Die langjährige Diskussion über eine niedrigere Höchstgeschwindigkeit auf der Wunstorfer Straße in Limmer nimmt eine entscheidende Wendung. Auf einem längeren Abschnitt soll künftig durchgehend Tempo 30 gelten. Noch im Mai hatte die Verwaltung einen entsprechenden Vorstoß abgelehnt – nun folgt die Kehrtwende. Nach einer erneuten Prüfung der rechtlichen Voraussetzungen hat die Stadt Hannover die verkehrsbehördliche Anordnung für Tempo 30 bereits vorbereitet. Damit hat die Petition eines Anwohners in einem wesentlichen Punkt Erfolg. Die ebenfalls geforderten zusätzlichen Querungsstellen sind dagegen vorerst nicht vorgesehen.
Mit der Petition vom 10. April 2026 wurde gefordert, die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf der Wunstorfer Straße zwischen der Kreuzung Zimmermannstraße/Friedhofstraße und der Kanalbrücke über den Stichkanal Hannover-Linden durchgehend auf 30 km/h zu reduzieren. Auch der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hatte sich bereits für Tempo 30 ausgesprochen.
Neue Rechtslage macht Tempo 30 möglich
Möglich wird die Geschwindigkeitsreduzierung unter anderem durch Änderungen der Straßenverkehrsordnung. Die Kommunen haben dadurch mehr Spielraum bekommen, Tempo 30 beispielsweise an Schulen, Kindertagesstätten, Seniorenheimen, Fußgängerüberwegen, Spielplätzen und stark frequentierten Schulwegen anzuordnen. Zudem dürfen einzelne Tempo-30-Abschnitte inzwischen miteinander verbunden werden, wenn die dazwischenliegenden Strecken höchstens 500 Meter lang sind. Zuvor lag diese Grenze bei 300 Metern. Genau diese Möglichkeit nutzt die Stadt nun an der Wunstorfer Straße.
Gymnasium und soziale Einrichtungen geben den Ausschlag
Im Bereich der Einmündung Limmerstraße befindet sich das Gymnasium Limmer in unmittelbarer Nähe der Stadtbahnhaltestelle. Dort hält die Verwaltung eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf einer Strecke von maximal 300 Metern für rechtlich möglich beziehungsweise geboten.
Ein weiterer Tempo-30-Abschnitt wird an der Tegtmeyerstraße eingerichtet. Dort befinden sich sowohl eine Senioreneinrichtung als auch Einrichtungen für Kinder. Im Bereich der Rechtskurve an der Harenberger Straße sowie an der Kanalbrücke gilt bereits Tempo 30.
Entscheidend ist: Die Abstände zwischen den einzelnen Tempo-30-Abschnitten betragen jeweils weniger als 500 Meter. Deshalb können sie miteinander verbunden werden. Nach Angaben der Verwaltung kann damit zwischen der Limmerstraße und der Kanalbrücke durchgehend Tempo 30 angeordnet werden. Eine zeitliche Beschränkung soll es nicht geben.
Die Straßenverkehrsbehörde hat die entsprechende Beschilderung bereits vorbereitet. Die Stadt betrachtet das zentrale Anliegen des Petenten damit als erfüllt.
Kein Ausweichverkehr durch Wohnstraßen erwartet
Die Wunstorfer Straße ist als B441 eine Bundesstraße mit überörtlicher Bedeutung. Dennoch erwartet die Verwaltung durch Tempo 30 keine nennenswerten Ausweichverkehre in angrenzende Wohnstraßen. Als Grund nennt sie unter anderem den Stichkanal Linden und fehlende weitere Kanalbrücken in der näheren Umgebung. Auch für den Busverkehr auf den Linien 170 und 700 rechnet die Stadt nicht mit erheblichen Auswirkungen.
Zusätzliche Zebrastreifen zunächst nicht vorgesehen
Nur teilweise folgt die Verwaltung den weiteren Forderungen der Petition. Gefordert wurde unter anderem die Prüfung zusätzlicher Zebrastreifen, Geschwindigkeitsanzeigen und einer verstärkten Verkehrsüberwachung. Nach Prüfung sieht die Verwaltung derzeit keinen Bedarf für zusätzliche Querungsstellen. Sie verweist auf die bereits vorhandenen Möglichkeiten zum Überqueren der Straße und die bevorstehende Geschwindigkeitsreduzierung. Einen weiteren Fußgängerüberweg will die Stadt erst intensiv prüfen, wenn der Rat dies für einen konkret genannten Standort beschließt. Die Verwaltung empfiehlt zudem, zunächst Erfahrungen mit Tempo 30 abzuwarten. Erst nach einer gewissen Gewöhnungszeit solle gegebenenfalls erneut über einen zusätzlichen Fußgängerüberweg oder ein Geschwindigkeitsdisplay beraten werden.
Geschwindigkeitskontrollen nicht ohne Polizei
Auch mobile Geschwindigkeitskontrollen können nicht ohne Weiteres angeordnet werden. Nach einem Erlass des Landes Niedersachsen muss sich die Stadt zunächst mit der zuständigen Polizeiinspektion über Messstellen, Messzeiten und mögliche Schwerpunkteinsätze einigen. Im Mittelpunkt solcher Kontrollen steht die Unfallprävention. Messstellen sollen insbesondere dort eingerichtet werden, wo es häufig zu Unfällen gekommen ist oder eine besondere Unfallgefahr besteht. Auch Bereiche rund um Schulen und Kindertagesstätten können berücksichtigt werden. Sollte der Rat eine Kontrolle an einem konkreten Standort an der Wunstorfer Straße beschließen, will die Verwaltung das erforderliche Einvernehmen mit der Polizei Hannover beantragen.
Stadt lehnt Vorher-Nachher-Messung ab
Keine Zustimmung findet dagegen die Forderung, den Verkehr und die gefahrenen Geschwindigkeiten vor Einführung von Tempo 30 und erneut zwölf Monate später zu messen. Die Verwaltung beantragt, diesen Teil der Petition zurückzuweisen. Solche Erhebungen müssten in der Regel von einem externen Büro durchgeführt werden, weil der Stadt Personal und technische Mittel fehlen. Eine Messung vor Einführung von Tempo 30 würde zudem die Umsetzung verzögern. Die Kosten für zwei externe Untersuchungen hält die Verwaltung für unverhältnismäßig. Bei Bedarf könnte allerdings später in Abstimmung mit der Polizei einmalig eine Verkehrserhebung vorgenommen werden.
Beschilderung kostet rund 2.500 Euro
Für die zusätzliche Beschilderung und die erforderlichen Arbeiten kalkuliert die Stadt mit rund 2.500 Euro. Deutlich teurer wäre ein neuer Fußgängerüberweg: Abhängig von den örtlichen Voraussetzungen nennt die Verwaltung Kosten zwischen 20.000 und 100.000 Euro.
Die Drucksache vom 25. August 2026 geht nun in den Stadtentwicklungs- und Bauausschuss sowie den Verwaltungsausschuss. Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer erhält sie zur Kenntnis.
Bei der Argumentation sollte man eine Petition für die Absenkung innerorts starten, zB auf 40 km/h als Kompromiß.
Es ist ein Witz, dass mit diesem 500m-Hebel alle Tempo30-Zonen, die über Jahrzehnte entwickelt wurden, entwertet werden.
Es werden regelrecht Objekte gesucht, die als 30-Grund herhalten können, um dann mithilfe der Verbindungsvorschrift ganze Hauptstraßen abzuwerten. Dass die Wunstorfer über diverse Ampeln verfügt – an der genannten Strecke sind es sage und schreibe
7 und 1 FGÜ -, um überall sicher queren zu können, wird mit keinem Wort erwähnt.
An einer als Hauptverkehrsstraße zur Stadtteilumgehung angelegten Straße in Badenstedt wurde kürzlich Tempo 30 verhängt, weil man eine neue KiTa samt Eingang und Fahrradbügeln direkt an diese Fahrbahn gestellt hat.
Ohne Worte!!
Genau: Die Stadt und die Straßen sind einzig und allein für den Autoverkehr da. Menschen, die dort wohnen, Kinder die dort in die Schule oder Kita gehen, sollten keine Rolle spielen! Ungefähr so lautet Deine Logik – und die ist absurd.
Genauso absurd, dass die Verbindung von mehren Tempo-30-Abschnitten und Ampeln gegen eine Vereinheitlichung auf 30 spricht. Das Gegenteil ist richtig: Das kurze Beschleunigen zwischen – und dann wieder Abbremsen vor den Ampeln macht keinen Sinn.
Hier wird keine Hauptstraße ent- sondern aufgewertet, denn die Straße zerschneidet einen Stadtteil. Die Menschen, die hier leben, einkaufen, zur Schule gehen, begrüßen jedenfalls die Maßnahme und deren Stimme sollte wichtiger sein, als die der Autofahrer die hier durchbrettern
Der Besetzungsgrad eines Autos im Berufsverkehr liegt bei rund 1,1 bis 1,2 Personen. Ein Solobus bietet Platz für 70 bis 90 Fahrgäste; ein Gelenkbus für 130 bis 160 Fahrgäste. Wenn Norbert seine Rechnung nun vom Kopf auf die Füße stellt, wird er merken, dass durch den Verzicht auf das eigene Auto nicht tausende Busse die Straßen verstopfen, sondern abertausende Autos weniger unterwegs wären. – Die Einwände kenne ich. Zum Teil sind diese berechtigt, meistens jedoch der Bequemlichkeit geschuldet.
Heute Nachmittag bin ich die Wunstorfer Straße rauf und runter gegangen. Auf dem Bürgersteig versteht sich. Diese Perspektive empfehle ich allen uneinsichtigen Autofahrern. Es ist nicht lustig. Weder für Fußgänger und Radfahrer noch für die Anwohner. Die Protestaktion aus dem Jahr 2018 unter dem Motto: „Hier werden Menschenaffen dauerbegast“ (Punkt-Linden berichtete darüber) hat nichts an Bedeutung verloren. Wer diese Probleme ignoriert, handelt egoistisch. Umso erfreulicher ist das zarte Pflänzchen der Einsicht, das in unseren Amtsstuben aufkeimt. Wobei eine Tempobegrenzung nur ein Baustein ist. Der Verkehr an sich müsste ausgedünnt werden.
Genau: Diese Pendelei muss aufhören – alle sollen in die Stadt ziehen, dann können sie schön mit dem Öko-SUV (Lastenrad) zur Arbeit und zum Einkaufen fahren!
Achso, es gibt jetzt schon kaum bezahlbare Wohnungen in der Stadt?! Das ist ja blöd.
Andere Idee: ÖPNV! Damit die Leute nicht Auto fahren, muss in jedem Dorf alle 15min ein Bus fahren!
Dann verstopfen tausende Busse die Straßen?! Auch nicht gut.
Was nun?
Hirm einschalten!
Dem stimme ich zu. Pkws und Lkws haben in der Innenstadt nichts verloren.
Dann hört auch die „Dauerbegasung“ und bei den E Autos die Belastung durch Reifenabrieb in die Atmosphäre auf.
Und der Schlenkerverkehr ist auch nicht gesund für uns Menschenaffen durch seine Lärmbelästigung. 😉
Die Üstra freut sich, sie darf ihre Fahrpläne entsprechend anpassen.
Ich bin gespannt, wie viele Autofahrer und S-Pedelecs-Fahrer sich an das Tempolimit halten.
Kann ich als Fußgänger eigentlich auch ein Tempolimit auf Radwegen fordern? Schließlich erlebe ich jeden Tag, dass Radfahrer an roten Ampeln nicht anhalten um Fußgänger die Überquerung der Straße zu ermöglichen. Wenn immer mehr Menschen mit den viel schnelleren und schwereren E-Bikes auf dem Radweg fahren, werden sie zunehmend zur Gefahr für Kinder und mobilitätseingeschränkte oder blinde Menschen, wenn der Radweg direkt neben dem Gehweg verläuft oder sogar keine Trennung vorhanden ist.
Hallo Nisa,
Du skizzierst mal wieder Probleme, die keine sind (Üstra). Wenn dich das mit den Radfahrern so ärgert (was nichts mit dem Thema zu tun hat), werde doch selbst aktiv: starte eine Petition für mehr VerkehrsKontrollen. Setz dich für etwas ein und übernimm Verantwortung.
Ich weiß nicht, was gegen Tempo 30 auf einer Straße mitten durchs Wohngebiet mit Schulen, Kitas, Pflegestationen und Geschäften einzuwenden ist?!
Da stimme ich vollständig zu!
Wenn man mit dem Schutz insbesondere von Kindern und alten Menschen argumentiert, sehe ich natürlich auch das Rad als zunehmende Gefährdung für diese Verkehrsteilnehmer. Die Konflikte sind real und wurden auch schon von anderen thematisiert.
Ich frage mich, warum man mit Kindern an oder in die Nähe einer Bundesstraße zieht und sich dann ärgert, dass sie auch als solche genutzt wird und eine Gefahr für die Kinder darstellt. Desweiteren verstehe ich auch nicht, warum man die Räumlichkeiten an dieser Bundesstraße mit entsprechendem Verkehr und Abgasen bewusst für die Eröffnung einer Pflegeeinrichtung gewählt hat, den Verkehr aber im Nachhinein als hochproblematisch bewertet und die Pflegebedürftigen dadurch so gefährdet sieht.
Abgase werden auch bei einem Tempolimit ausgestoßen, der Lärm ist vielleicht etwas geringer, aber wegen der Ampeln in diesem Abschnitt ist die Geschwindigkeit sicherlich eh schon reduziert.
Wer bisher mit der roten Ampel auf Kriegsfuß stand, wird sich auch bei Tempo 30 nicht anders verhalten, dann ist es wesentlich sinnvoller die Bereiche entsprechend umzugestalten, damit besonders Kinder die Straße sicherer überqueren können.
Was für eine arrogante Argumentation. Als könnten sich heute alle Menschen einfach aussuchen, wo sie wohnen. Bei Wohnraummangel, explodierenden Mieten und kaum bezahlbaren Wohnungen ist „Dann zieht halt nicht an eine Bundesstraße“ ungefähr so realitätsfern wie die Vorstellung, Pflegebedürftige könnten sich ihre Pflegeeinrichtung nach idyllischer Lage aussuchen.
Was genau ist eigentlich der Punkt? Wer an einer stark befahrenen Straße wohnt, hat also gefälligst hinzunehmen, dass Kinder und ältere Menschen dort einem höheren Risiko ausgesetzt sind? Nach dieser Logik müsste man ja jede Verbesserung der Verkehrssicherheit ablehnen, weil die Straße schließlich „schon immer so war“.
Straßen sind für Menschen da – nicht Menschen dafür, sich dem Verkehr unterzuordnen. Wenn sich herausstellt, dass ein Bereich für Kinder, ältere Menschen und Fußgänger gefährlich ist, dann muss man etwas ändern.
Und nein, Tempo 30 löst nicht alle Probleme. Man kann mehrere Maßnahmen gleichzeitig befürworten. Eine niedrigere Geschwindigkeit reduziert nun einmal Bremswege und vor allem die Folgen eines Unfalls.
Der Verweis auf gefährliche Radfahrer ist dabei das klassische Ablenkungsmanöver: Ja, auch dort gibt es Konflikte und Handlungsbedarf. Aber zwei Probleme gegeneinander auszuspielen, löst keines davon.
Kurz gesagt: Verkehrssicherheit ist kein Luxusrecht für Menschen, die es sich leisten können, in einer ruhigen Seitenstraße zu wohnen
Wer spielt hier was gegeneinander aus???
In erster Linie ist es ein Ausspielen gegen Autofahrer, egal wo. Was ändert ein Tempolimit? Das Verkehrsaufkommen nicht, den Reifenabrieb nicht, die Abgase nicht, den Konflikt an Ampeln auch nicht.
Eine bessere Gestaltung des ganzen Abschnitts würde viel mehr bewirken, dazu auch die klare Trennung von Rad- und Fußtverkehr.
„Wenn immer mehr Menschen mit den viel schnelleren und schwereren E-Bikes auf dem Radweg fahren, werden sie zunehmend zur Gefahr für Kinder und mobilitätseingeschränkte oder blinde Menschen, wenn der Radweg direkt neben dem Gehweg verläuft oder sogar keine Trennung vorhanden ist.“
Irgendwie klingt das so, als ob diese Menschen nicht aufpassen müssen. Natürlich gibt es auch viele, die mit dem Fahrrad so dumm sind auf dem Fußweg zu fahren. Aber es gibt mindestens genau so viele, wenn nicht mehre, Fußgänger, die auf Radwegen laufen oder einfach überqueren ohne zu schauen ob ein Fahrrad kommt.
Und diese Wege die sich alle teilen müssen. Ganz einfach, es gibt das Rechtsgebot im Straßenverkehr. Wenn sich Fußgänger auch daran halten würden, dann müssten Radfahrer nicht Slalom fahren,
Und Gefahr für Kinder. Ernsthaft? Wir haben als Kinder gelernt wie man sich im Straßenverkehr zu verhalten hat. Das passiert heute oft nicht mehr. Ganz im Gegenteil, einige Eltern machen wirklich Stress und das obwohl man mit dem Fahrrad auf dem Radweg unterwegs ist und das sogar auf der richtigen Seite. Was kann man als Radfahrer dafür, dass Mami mit dem Handy beschäftigt ist, das Kind losrennt und man es fast umfährt? Muss man als Radfahrer nun das Rad schieben wenn Kinder unterwegs sind? Dann müssen Autos und Busse auch mit Schrittgeschwindigkeit fahren? Kinder können ja auch plötzlich auf die Straße rennen.
Sie machen es sich erneut zu einfach! Es heißt Rücksicht nehmen im Straßenverkehr! Das gilt für ALLE!!! Auch für Fußgänger und nicht nur für Radfahrer.
Und ganz nebenbei. Diese Pedelecs fahren 25 mit Unterstützung, alles darüber ist Muskelkraft uns 25 schafft man auch ohne Probleme mit Fahrrad ohne Motor.
Natürlich müssen alle Rücksicht aufeinander nehmen!
Die Zunahme des Radverkehr verschärft aber den Konflikt auf dem Gehweg und muss auch thematisiert werden.
Ein Tempolimit ändert nichts an Verkehrsaufkommen, weder auf der Straße noch auf dem Radweg. Der Lärm wird vielleicht reduziert, aber nur wenn das Tempolimit beachtet wird und die Autofahrer nicht noch ermutigt werden schneller zu fahren um noch die Ampel zu “ schaffen“.
Gäbe es keine Parkplätze entlang der Wunstorfer Straße, wären Kinder auch eher sichtbar, die Radwege könnten auf die Straße umziehen und die ganze Strecke wäre konfliktärmer.
Natürlich wären weniger Autos wünschenswert, aber das schafft man nicht mit Tempolimits und anderen Gegenmaßnahmen, sondern nur mit dem Ausbau der Alternativen zum Auto.
Günstige Fahrdienste für Senioren, bessere Bus- , Bahn- und Zuganbindungen, die bezahlbar und zuverlässig sind.
Besonders die Anbindung im Umland ist ausbaufähig. Wer Öffis nutzt und vom Streik betroffen war weiß, wo noch nachgebessert werden muss.
Oft ist auch das Rad keine Alternative, wenn der Weg über Autobahnen, Schnellwegen usw. führt.
Das Verbot der E-Scooter in den Öffis war auch keine gute Idee, weil einige ihren eigenen Scooter für das letzte Stück genutzt haben. In anderen Städten dürfen diese weiterhin mitgenommen werden.
So neu ist die Möglichkeit nicht, auch auf Bundes-Straßen Tempo 30 einzurichten.
Egal, aber was mir in meiner Naivität wie ein Schildbürgerstreich vorkommt ist die Reihenfolge vom Brückenbau Eichenbrink/Wunstorfer
Sollte die WSV erst die Brücke am Eichenbrink erneuern (40t), wäre dann auch die Umgehung fertig. Bei einer Verlegung der B441 stellt sich sogar die Frage ob vor der Wasserstadt nich sogar eine Brücke für Radfahrer und Fußgänger ausreichend ist?
Nur so als Idee
Welche Strecke sollen dann die LKW-Fahrer zum Rewe nutzen? Wäre ja sinnvoller von Ahlem kommend, anstatt durch Limmer.