
Voraussichtlich bis Ende des Jahres will die Verwaltung ein Verkehrskonzept für den Küchengarten fertigstellen. In Vorbereitung ist laut Stadtsprecher Dennis Dix zudem eine erneute Ausschreibung für ein Wohn- und Geschäftshaus auf dem „Grünen Hügel“. Vor vier Jahren hatte die Stadt erstmals mitgeteilt, dass der Bereich bebaut werden soll.
Anlass für die Nachfrage von Punkt-Linden waren aktuelle Überlegungen des Architekten Gerd Runge, wie sich das städtische Grundstück besser bebauen lasse. „Dazu müsste die Verbindung von Elisenstraße und Blumenauerstraße aufgehoben werden, die es früher auch nicht gab.“ Die Verkehrsfläche müsste nicht mehr unterhalten und könnte an die Investoren verkauft werden, die später dort bauen wollen. „Stadträumlich würde der Küchengarten räumlich definierter und die Nutzungszusammenhänge, die das Ihme-Zentrum dringend mit dem Stadtteil braucht, würden besser aneinander heranrücken.“
Ein integriertes Verkehrskonzept für den Küchengarten ist im Stadtbezirk Linden-Limmer seit 2011 ein Thema. Damals wurde im Rahmen des Workshops „Gewerbebrachen in Linden“ ein integriertes Verkehrskonzept diskutiert und entwickelt, das den Verkehr erheblich vereinfacht und dem Bereich eine neue stadträumliche Kontur verleiht. Vor sechs Jahren hatte Runge seine Überlegungen präsentiert.
Mit der Ankündigung des Stadtsprechers erhöht die Verwaltung den Spanungsbogen nicht nur im Stadtbezirk. Der Kreuzungsbereich an der Fössestraße ist auch für den inner- und überörtlichen Verkehr von großer Bedeutung: nur wenige hundert Meter entfernt liegen die Auffahrten zum Westschnellweg und der Lindener Hafen. Mit dem bevorstehenden Bau des Hochbahnsteiges am Beginn der Limmerstraße unterhalb des Grünen Hügels und den erweiterten Möglichkeiten der Ausweisung von Tempo 30 Zonen für die Stadt können nun weitere aktuelle Aspekte in das neue Verkehrskonzept einfließen. Gespannt sein darf man, ob es neben der angekündigten Entscheidung der Verwaltung, in der Spinnereistraße zwei Fahrstreifen für den Radverkehr zu reservieren, weitere Bausteine für die Stärkung des Radverkehrs enthält. Die lange Planungsdauer könnte sich rückblickend als Vorteil erweisen. Ärgerlich für viele ehrenamtlich Engagierte ist aber, dass die Verwaltung nicht proaktiv und offen informiert, warum Planungen so langwierig sind.
Ich schließe mich da Thomas an.
Eine weitere Versiegelung von Linden (Nord) brauchen wir nicht.
Und Büros und Einkaufsmöglichkeiten gibt es dort auch schon.
Was ist denn mit dem ehmaliegen Stadtwerke Hochhaus ?
Da gibt es auf 14 Etagen jede Menge unbenutzte Bürofläche !
Warum denn neu bauen, wenn das Ganze bereits in der näheren Umgebung schon vorhanden ist ?
Das Bauprojekt sollten sie schnell wieder vergessen.
Wir wollen unseren günen Hügel so behalten !
Bitte lasst einfach den Grünen Hügel !
Klaus
Der grüne Hügel: Ein perfekter Standort für einen Tiny Forest. Eine grüne Oase in diesem voll versiegelten Stadtteil. Ein wirklicher Kontrast zum Ihmeklotz.
Der grüne Hügel: Ein idealer Platz für einen Tiny Forest.
Eine grüne Oase in diesem voll versiegelten Stadtteil. Ein wirklicher Kontrast zum Ihmeklotz.
Auf der einen Seite soll der Autoverkehr reduziert werden, aber auf der anderen Seite will man entweder Büros, Wohnungen oder ein Seniorenheim bauen, was weiteren Autoverkehr mit sich zieht.
Mehr Platz in den Straßen lässt sich schaffen, wenn man alternative Abstellmöglichkeiten für Anwohner mit Auto schafft. Dann entfällt auch die Parkplatzsuche, weil man dann einen zentralen Platz anfahren könnte.
Der damalige Großparkplatz an der Elisenstraße musste leider dem großen Wohnkomplex weichen und hat nicht nur das Parkplatzproblem verschärft..
Ich bin gespannt was am Ende heraus kommt.
„Räumlich definierter“ Unsinn
Gilt es jetzt, irgendwelche Zusagen einzulösen, die irgendwann irgendwer 😎irgendwem 😎 gemacht zu haben scheint?
PS: Allfällige Verkehre in die nördlich der Limmerstraße liegenden Areale ließen sich schließlich bequem über die erprobt multifunktionelle Fußgängerzone abwickeln.
Was man jetzt schon machen könnte: Die Ampelschaltungen der gesamten Kreuzung überarbeiten. Ich kenne keine andere, an der ich egal aus welcher Richtung derart lange mit dem Fahrrad warten muss, wie die Küchengartenkreuzung.
Es gilt noch immer: In Zeiten des Klimawandels den Grünen Hügel bebauen zu wollen, damit eine weitere Fläche zu versiegeln und dafür zu sorgen, dass das Mikroklima dahingehend verändert wird, dass eine Erwärmung von bis zu 8 Grad prophezeit wird, ist Wahnsinn. Ich verweise in diesem Zusammenhang auf meinen Antrag vor fünf Jahren, der im Bezirksrat angenommen wurde, von der Verwaltung mit einem Taschenspielertrick namens Antragsneufassung dann aber nicht berücksichtigt wurde.
https://e-government.hannover-stadt.de/lhhsimwebre.nsf/DS/15-2017-2021N1
Also wieder den Kreisel, den es vor 50 Jahren gab?
Die Elisenstraße ist heute aber, anders als „früher“, die mehr oder weniger einzige Erschließungsstraße für den östlichen Teil von Linden-Nord. Eine Aufgabe, die früher die Limmerstraße hatte.
Damit hat sich die Aussage von Herrn Runge zur unnötigen Verbindung von Elisenstraße und Blumenauer Straße in meinen Augen erledigt. Und mehr substanzielle Aussagen stehen in diesem Artikel nicht drin.
Dem kann ich mich nur anschließen.
Hinzukommt das ein Kreisel mit nur einer Fahrbahn die Verkehrsmenge definitive nicht bewältigen kann und es spätestens mit einen Rückstau an der Ampel in die Elisenstraße zu einem totalen Verkehrsversagens im Kreisel führt.