichen setzen für Zivilcourage von Menschen, die eingegriffen oder Betroffene in anderer Weise unterstützt haben. „Zivilcourage ist ein wichtiger Beitrag zu einem respektvollen, sicheren und solidarischen Miteinander“, sagt Sinem Eryurt-Celik, Geschäftsführerin Zentrum für Kommunale Kriminalprävention. Zeitgleich zur Aktion in Linden-Nord sind die Partner im Georgengarten und in der Nordstadt unterwegs. Sie verteilen auch pinkfarbene Stoffbeutel, die unter anderem Sticker der Kampagne, Informationsflyer sowie einen Bottlguard des Projektes „Miteinander feiern. Aufeinander achten“ enthalten. Der Flaschenschutz dient sowohl dem Schutz vor dem Einbringen unerwünschter Substanzen als auch der Sensibilisierung und Aufklärung.

Catcalling sichtbar machen

Unter Catcalling werden unerwünschte verbale oder nonverbale Belästigungen im öffentlichen Raum verstanden, beispielsweise anzügliche Kommentare, Pfeifen oder sexualisierte Zurufe. Für Betroffene, meist Frauen und queere Personen, können solche Erfahrungen Unsicherheit, Angst oder ein Gefühl der Machtlosigkeit auslösen. Wiederholte Belästigungen können zudem dazu führen, dass bestimmte Orte oder Zeiten im öffentlichen Raum gemieden werden.

Bildnachweis: Stadt Hannover

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