Brunnen in Linden-Limmer

Trinkwasserbrunnen auf dem Küchengarten (2006)
Trinkwasserbrunnen auf dem Küchengarten (2006)

Die meisten Brunnen und Wasserspiele im Stadtbezirk liegen in Linden-Mitte. Allein vom Lindener Marktplatz entlang der Posthornstraße finden sich in kürzester Entfernung gleich drei Brunnenanlagen. Die weiteren Brunnen sind auf der Limmerstraße, dem Lindener Bergfriedhof und an der Erlöserkirche zu finden.

Nicht unerwähnt bleiben sollen der nie erbaute Heise-Brunnen am Schwarzen Bär und die inzwischen verschwundenen Brunnen im Ihmezentrum. In Limmer erinnert nur noch ein Straßenname an den Limmerbrunnen, eine heilkräftige Schwefelquelle und später ein beliebtes Ausflugslokal.

Trinkwasserbrunnen

Auf dem Küchengarten (Am Küchengarten/Ecke Haasemannstraße) und am Spielplatz am Pfarrlandplatz komplettieren jeweils ein Trinkwasserbrunnen die Palette der Brunnen in Linden-Limmer.

Nachtwächterbrunnen

Einweihung des Nachtwächterbrunnen 1886
Einweihung des Nachtwächterbrunnen 1886

Den Lindener Marktplatz schmückt an zentraler Stelle der Nachtwächterbrunnen. Der wohl bekannteste unter den Lindener Brunnen.

Schon im September 1896 wurde der Brunnen auf dem Lindener Markt wie auf dem Bild zu sehen eingeweiht. 1914 wurde der Brunnen, der aus einem Entwurf von Hans Damann entstand, an seinen heutigen Standort versetzt.

Ernst-Brunnen

Seit 1982 plätschert auf dem kleinen Vorplatz zum Von-Alten-Garten an der Posthornstraße ein Brunnen, mit den beiden stilisierten Bäumen aus Stahl soll er Kraft, Ausdauer, Natur und Geduld symbolisieren. Geschaffen wurde das Kunstwerk von Bernd Schlender.

Ernst-Brunnen am Torhaus zum Von-Alten-Garten
Ernst-Brunnen am Torhaus zum Von-Alten-Garten

Brunnen Godehardistift

Im Innenhof des Godehardistiftes steht ein 1977 von Hanns-Joachim Klug und Hans-Jürgen Zimmermann gestalteter Brunnen. Wasserspeiende Fabeltiere speisen ein rundes Becken aus Naturstein.

Brunnen im Godehardistift
Brunnen im Godehardistift

Tiertränke

Vor der Erlöserkirche in Linden-Süd findet man einen Trinkbrunnen mit mehreren Ebenen. Bei dem Tierbrunnen handelt es sich um eine Tiertränke, die Vögel, Hunde und Pferde mit frischem Trinkwasser versorgt hat. Schon 1913 wurden durch eine Initiative des Tierschutz-Vereins Hannover und Linden 14 solcher Tiertränken aus Gusseisen in Hannover aufgestellt und die hannoversche Stadtverwaltung übernahm die laufende Unterhaltung.

Die Tiertränken sind nach einem Entwurf durch den Bremer Goldschmied Gerhard Lange im neugotischen Stil durch die Aerzener Maschinenfabrik in Serie angefertigt. Die Tiertränke ist dreigeteilt – das oberste Becken dient als Vogeltränke, das mittlere Becken wird durch Löwenköpfe gespeist und versorgte die Kutsch- und Reitpferde und an dem untersten Becken können Hunde ihren Durst stillen. Zu Beginn der 30er Jahre waren an insgesamt 19 Standorten verschiedene Tiertränken zu finden, doch nur wenige überlebten den Zweiten Weltkrieg.

Das Brunnenmodell wurde von der Aerzener Maschinenfabrik Adolph Meyer in größerer Stückzahl produziert. Im Mai 2018 ist der Brunnen aufgrund von Altersschwäche umgekippt, 2020 ist eine Sanierung beendet worden. Im April 2021 wurde hier die Brunnensaison eröffnet.

Pferdetränke

An der Limmerstraße auf dem kleinen Platz am Kötnerholzweg steht die Nachbildung einer Pferdetränke. Zwei Pferdeköpfe mit eienm angedeuteten Wagen dahinter der von Max Sauk 1979 gestaltet wurde.

Pferdebrunnen
Pferdebrunnen

Friedensengel

Auf dem Lindener Bergfriedhof ist mit dem Engelsbrunnen der älteste Brunnen in Linden zu finden. Schon 1884 schuf Karl Gundelach die Figur aus Sandstein.

Engelsbrunnen
Engelsbrunnen

Auf dem Lindener Bergfriedhof ist mit dem Engelsbrunnen der älteste Brunnen in Linden zu finden. Schon 1884 schuf Karl Gundelach die Figur aus Sandstein.

Quellstein

Der Quellstein Ahrbergstraße steht auf der Grünfläche AhrbergstraßeHaspelmathstraßeCharlottenstraße. Dieser wurde im Jahr 1987 im Zuge der baulichen Sanierung des Stadtteils Linden-Süd durch das Grünflächenamt der Stadt Hannover installiert.

Quellstein Ahrbergstraße
Quellstein Ahrbergstraße

Bildnachweis: Achim Brandau

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