
Das Limmerquartier mit 211 neuen Wohnungen kommt nicht aus den Schlagzeilen: Erst Ende 2025 hatte Meravis den Vertrag mit dem Bauträger gekündigt, weil es mit dem Neubauprojekt nicht voranging. Jetzt musste die Stadt acht Pappeln in der Kesselstraße Ecke Eichenbrink fällen lassen.
Altersbedingt hatten die dortigen Bäume durchgehend keine gute Vitalität. Die Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit war schon lange nur mit großem Aufwand und Kosten verbunden. Aufgrund dortiger Baumaßnahmen wurden zur Sicherheit Zugversuche durchgeführt. Diese haben gezeigt, dass die Standsicherheit der Bäume nicht mehr gewährleistet werden kann und eine Fällung unumgänglich ist. Dieses teilte die Pressestelle der Stadt auf Anfrage von Punkt-Linden mit.
Doch die Fällung zum jetzigen Zeitpunkt sei durch einen Baufehler noch vor der Übernahme von Meravis verursacht. Der frühere Bauunternehmer habe die Entwässerungsanlage zu nah an den Bäumen eingebaut, sodass die Pappeln endgültig ihre Standsicherheit verloren hätten. „Für die Entnahme wurde eine Kompensation von 21 Bäumen auferlegt, wovon 5 Bäume vor Ort realisiert werden sollen. Die übrigen Kompensationsverpflichtungen erfolgen über ein entsprechendes Ersatzgeld“, sagte Sprecher Udo Möller.
