

Die Zukunft des Grünen Hügels am Küchengarten in Linden-Nord nimmt erneut Fahrt auf. Am heutigen Samstag (10. Oktober) hat die Landeshauptstadt Hannover das 2.740 Quadratmeter große Grundstück an der Elisenstraße und Limmerstraße offiziell zum Verkauf ausgeschrieben. Der geforderte Kaufpreis beträgt 2.466.000 Euro, umgerechnet 900 Euro pro Quadratmeter. Investoren, Bauträger und Wohnungsgenossenschaften können sich bis zum 25. Februar 2027 bewerben.
Damit unternimmt die Stadt einen weiteren Versuch, die seit Jahren diskutierte Bebauung der Grünfläche zwischen Ihme-Zentrum und Heizkraftwerk Linden umzusetzen. Nachdem die ursprünglich vorgesehene Kreissiedlungsgesellschaft Hannover (KSG) ihre Pläne aufgegeben hatte, lag das Vorhaben auf Eis.
Drei Coole Schwestern sollen Vorbild bleiben

Überraschend ist, dass die Stadt weiterhin auf den städtebaulichen Entwurf des Rotterdamer Architekturbüros Monadnock vom Januar 2020 setzt. Dieser sieht einen markanten Gebäudekomplex mit drei unterschiedlich hohen Gebäudeteilen vor.
Unter dem Namen „Drei Coole Schwestern“ sollte das Gebäude ein architektonisches Gegenstück zu den drei weithin sichtbaren Schornsteinen des benachbarten Heizkraftwerks Linden bilden, die als „Drei warme Brüder“ bekannt sind. Zusammen mit den Hochhäusern des gegenüberliegenden Ihme-Zentrum könnte damit ein weiterer markanter Hochhauskomplex am Eingang zur Limmerstraße entstehen.
Die früheren Planungen sahen ein bis zu elfgeschossiges Gebäude vor. Ob diese Höhe auch beim neuen Projekt erreicht wird, steht allerdings bisher nicht fest. Laut Ausschreibung soll der damalige Entwurf berücksichtigt werden, wobei Anpassungen an die Anforderungen des künftigen Investors möglich sind.
Mindestens 30 Prozent geförderte Wohnungen
Anders als bei den ursprünglichen Planungen, bei denen vor allem Büroflächen für Üstra, Regiobus und weitere Unternehmen sowie ein AWO-Pflegeheim vorgesehen waren, soll nun ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen.
Die Stadt macht dabei einige verbindliche Vorgaben. Mindestens 30 Prozent der entstehenden Wohnungen müssen den Anforderungen der Wohnraumförderung entsprechen. Für mindestens 30 Prozent dieser geförderten Wohnungen sind städtische Belegrechte vorzusehen. Ausgeschlossen sind gewöhnliche Mikroapartments und möblierte Zimmer. Ausnahmen gelten für geförderte Wohnungen für Studierende und Auszubildende. Im Erdgeschoss sind Geschäftsflächen oder andere öffentlichkeitsbezogene Nutzungen vorgeschrieben.
Überdies fordert die Stadt eine hochwertige Fassadengestaltung, bevorzugt aus Klinker, sowie Photovoltaikanlagen in Verbindung mit begrünten Dachflächen. Aufgrund der erheblichen Verkehrsbelastung an der Küchengartenkreuzung werden besondere Anforderungen an den Schallschutz gestellt.
Bezirksbürgermeister Grube kritisiert Ausschreibung
Auf die neue Ausschreibung machte Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube aufmerksam. Er sieht das Vorgehen der Stadt kritisch.
„Damit dürfte sich eine ggf. geplante ‚Begleitung‘ durch den Bezirksrat wohl vorerst erledigt haben“, kommentiert Grube die Entwicklung. Besonders ärgerlich sei für ihn, dass es sich um eine der wenigen verbliebenen städtischen Flächen im Stadtbezirk handele, die für den Wohnungsbau geeignet seien. Dabei verweist er auch auf frühere Beschlüsse des Bezirksrates, der sich wiederholt für bezahlbaren Wohnraum an diesem Standort ausgesprochen hatte.
Bereits 2022 hatte sich der Rat der Stadt über ein entsprechendes Mehrheitsvotum des Bezirksrates Linden-Limmer hinweggesetzt. Damals sollten überwiegend Büros und Pflegeeinrichtungen entstehen. Mit der neuen Ausschreibung werden nun zwar geförderte Wohnungen vorgeschrieben, die weitere Entwicklung liegt jedoch zunächst bei der Stadtverwaltung und den Bewerbern.
Autohändler musste bereits 2024 weichen
Die Geschichte des Grünen Hügels reicht weit zurück. Ursprünglich führte hier eine Rampe zu einer Fußgängerbrücke, über die Besucher das Ihme-Zentrum erreichen konnten. Nach dem Abriss der Brücke im Jahr 2008 blieb die inzwischen bewachsene Anhöhe zurück.
Bereits 2020 wurden die ersten konkreten Neubauentwürfe vorgestellt. Im April 2021 folgte eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, bei der sich viele Teilnehmer für mehr Grünflächen, gemeinschaftliche Nutzungen und insbesondere bezahlbare Wohnungen aussprachen.
Für Kritik sorgte auch die Kündigung des Autohändlers Heinz Herbig im Sommer 2024. Nach rund 48 Jahren am Standort Elisenstraße musste er seinen Verkaufsplatz räumen, weil die Stadt die Fläche gemeinsam mit dem Grünen Hügel zur Bebauung anbieten wollte.
Mehr als zwei Jahre später ist dort allerdings noch immer kein Neubau in Sicht. Rückblickend stellt sich damit die Frage, weshalb die Kündigung schon damals notwendig war.
Stadtverwaltung warnte selbst vor weiterer Bebauung
Auch aus ökologischer Sicht bleibt das Bauvorhaben umstritten. Bereits 2021 hatte der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover auf Anfrage der Piratenpartei die klimatischen Auswirkungen einer Bebauung untersucht.
Das Ergebnis war eindeutig: Die Umgebung des Küchengartens sei aufgrund der dichten Bebauung bereits stark von sommerlicher Hitze betroffen. Die Fachverwaltung empfahl damals ausdrücklich, eine weitere Verdichtung zu vermeiden und stattdessen Begrünungen und Entsiegelungen vorzunehmen.
Mit einer Bebauung würde der kühlende Effekt der bislang unversiegelten Fläche teilweise oder vollständig verloren gehen. Dieser Widerspruch zwischen den damaligen klimatischen Empfehlungen der Stadtverwaltung und den heutigen Bauabsichten dürfte erneut Diskussionen auslösen.
Wann wird tatsächlich gebaut?
Bis zum 25. Februar 2027 können interessierte Unternehmen ihre Konzepte einreichen. Anschließend will die Stadt die Vorschläge bewerten und über eine mögliche Grundstücksvergabe entscheiden.
Ein konkreter Baubeginn steht damit weiterhin nicht fest. Zunächst muss das bereits begonnene Bebauungsplanverfahren fortgeführt und abgeschlossen werden. Zudem sind unter anderem Fragen zu Altlasten, Versorgungsleitungen und Schallschutz zu klären.
Fest steht damit vorerst nur: Der Grüne Hügel soll weiterhin bebaut werden. Ob der neue Anlauf nach jahrelangen Planungen und dem Rückzug des ersten Investors tatsächlich zum Erfolg führt, bleibt abzuwarten.
Mal wieder ein Beispiel in einer Reihe vieler städtebaulich relevanter und notwendiger Lösungen wo du LHH keinen Plan hat. Kannst mir noch den Kopf schütteln…
Dem Grünen Hügel weine ich keine Träne nach. Schon der Name hält nicht, was er verspricht. Denn bis auf wenige erhaltenswerte Bäume befinden sich dort überwiegend Sträucher und Bodendecker, die die Biodiversität nicht fördern, sondern hemmen. Das alles so zu belassen, wie es ist, wäre ein städtebauliches Armutszeugnis.
Ein Bauwerk könnte für Abhilfe sorgen. Leider hat die LHH einen falschen Weg eingeschlagen. Mir ist jetzt aufgefallen, dass sich die KSG vor zwei Jahren aus folgendem Grund zurückgezogen hat: „Wir haben die Stadt informiert, dass wir dort nicht wirtschaftlich rentabel bauen können.“ Das deckt sich mit meiner Einschätzung. Wer soll nun zwei Jahre danach unter Beibehaltung des ursprünglichen Konzepts ein Bauwerk errichten, das rentabel ist? Dadurch, dass die LHH am Entwurf der niederländischen Architekten Monadnock festhält, stellt sich die Frage nach dem Urheberrecht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Monadnock ohne Gegenleistung darauf verzichtet. D.h. der spätere Investor ist wohl oder übel gezwungen, das Architekturbüro mit ins Boot zu holen. Damit ist der Einfluss des Investors auf die Bauweise und die Höhe des Honorars eingeschränkt. Seit 2021 dürfen Bauherren und Architekten das Honorar frei aushandeln und sind nicht an die Honorartafeln der HOAI gebunden. Wer indes einmal den Fuß in der Tür hat, ist weniger kompromissbereit. Und dann kommt noch erschwerend hinzu, dass der Grundstückskäufer einen Fassadenwettbewerb unter drei Büros ausloben soll. Wer zahlt das Ergebnis, und welcher Architekt lässt sich gern von einem anderen Architekten ins Handwerk pfuschen?
Unterm Strich werden dem Investor zusätzlich Steine in den Weg gelegt, die das Projekt nicht günstiger, sondern teurer machen. Dabei wäre es so einfach gewesen: Weg mit dem Regulierungswahn! Her mit der Kreativität! Anderswo entstehen so die spannendsten Bauwerke.
Wie angekündigt hat die LHH am vergangenen Samstag eine Anzeige in der HAZ geschaltet. Für mich ist das nach meiner fachlichen Beurteilung des Ausschreibungsverfahrens der Anlass, ein bisschen zu lästern:
Zunächst fällt auf, dass der Kaufpreis ohne ersichtlichen Grund von 2.466.000 € auf 2.455.000 € gesunken ist, obwohl die Grundstücksgröße mit 2.740 m² gleichgeblieben ist. Somit beträgt der Preis pro Quadratmeter 896,00 € statt 900,00 €. Schade, für den Differenzbetrag hätte man ein Bodengutachten erstellen können. Dann steht dort wörtlich:
„Die Ausschreibung richtet sich ausschließlich an Investoren, Bauträger*innen und Wohnungsgenossenschaften.“
Fällt etwas auf? Ja! Investorinnen werden ausdrücklich nicht angesprochen. Geht die LHH davon aus, dass weibliche Investoren so schlau sind, von vornherein die Finger davon zu lassen? Wir wissen: bei männlichen Investoren sitzt das Geld etwas lockerer oder liegt einfach so herum. Im Zweifel muss es gewaschen werden.
# Gerhard
Dem kann ich nur beipflichten.
Es muss unbedingt darauf geachtet werden, dass bei solchen Investitionsvorhaben die Banken und all diese AGs, GmbHs, KGs, GmbH & Co. KGs oder OHGs gegenüber den Bau- und Wohnungskonzernen weder gesellschaftlich noch sprachlich das Nachsehen haben. Und auch die Wohnungsgenoss*innenschaften nicht …
Pflanzt noch ein paar Bäume und Sträucher. Unten herum, im Dickicht, verschiedene Stachelgewächse oder Brennnessel, so dass wir Menschen und Hunde dort nicht rein wollen.
Dann lassen wir den Hügel einfach in Ruhe wachsen und schaffen ein Zuhause für alle möglichen Stadttiere.
Wer weiß, vielleicht wird so ein Mini-Dschungel eines Tages eine Mini-Attraktion 😉
Vermutlich eher eine Mega-Attraktion für Ratten. So hoch kann der Zaun gar nicht sein, um zu verhindern, dass dort Essensreste und Sperrmüll hineingeworfen werden.
Lasst doch das kleine Stück „GRÜN“ zufrieden !
Linden ist bereits schon genug versiegelt 🙁
Und denkt mal daran, das die Sommer immer heißer werden. Da ist eine Bebauung absolut fehl am Platz !!!
(Dann könnt ihr dorrt auch die Brücke ins Ihme Zentrum wieder hin bauen. Belebt den Betonbau vielleicht wieder etwas und fördert ggf. die Vermietung der freien Ladenflächen 🙂
…
Die Vernichtung dieses über Jahre hinweg gewachsenenen Stückes Grün ist in Zeiten von Klimawandel und notwendiger Klimawandelfolgenanpassung ökologischer Irrsinn. Wo anderweitig Gelder für Entsiegelungsmaßnahmen ausgegeben werden, was absolut richtig ist, will man hier nicht nur einen schnellen Euro machen, sondern auch versiegeln. Das Ganze dann zwar mit dem Verweis auf Dachbegrünung, aber die bringt absolut nichts für die Menschen, die in 1,70 m Höhe in diesem Bereich vorbeigehen. Man muss sich nur mal den Unterschied an warmen, nicht mal heißen Tagen, dort und 50 Meter weiter in welche Richtung auch immer antun, dann weiß man, was diese Fläche für einen Nutzen hat.
Dass sie nicht so genutzt wird, wie es sein sollte, ist der Verwaltung zu „verdanken“, die sich herzlich wenig darum kümmert, Absperrungen oder ähnliches vorzunehmen.
Leider ist mir mir die wohl einzige mahnende Stimme im Bezirksrat bald nicht mehr vertreten. Ich hoffe ja, die Grünen besinnen sich mal ihrer Wurzeln und stoppen diesen Schwachsinn. Am besten gleich im Stadtrat.
Ein Versäumnis der LHH sehe ich auch darin, dass es anscheinend kein Bodengutachten gibt. Die Gründung dieses Bauwerks ist nicht von Pappe. Dazu gehört das Wissen um den Bodenkennwert, der Baugrubenverbau, die Wasserhaltung, Unterfangungsarbeiten am Nachbargebäude, Abdichtungsarbeiten gegen drückendes Wasser, Beseitigung von Schadstoffen usw. Das ist ein preisbeeinflussender Faktor von erheblicher Relevanz. Wer dieses Grundstück ohne Infos über den Baugrund kauft, geht ein hohes Kostenrisiko ein. Dabei sind Behörden bei öffentlichen Vergaben eigentlich verpflichtet, Bieter so erschöpfend zu informieren, dass alle den gleichen Wissensstand haben. – Ein Bodengutachten kostet nicht die Welt (ca. 10.000 €). Damit hätte die LHH längst ein spezialisiertes Ingenieurbüro beauftragen können. Später wird das Gutachten sowieso zwingend benötigt.
Für wen würde man dort Wohnungen bauen? Für Wohnungssuchende aus Hannover oder für Menschen die aus privaten oder beruflichen Gründen nach Hannover ziehen wollen? Sollten nicht erstmal die hiesigen Wohnungssuchenden eine Wohnung bekommen? Deswegen wäre ich eher für ein Housing First Projekt, besonders für Frauen oder Alleinerziehende.
Aber am besten belässt man den Platz so wie er ist oder baut einen Kletterpark der nur gegen Eintritt nutzbar ist um ihn vor der Verwahrlosung zu schützen.
https://punkt-linden.de/news/fitnessparcours-statt-spielplatz-sanierung/
Jo….kann man das Geld dafür nutzen 🤔😉👋
Ich habe mich mit der 10-seitigen Ausschreibung näher befasst und bin zu der Erkenntnis gelangt: Das wird ein Flop! Der erste Irrtum befindet sich auf dem Deckblatt. Dort steht in großen Lettern: „Grundstück zur Bebauung mit einem Wohn- und/oder Geschäftshaus“. Auf Seite 4 steht richtig: „Bebauung mit einem Wohn- und Geschäftshaus“. „Oder“ Geschäftshaus wäre eine Änderung der Geschäftsgrundlage.
Anhand der genannten Parameter habe ich die Wirtschaftlichkeit der Baumaßnahme geschätzt. Und die sieht düster aus. Seriös kalkuliert rechnet sich das Objekt nicht zumal dem Bieter zahlreiche Risiken aufgebürdet werden. Zum Beispiel soll der ausgewählte Bewerber verpflichtet werden, einen Fassadenwettbewerb unter Beteiligung von drei Büros durchzuführen. Es ist von Altlasten die Rede. Wer trägt das Baugrundrisiko?
Nach Rechtskraft des Bebauungsplans sind die Bauanträge innerhalb von 1 Jahr und die Errichtung der Gebäude innerhalb von drei Jahren nach Vorliegen der Baugenehmigung fertigzustellen. Das ist sehr sportlich und nach meinen Erfahrungen kaum zu realisieren. Verschwiegen wird u.a., dass die Infra beabsichtigt, die Limmerstraße von 2027 bis 2031 in eine Großbaustelle zu verwandeln. Das hat einen erheblichen Einfluss auf den Bauablauf. Insofern ist die angedrohte Vertragsstrafe ein stumpfes Schwert.
Nach wie vor halte ich die Errichtung eines Gebäudes an dieser Stelle für richtig. Aber bitte unter anderen Bedingungen! Es besteht die Gefahr, dass ein Bieter das Grundstück erwirbt, der nicht gewillt oder in der Lage ist, die Baumaßnahme tatsächlich zu realisieren. Dann haben wir Lindener womöglich für Jahrzehnte ein unansehnliches Brachgelände an zentraler Stelle.
Ca 2,6 Mio und dann noch vorschreiben wie es genutzt werden soll. Starke Nummer. Erinnert ein wenig an das hin und her mit dem Ihme Zentrum.
Liebe Stadtverwaltung, behaltet das Grundstück und säubert es. pflanzt dort einen schönen kleinen Park an und gebt euren Bewohnern und Geschäften einen ruhigen Ort zum Entspannen.
Das Argument der Temperaturen im Sommer ist auch sehr interessant sich vor Augen zu halten.
Niemand will so viel Geld (900€ pro qm) zahlen und sich dann sagen zu lassen, was er darf und was nicht. Die Baukosten sind heute eh nicht tragbar zu stemmen. geförderter und bezahlbarer Wohnraum, ist immer ein angebliches Bauargument in der Landeshauptstadt, werden jedoch nie wirklich realisiert. Siehe Wasserstadt.
Also macht es schön für uns alle und wir werden alle davon profitieren.
Ein Park? Ernsthaft? Gut, könnte funktionieren, aber wohl eher unwahrscheinlich wenn ich mir das Publikum anschaue was da verkehrt und diesen Berg plus beide Seiten, also bei den Containern und an der Limmer als öffentliche Toilette benutzt. Habe da zwar schon lange nicht mehr auf die Bahn gewartet, erinnere mich aber, jedes Mal wenn ich gewartet habe war das mindestens 1 Person und hat was hinterlassen. Habe den Berg auch mal überquert um Altglas zu entsorgen und was da an Müll gelegen hat.
Gut, macht da einen schönen Park für alle Anwohner oder besser gesagt, schafft ein schönes Ambiente und Müll und Notdurft zu entsorgen.
Ich habe auch kein Patentrezept was man machen könnte, aber einen öffentlichen Park und gerade an der Stelle, das finde ich ungeeignet. Dann sollte man lieber was bazen und den Küchengarten als Platz entsiegeln und klimafreundlich umgestalten. Aber die Erfahrung zeigt auch dort, es bedarf wohl (leider)einer echten und vernünftigen Kameraüberwachung. Macht man das braucht es auch keinen zusätzlichen Park.
Ihr Kommentar zeigt, wie auch viele Beschwerden von Anwohnern, dass die Fläche als Defäkierwiese für Menschen genutzt werden muss. Das böte jetztigen Haustür- und Eckenscheißern eine legale Alternative. Ganz offensichtlich gibt es ein wachsendes Bedürfnis bei den Menschen, sich im Freien in Gesellschaft zu entleeren. So eine Art Social Pooping. Es sollte generell über Stadtteilkackhöfe nachgedacht werden. Eine Umnutzung geschlossener Friedhöfe mit ohnehin belasteten Böden wäre denkbar.
Zu klären wäre, ob nicht die natürlichen Bedürfnisse freilaufender Primaten verfassungsrechtlichen Schutz gemäß Art. 20a GG genießen sollten und der Grüne Hügel als natürliche Lebensgrundlage dieser Spezies einzustufen ist. In diesem Fall dürften Bebauungspläne hinfällig sein.
Beinhaltet die freie Persönlichkeitsentfaltung gemäß Art. 2 Abs. 1 GG nicht auch die freie Persönlichkeitsentleerung?
BVerfG nach „Reiten im Walde“ nun bald mit „Koten auf Wiesen“
Moin
Soll die Stadt ehrlich sagen ,das sie die Kohle brauchen,
um Finanzlücken zu stopfen.
Damit kann ich leben. !!!
Alle anderen Argumente sind doch
Reine Verarschung
Die geplante Bebauung des Grünen Hügels begrüße ich ebenfalls. Ob Erbbaurecht statt Verkauf des Grundstücks der bessere Weg wäre, sei dahingestellt. Allerdings halte ich es für einen kapitalen Fehler der LHH, dass der städtebauliche Entwurf des Büros Monadnock vom 29.01.2020 berücksichtigt werden muss. Wenn ein Bieter sich nicht darauf einlässt, scheidet dessen Konzept bereits an dieser Stelle aus (O-Ton LHH). Was soll das!? Zum einen halte ich den Entwurf aus architektonischer Sicht nicht für besonders gelungen, zum anderen wird dem Investor ein Konzept aufgezwungen, das möglicherweise nicht dessen eigenen Ansprüchen gerecht wird. Vor allem aus ökologischer Sicht. Mit einer pfiffigen Fassaden- und Dachbegrünung ließe sich die berechtigte Kritik an der Versiegelung des Grundstücks ausräumen.