Stephanusstraße: Weitreichende Änderungen – Einbahnstraße kommt, Parkplätze entfallen

Stephanusstraße
Gesperrte Stephanusstraße zum Blauen Wunder 2025
In der Stephanusstraße in Linden-Mitte stehen umfangreiche Änderungen der Verkehrsführung bevor. Die Stadt Hannover will gleich mehrere Beschlüsse des Stadtbezirksrats Linden-Limmer umsetzen. Ziel ist es, den Fußverkehr sicherer und komfortabler zu machen. Gleichzeitig müssen Autofahrer mit dem Wegfall weiterer Parkplätze rechnen.

Mehr Platz auf den Gehwegen

Ausgangspunkt der Maßnahmen ist ein mehrheitlich beschlossener Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Stadtbezirksrat vom 28. Januar 2026. Hintergrund ist die Situation im Bereich der Häuser Stephanusstraße 10, 12 und 14. Dort sind die Gehwege vergleichsweise schmal und werden zusätzlich durch Fahrradbügel eingeengt. Künftig sollen die vorhandenen Fahrradbügel vom Gehweg auf die angrenzenden Parkflächen verlegt werden. Dadurch entsteht mehr Platz für Fußgänger. Betroffen ist auch die westliche Straßenseite zwischen den Hausnummern 7 und 13, wo ebenfalls Fahrradbügel auf bisherige Parkstände umgesetzt werden sollen. Überdies sind zusätzliche Stellplätze für Lastenräder vorgesehen, die ebenfalls auf ehemaligen Kfz-Stellplätzen entstehen.

Querungen sollen sicherer werden

Nach Vorstellung des Bezirksrats sollten zusätzlich drei abgepollerte Querungsstellen entstehen, damit Fußgänger die Straße einfacher und sicherer überqueren können. Hintergrund ist die hohe Zahl an Menschen, die zwischen den Geschäften und gastronomischen Betrieben auf beiden Straßenseiten wechseln. Die Verwaltung erteilt diesem Teil des Antrags allerdings eine Absage. Nach ihrer Begründung erlaubt die Straßenverkehrs-Ordnung die Markierung solcher Querungsfurten ohne Lichtsignalanlage nicht. Eine Umsetzung sei deshalb rechtlich ausgeschlossen.

Einbahnstraße wird Realität

Deutlich gravierender fällt eine weitere Änderung aus. Die Stadt kündigt an, den bereits im April 2024 beschlossenen Bezirksratsantrag zur Umwandlung der Stephanusstraße in eine Einbahnstraße umzusetzen. Nach Angaben der Verwaltung soll die neue Verkehrsführung in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 eingeführt werden. Künftig dürfen Kraftfahrzeuge den Abschnitt zwischen Blumenauer Straße und Gartenallee nur noch in einer Richtung befahren – vom Küchengarten in Richtung Lindener Marktplatz. Dadurch sollen der Verkehr beruhigt sowie die Situation für Fußgänger und Radfahrer verbessert werden.

Enercity plant Ladesäulen

Bei der Verlegung der Fahrradbügel berücksichtigt die Stadt außerdem laufende Planungen von Enercity. Das Unternehmen möchte entlang der Stephanusstraße neue Ladesäulen für Elektrofahrzeuge errichten. Erst nach Abschluss der Standortabstimmung sollen die Fahrradbügel endgültig versetzt werden.

Anwohner verlieren weitere Parkplätze

Während Fußgänger und Radfahrer von den Maßnahmen profitieren sollen, bringt die Umgestaltung für Autofahrer einen spürbaren Nachteil mit sich. Durch die Verlagerung der Fahrradbügel und die Einrichtung von Lastenradstellplätzen entfallen öffentliche Parkplätze. Bereits heute gilt die Parkplatzsituation rund um den Küchengarten und den Lichtenbergplatz insbesondere in den Abendstunden als angespannt.

Eine mögliche Alternative bietet die Tiefgarage vom Ihme-Zentrum. Dort können Anwohner nach aktuellem Stand feste Stellplätze für 70 Euro pro Monat anmieten.

Bildnachweis: Stefan Ebers

24 Kommentare zu „Stephanusstraße: Weitreichende Änderungen – Einbahnstraße kommt, Parkplätze entfallen“

  1. Vllt sollte man mal Anfangen …. das Geld sinnvoll auszugeben… wir haben ja gesehen welche Glutöfen in den vergangenen Wochen auf uns warteten. In der Falkenstraße, am Schwarzen Bären und und und…

    Diese verplante Planung sollte in Akte P wandern.

    Antworten
  2. Wieder einmal komplett an der Realität vorbei. Ich wohne hier mein Leben lang und nutze Auto, Rad und meine Füße fast täglich im Wechsel in genau dieser Ecke.
    Es ist Wahnsinn, hier wird Klientelpolitik gegen Autofahrer gemacht. Ich kenne diese Autohasser und verkappten Ideologen der Grünen hier. Ihr habt ALLE einen VW Bus für den Urlaub aber uns Ottonormalverdiener wollt ihr Maßregeln. Das Verlegen der Bügel ist Schwachsinn. Ideologisch geprägt und ohne Sinn. Der Parkdruck verschwindet nicht. Die Autos verschwinden nicht. Auch wenn Ihr Autos hasst, die Realität ist: Es werden immer mehr.
    Übrigens auch und besonders von unseren vielen neuen Bürgern. Die haben nämlich alle ein KFZ.

    Antworten
    • @Jürgen, zu den Autos zählen meist aber NICHT Elektrofahrzeuge 🙁
      Das Parken ist allgemein schlechter geworden. Zudem dürfte es in der Zukunft aber keine Parkprobleme mehr geben *lol* da es laut Forderungen in der Zukunft keine „Verbrenner“ mehr geben soll. Dazu zähle ich aber „jedes Fahrzeug“ was denn noch mit Benzin fährt. Also auch die Bahn, der Lieferverkehr, Rettungsdienst usw.
      Da muss jedes Fahrzeug mit Verbrenner an der Grenze abgestellt werden *frechgrins*

      Antworten
    • Du hast richtig erkannt, dass die Autos immer mehr werden. Umso wichtiger ist es, den öffentlichen Raum entsprechend anzupassen. Alles andere nennt man „Borniertheit“. Die geplanten Maßnahmen in der Stephanusstraße sind ein kleiner Schritt für mehr Lebensqualität. Wer in alledem das Teufelswerk von Autohassern sieht, sollte sich bezüglich der von dir gerügten Ideologie an die eigene Nase fassen.

      Antworten
  3. In einer gut vernetzten Stadt sind keine privaten Autos erforderlich. Und wenn denn schon jemand ein privates Auto möchte, muß er/sie auch über einen Parkplatz verfügen. Autos heizen das Klima unnötig auf, auch die Abstellflächen und Fahrbahnen für die vielen Fahrzeuge versiegeln die Natur. Hinzu kommen die vielen Verletzten und Toten durch den Autoverkehr. Wäre Autoverkehr eine Krankheit, müßte man ihn verbieten. Wenn jetzt der Autoverkehr in der Stephanusstrasse eingeschränkt wird ist das ein guter Schritt in Richtung autofreie lebenswerte Stadt.

    Antworten
  4. Nur weil ein paar „Hypermamas“ mit Lastenrad sich irgendwas in den Kopf setzen das „Linus“ von der großen weiten Welt beschützt wird?
    warum müssen andere deswegen leiden.

    Antworten
  5. So ein scheiß Wohne seit 50 Jahren in der Stephanusstrasse hier gab es noch nie ein Problem weder für Fußgänger, Radfahrer und Autos ausser halt zu wenig Parkplätze.
    Aber das ist on Linden ja überall so.

    Antworten
  6. Die Planung hinsichtlich zugebauter, versiegelter Flächen in Städten werden sich generell ändern müssen. Verschattung und Verdunstungsflächen durch Bäume wird immer wichtiger werden.

    Wer vor kurzem die heiße Phase erlebt hat muss wissen das dies keine Ausnahme bleiben wird.

    Die Vereinbarkeit von Mobilität und lebenswerten Wohnen auf der anderen Seite sind zukünftige Herausforerungen in der Planung aller Städte.

    Antworten
  7. Aus meiner Sicht (ich bin selbst Anwohner) gibt es vor Biologisch kein Platzproblem auf dem Gehweg. Eng ist die Situation vor allem bei Frioli, wenn man aufgrund der Warteschlange vor der Eisdiele den Abschnitt schlecht passieren kann. Zudem ist die geplante Einbahnstrassenregelung unnötig, denn in diesem Strassenabschnitt ist der Autoverkehr in Richtung Blumenauer Str. verschwindend gering. Ruhiger wird es dadurch nicht. Vielleicht sollten öfter mal Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden, denn selbst die Üstra-Busse halten sich oft nicht an die vorgeschriebenen 30 kmh in der Stephanusstraße. Außerdem muß dringend direkt am Küchengarten eine Änderung vorgenommen werden, die die Fahrradfahrenden betrifft, die vom Küchengarten auf die Stephanusstraße Richtung Marktplatz fahren. Dass es an dieser Stelle noch nicht vermehrt zu Unfällen gekommen ist, grenzt an ein Wunder.

    Antworten
    • Vom Küchengarten geht es für Radfahrende zwar vom Radweg (sofern der benutzt wird statt quer über den Platz zu fahren) in den Straßenraum. Das ist eigentlich eine ganz normale Situation. Was soll sich dort konkret ändern?

      Antworten
  8. Dass ich das noch erleben darf! Es gibt positive Signale aus der Stadtverwaltung. Die geplanten Änderungen der Verkehrsführung begrüße ich ausdrücklich.

    Antworten
  9. wieviel tödliche Unfälle gab es in der Stephanusstrasse in 50 Jahren? Keine!
    …weder in der einen noch der anderen Richtung!!!
    Und eine Einbahnstrasse in Richtung Lindener Marktplatz geht letztendlich zu Lasten der Blumenauerstrasse, der Gartenallee,der Rampenstrasse,der Nieschlagstrasse,der Egestorffstrasse,der Eleonorenstrasse und der Jacobsstrasse !!!
    Der Bildungsstand der Stadtplaner muss offensichtlich in Teilen als extrem schlecht einzustufen sein…ich kann es auch verständlicher formulieren: „Die haben doch nicht alle……………………….“!!!

    Antworten
      • habe ich das gemeint? tztz…du hast den elementaren Sinn meiner Aussage nicht begriffen!
        Das Verkehrsaufkommen in den 7 genannten Strassen wird durch die Einbahnstrasse in der Stephanusstrasse deutlich höher werden! Das ist Kontraproduktiv!
        also fasse ich mich weiterhin an den Kopf, bevor ich selbigen “ Dauerschütteln“ muss…

        Antworten
  10. Immerhin ein mutiger Beschluss. Jede Reduktion von Parkraum erzeugt natürlich sofort einen Shitstorm und nie wird Autodeutschland imstande sein die Sinnhaftigkeit oder Notwendigkeit dieser Maßnahmen anzuerkennen (ganz besonders vor eigenen Wohnungstür). Da noch nichts umgesetzt ist, kann man nur spekulieren.
    Es ist ja immer das gleiche: Auch heute noch erzählen Anwohner der Limmerstraße, dass diese nie zur Fußgängerzone hätte umgebaut werden dürfen. Das wäre ja der Ruin für die Gewerbetreibenden gewesen. Will sagen: Auch wenn die Maßnahme sich in den nächsten Jahrzehnten als erfolgreich und längst überfällig erwiesen haben sollte, wird das den ewig gestrigen nicht trotzdem aufgehen.

    Antworten
    • Dort wo man vorher mit dem Auto hin kam, gab es eine größere Vielfalt an Läden. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist und keine Möglichkeit hat, das gewünschte Geschäft direkt anzusteuern, sucht sich dann notgedrungen eine Alternative.
      Auf der Limmerstraße reiht sich mittlerweile ein Kiosk nach dem anderen, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Café, Imbiss oder Friseur/ Barbershop, aneinander. Natürlich hat auch die durchgängige Fußgängerzone dazu beigetragen, weil die Kunden von außerhalb keine Möglichkeit mehr zum Parken hatten. Wenn dann der Umsatz nicht mehr stimmt, bleibt vielen nur die Geschäftsaufgabe. Mit ein Problem sind auch die Mieten die durch eine Aufwertung natürlich weiter steigen und die Situation von Einzelhändler verschlechtern.

      Antworten
  11. Bitte was? Ich bin Anwohner der Straße und finde diese Änderung absolut lächerlich!
    Ich bin täglicher Radfahrer und Spaziergänger und die Stephanusstr ist eine der ruhigsten Straßen. Und unsere Wohn-und Arbeitszimmer zeigen direkt zur Straße raus!

    Man kann fast ohne zu gucken über die Straße laufen, es sind immer Stellplätze für Fahrräder auffindbar und die Fußwege sind breit genug, dass man zu viert nebeneinander laufen kann.

    Welche Hirnos sind durch die Straße gelaufen und haben sich gedacht: „Mensch hier muss aber was getan werden!“

    Wenn hier etwas rar gesäht ist dann sind es Parkplätze! Und nicht anders herum.

    Und die Parkplatz Lage kann als vertretbar angesehen werden. Aber weniger Parkplätze wird definitiv zu Problemen führen….

    Was für ein bullshit Beschluss!

    Antworten
  12. Sorry….Was für eine gequir…. Scheisse wurde da beschlossen. Wir haben auch nicht wichtigeres wie Radbügel, Plätze für Lastenräder und Ladesäulen. Mir tun die Anwohner schon jetzt LEID. Richtung Spielplatz und am Küchengeräte ist doch genug Platz. Da müssen doch keine Parkplätze für Anwohner wegfallen. Aber diese sollen für 70 Euro dann in die „Rattenverseuchte Untergeschosse“ im Ihmezentrum parken inkl. Vllt hilft ja dort dann jemand vom Gruselkabinett bei der Wagensuche ab 22 Uhr. Ach ja und dann die Besucherströööhhhhhmmmmeeee die diese Straße nutzen und der viele Verkehr…. ich frage mich echt wer das alles gezählt und ausgewertet hat. Ich kann mich dort leider vor Masse an Menschen egal auf welcher Straßenseite kaum bewegen denn dort ist fast kein durchkommen. Und mit dem Rad komme ich auch kaum unter 15 min. Wartezeit an der Kreuzung nie nicht in Richtung Lichtenbergplatz…. ohhh mannnnnnn

    Antworten
    • Stimme zu! Was für ein Blödsinn!

      Ich wohne in der Straße und Fuß und Rad Verkehr sind hier absolut unproblematisch.

      Und ich fahre fast nur Fahrrad oder gehe zu Fuß.

      Eine Einbahnstrasse könnte ich ja noch nachvollziehen, aber Parkplätze zu streichen um den Gehweg zu verbreitern und weitere Fahrrad Ständer anzubringen?…

      Wenn man Besuch bekommt von Autos gibt es oft Probleme mit Parkplätzen.

      Antworten
  13. Man hätte auch einfach weitere Fahrradbügel am Spielplatz anbringen und die Parkflächen für Autos vor den Häusern 10-14 lassen können.

    Wann wird die Befahrbarkeit von Radwegen und Einbahnstraßen in beide Richtungen zum Nachteil von mobilitätseingeschränkten und/oder blinden Menschen sowie Kindern zurückgenommen?

    Antworten
    • @Nisa :
      Wenn 2 Lastenräder den Radweg befahren, muß eben der Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Blinde, Mütter mit Kinderwagen weichen, da der Fußweg dann als Ausweichstrecke genutzt wird, da der Radweg nicht breit genug ist 🙁
      Was für ein Bl…, früher waren Radwege meist immer nur in einer richtung erlaubt. Da gab es ja auch noch keine „schnellen, überbreiten “ E-Räder.

      Antworten

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24 Kommentare zu „Stephanusstraße: Weitreichende Änderungen – Einbahnstraße kommt, Parkplätze entfallen“

  1. Vllt sollte man mal Anfangen …. das Geld sinnvoll auszugeben… wir haben ja gesehen welche Glutöfen in den vergangenen Wochen auf uns warteten. In der Falkenstraße, am Schwarzen Bären und und und…

    Diese verplante Planung sollte in Akte P wandern.

    Antworten
  2. Wieder einmal komplett an der Realität vorbei. Ich wohne hier mein Leben lang und nutze Auto, Rad und meine Füße fast täglich im Wechsel in genau dieser Ecke.
    Es ist Wahnsinn, hier wird Klientelpolitik gegen Autofahrer gemacht. Ich kenne diese Autohasser und verkappten Ideologen der Grünen hier. Ihr habt ALLE einen VW Bus für den Urlaub aber uns Ottonormalverdiener wollt ihr Maßregeln. Das Verlegen der Bügel ist Schwachsinn. Ideologisch geprägt und ohne Sinn. Der Parkdruck verschwindet nicht. Die Autos verschwinden nicht. Auch wenn Ihr Autos hasst, die Realität ist: Es werden immer mehr.
    Übrigens auch und besonders von unseren vielen neuen Bürgern. Die haben nämlich alle ein KFZ.

    Antworten
    • @Jürgen, zu den Autos zählen meist aber NICHT Elektrofahrzeuge 🙁
      Das Parken ist allgemein schlechter geworden. Zudem dürfte es in der Zukunft aber keine Parkprobleme mehr geben *lol* da es laut Forderungen in der Zukunft keine „Verbrenner“ mehr geben soll. Dazu zähle ich aber „jedes Fahrzeug“ was denn noch mit Benzin fährt. Also auch die Bahn, der Lieferverkehr, Rettungsdienst usw.
      Da muss jedes Fahrzeug mit Verbrenner an der Grenze abgestellt werden *frechgrins*

      Antworten
    • Du hast richtig erkannt, dass die Autos immer mehr werden. Umso wichtiger ist es, den öffentlichen Raum entsprechend anzupassen. Alles andere nennt man „Borniertheit“. Die geplanten Maßnahmen in der Stephanusstraße sind ein kleiner Schritt für mehr Lebensqualität. Wer in alledem das Teufelswerk von Autohassern sieht, sollte sich bezüglich der von dir gerügten Ideologie an die eigene Nase fassen.

      Antworten
  3. In einer gut vernetzten Stadt sind keine privaten Autos erforderlich. Und wenn denn schon jemand ein privates Auto möchte, muß er/sie auch über einen Parkplatz verfügen. Autos heizen das Klima unnötig auf, auch die Abstellflächen und Fahrbahnen für die vielen Fahrzeuge versiegeln die Natur. Hinzu kommen die vielen Verletzten und Toten durch den Autoverkehr. Wäre Autoverkehr eine Krankheit, müßte man ihn verbieten. Wenn jetzt der Autoverkehr in der Stephanusstrasse eingeschränkt wird ist das ein guter Schritt in Richtung autofreie lebenswerte Stadt.

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  4. Nur weil ein paar „Hypermamas“ mit Lastenrad sich irgendwas in den Kopf setzen das „Linus“ von der großen weiten Welt beschützt wird?
    warum müssen andere deswegen leiden.

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  5. So ein scheiß Wohne seit 50 Jahren in der Stephanusstrasse hier gab es noch nie ein Problem weder für Fußgänger, Radfahrer und Autos ausser halt zu wenig Parkplätze.
    Aber das ist on Linden ja überall so.

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  6. Die Planung hinsichtlich zugebauter, versiegelter Flächen in Städten werden sich generell ändern müssen. Verschattung und Verdunstungsflächen durch Bäume wird immer wichtiger werden.

    Wer vor kurzem die heiße Phase erlebt hat muss wissen das dies keine Ausnahme bleiben wird.

    Die Vereinbarkeit von Mobilität und lebenswerten Wohnen auf der anderen Seite sind zukünftige Herausforerungen in der Planung aller Städte.

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  7. Aus meiner Sicht (ich bin selbst Anwohner) gibt es vor Biologisch kein Platzproblem auf dem Gehweg. Eng ist die Situation vor allem bei Frioli, wenn man aufgrund der Warteschlange vor der Eisdiele den Abschnitt schlecht passieren kann. Zudem ist die geplante Einbahnstrassenregelung unnötig, denn in diesem Strassenabschnitt ist der Autoverkehr in Richtung Blumenauer Str. verschwindend gering. Ruhiger wird es dadurch nicht. Vielleicht sollten öfter mal Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt werden, denn selbst die Üstra-Busse halten sich oft nicht an die vorgeschriebenen 30 kmh in der Stephanusstraße. Außerdem muß dringend direkt am Küchengarten eine Änderung vorgenommen werden, die die Fahrradfahrenden betrifft, die vom Küchengarten auf die Stephanusstraße Richtung Marktplatz fahren. Dass es an dieser Stelle noch nicht vermehrt zu Unfällen gekommen ist, grenzt an ein Wunder.

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    • Vom Küchengarten geht es für Radfahrende zwar vom Radweg (sofern der benutzt wird statt quer über den Platz zu fahren) in den Straßenraum. Das ist eigentlich eine ganz normale Situation. Was soll sich dort konkret ändern?

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  8. Dass ich das noch erleben darf! Es gibt positive Signale aus der Stadtverwaltung. Die geplanten Änderungen der Verkehrsführung begrüße ich ausdrücklich.

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  9. wieviel tödliche Unfälle gab es in der Stephanusstrasse in 50 Jahren? Keine!
    …weder in der einen noch der anderen Richtung!!!
    Und eine Einbahnstrasse in Richtung Lindener Marktplatz geht letztendlich zu Lasten der Blumenauerstrasse, der Gartenallee,der Rampenstrasse,der Nieschlagstrasse,der Egestorffstrasse,der Eleonorenstrasse und der Jacobsstrasse !!!
    Der Bildungsstand der Stadtplaner muss offensichtlich in Teilen als extrem schlecht einzustufen sein…ich kann es auch verständlicher formulieren: „Die haben doch nicht alle……………………….“!!!

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      • habe ich das gemeint? tztz…du hast den elementaren Sinn meiner Aussage nicht begriffen!
        Das Verkehrsaufkommen in den 7 genannten Strassen wird durch die Einbahnstrasse in der Stephanusstrasse deutlich höher werden! Das ist Kontraproduktiv!
        also fasse ich mich weiterhin an den Kopf, bevor ich selbigen “ Dauerschütteln“ muss…

        Antworten
  10. Immerhin ein mutiger Beschluss. Jede Reduktion von Parkraum erzeugt natürlich sofort einen Shitstorm und nie wird Autodeutschland imstande sein die Sinnhaftigkeit oder Notwendigkeit dieser Maßnahmen anzuerkennen (ganz besonders vor eigenen Wohnungstür). Da noch nichts umgesetzt ist, kann man nur spekulieren.
    Es ist ja immer das gleiche: Auch heute noch erzählen Anwohner der Limmerstraße, dass diese nie zur Fußgängerzone hätte umgebaut werden dürfen. Das wäre ja der Ruin für die Gewerbetreibenden gewesen. Will sagen: Auch wenn die Maßnahme sich in den nächsten Jahrzehnten als erfolgreich und längst überfällig erwiesen haben sollte, wird das den ewig gestrigen nicht trotzdem aufgehen.

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    • Dort wo man vorher mit dem Auto hin kam, gab es eine größere Vielfalt an Läden. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist und keine Möglichkeit hat, das gewünschte Geschäft direkt anzusteuern, sucht sich dann notgedrungen eine Alternative.
      Auf der Limmerstraße reiht sich mittlerweile ein Kiosk nach dem anderen, nur unterbrochen von dem einen oder anderen Café, Imbiss oder Friseur/ Barbershop, aneinander. Natürlich hat auch die durchgängige Fußgängerzone dazu beigetragen, weil die Kunden von außerhalb keine Möglichkeit mehr zum Parken hatten. Wenn dann der Umsatz nicht mehr stimmt, bleibt vielen nur die Geschäftsaufgabe. Mit ein Problem sind auch die Mieten die durch eine Aufwertung natürlich weiter steigen und die Situation von Einzelhändler verschlechtern.

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  11. Bitte was? Ich bin Anwohner der Straße und finde diese Änderung absolut lächerlich!
    Ich bin täglicher Radfahrer und Spaziergänger und die Stephanusstr ist eine der ruhigsten Straßen. Und unsere Wohn-und Arbeitszimmer zeigen direkt zur Straße raus!

    Man kann fast ohne zu gucken über die Straße laufen, es sind immer Stellplätze für Fahrräder auffindbar und die Fußwege sind breit genug, dass man zu viert nebeneinander laufen kann.

    Welche Hirnos sind durch die Straße gelaufen und haben sich gedacht: „Mensch hier muss aber was getan werden!“

    Wenn hier etwas rar gesäht ist dann sind es Parkplätze! Und nicht anders herum.

    Und die Parkplatz Lage kann als vertretbar angesehen werden. Aber weniger Parkplätze wird definitiv zu Problemen führen….

    Was für ein bullshit Beschluss!

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  12. Sorry….Was für eine gequir…. Scheisse wurde da beschlossen. Wir haben auch nicht wichtigeres wie Radbügel, Plätze für Lastenräder und Ladesäulen. Mir tun die Anwohner schon jetzt LEID. Richtung Spielplatz und am Küchengeräte ist doch genug Platz. Da müssen doch keine Parkplätze für Anwohner wegfallen. Aber diese sollen für 70 Euro dann in die „Rattenverseuchte Untergeschosse“ im Ihmezentrum parken inkl. Vllt hilft ja dort dann jemand vom Gruselkabinett bei der Wagensuche ab 22 Uhr. Ach ja und dann die Besucherströööhhhhhmmmmeeee die diese Straße nutzen und der viele Verkehr…. ich frage mich echt wer das alles gezählt und ausgewertet hat. Ich kann mich dort leider vor Masse an Menschen egal auf welcher Straßenseite kaum bewegen denn dort ist fast kein durchkommen. Und mit dem Rad komme ich auch kaum unter 15 min. Wartezeit an der Kreuzung nie nicht in Richtung Lichtenbergplatz…. ohhh mannnnnnn

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    • Stimme zu! Was für ein Blödsinn!

      Ich wohne in der Straße und Fuß und Rad Verkehr sind hier absolut unproblematisch.

      Und ich fahre fast nur Fahrrad oder gehe zu Fuß.

      Eine Einbahnstrasse könnte ich ja noch nachvollziehen, aber Parkplätze zu streichen um den Gehweg zu verbreitern und weitere Fahrrad Ständer anzubringen?…

      Wenn man Besuch bekommt von Autos gibt es oft Probleme mit Parkplätzen.

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  13. Man hätte auch einfach weitere Fahrradbügel am Spielplatz anbringen und die Parkflächen für Autos vor den Häusern 10-14 lassen können.

    Wann wird die Befahrbarkeit von Radwegen und Einbahnstraßen in beide Richtungen zum Nachteil von mobilitätseingeschränkten und/oder blinden Menschen sowie Kindern zurückgenommen?

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    • @Nisa :
      Wenn 2 Lastenräder den Radweg befahren, muß eben der Fußgänger, Rollstuhlfahrer, Blinde, Mütter mit Kinderwagen weichen, da der Fußweg dann als Ausweichstrecke genutzt wird, da der Radweg nicht breit genug ist 🙁
      Was für ein Bl…, früher waren Radwege meist immer nur in einer richtung erlaubt. Da gab es ja auch noch keine „schnellen, überbreiten “ E-Räder.

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