Weniger Einsätze – Stadt sieht positive Entwicklung in Linden-Nord

Limmerstraße bei Nacht
Limmerstraße bei Nacht

Verbesserte Bedingungen für Anwohner in Linden-Nord: Ein heute vorgestellter Bericht des Jahres 2023 zeigt, dass in Linden-Nord, insbesondere um das Limmern auf der Limmerstraße, eine signifikante Reduktion von Lärmbeschwerden, Konflikten und öffentlicher Verschmutzung erreicht wurde. Der Bericht wurde vom Fachbereich Öffentliche Ordnung am 13. Dezember im Ausschuss für Haushalt, Finanzen und Rechnungsprüfung vorgestellt. Dank der gemeinsamen Patrouillen von Ordnungsdienst und Polizei zwischen April und Oktober mussten weniger Ermahnungen wegen Ruhestörungen ausgesprochen werden (861 gegenüber 1.120 im Vorjahr). Ebenso sanken die Fälle von Ordnungswidrigkeiten (von 162 auf 126) und die Anzahl beschlagnahmter Musikboxen (von 49 auf 10).

Die Stadtverwaltung betont, dass das interdisziplinäre Handlungskonzept maßgeblich zur Verbesserung beigetragen hat. Dr. Axel von der Ohe, Erster Stadtrat und Ordnungsdezernent, hebt die Kombination aus Kontrollen, persönlicher Kommunikation und Prävention hervor. Der Rückgang von Ordnungswidrigkeiten und Lärmbeschwerden sowie die verbesserte Reinigung und Konfliktreduktion verdeutlichen den Erfolg des Konzepts.

Die Hotspots für öffentliche Feiern in Linden-Nord, darunter Küchengarten, Limmerstraße, Pfarrlandplatz, Dornröschenbrücke und Justus-Garten-Brücke, zogen mehr Menschen bei gutem Wetter an. Trotzdem stiegen die Lärmbeschwerden nicht proportional an. Dies wird auf den effektiven Einsatz von Gesprächen und Kontrollen zurückgeführt, die zu einer erhöhten Einsicht und Respekt für andere Perspektiven führten.

Von April bis Oktober patrouillierten je zwei Mitarbeiter von Ordnungsdienst und Polizei, unterstützt durch das Kollektiv 17 und dessen „LimmernLichter„, zur Förderung eines friedlichen Miteinanders. Die Maßnahmen wurden regelmäßig reflektiert, um Anpassungen vornehmen zu können.

Das Handlungskonzept entstand als Reaktion auf vermehrte Beschwerden über Ruhestörungen, Vandalismus und Verschmutzung in den Pandemiejahren 2020 und 2021. Im Jahr 2021 wurde die Arbeitsgruppe „Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum“ eingerichtet, um schnelle Lösungen zu entwickeln. Die politischen Gremien setzten die empfohlenen Maßnahmen ab Frühjahr 2022 um.

Der komplette Bericht zum Handlungskonzept Küchengarten Limmerstraße 2023 ist hier verlinkt.

Quelle: Pressemitteilung Stadt Hannover

Bildnachweis: Stefan Ebers

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