16 Ehrenamtliche beraten im neuen BUND-Klimabüro

Infostand BUND-Klimabüro an der Limmerstraße
Carsten Engelke (l.) und Gernot Fritsch vom BUND-Klimabüro am Infostand in der Limmerstraße

Der Stadtteil Linden mit seinen dicht bebauten und stark versiegelten Quartieren zählt zu den Hitze-Hotspots in Hannover. 16 Ehrenamtliche wollen nun Menschen beraten, wie sie besser mit den Folgen des Klimawandels umgehen können. In der Grotestraße 19 haben sie jetzt das neue BUND-Klimabüro eröffnet. An vier Tagen in der Woche bieten sie am Standort in Linden-Nord Rundum-Beratung zur richtigen Ernährung bei Sommerhitze, Hitzeschutz in Wohnungen und geeignete Bepflanzungen für Balkone, Hauswände und Innenhöfe, die in Tropennächten für Abkühlung sorgen und zugleich Insekten und Bienen ein Zuhause geben. Geplant sind zudem Vorträge und Infostände an der Limmerstraße sowie Stadtteilspaziergänge.

Vier Veranstaltungen im Juni

Fassadenbegrünung am Gebäude Lindener Marktplatz
Fassadenbegrünung am Gebäude Lindener Marktplatz Ecke Davenstedter Straße
  • Den Auftakt macht am 14. Juni, 10 Uhr, Gerd Wach mit einem Rundgang durch Linden zum Thema Fassadenbegrünung. Treffpunkt ist das Klimabüro.
  • Am 16. Juni ab 17 Uhr dem Motto #Krautschau Pflanzen in Fugen und Pflasterritzen entdeckt werden. Die Veranstaltung ist Teil der BINGO-Woche der Natur in Hannover vom 13. bis 28. Juni. Treffpunkt ist das Klimabüro
  • Am 21. Juni lädt René Hertwig um 14 Uhr zu einem Workshop „Bau eines Insektenhotels“ in das Freizeitheim Linden ein.
  • Am 22. Juni ab 16 Uhr gibt Bianca Modenhauer vom Seniorenservice der Stadt im Klimabüro praxisnahe Tipps für Ältere bei sommerlicher Hitze.

BUND-Klimabüro der Kreisgruppe Hannover, Grotestraße 19
Geöffnet: Montag, Donnerstag, Freitag 14–18 Uhr, Mittwoch 10–14 Uhr
Kontakt: info@bund-region-hannover.de

Bildnachweis: BUND, Katharina Kümpel

2 Kommentare zu „16 Ehrenamtliche beraten im neuen BUND-Klimabüro“

  1. Tolles Angebot. Besonders die Begrünung der Stadt ist enorm wichtig bei den häufiger auftretenden Hitzewellen. Umso wichtiger ist es, dass Abholzen der Bäume entlang des Westschnellwegs zu verhindern. Hier droht ein Ausbau nach Autobahn-Standard.

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    • Alles hat 2 Seiten: Es ist wichtig, den Autoverkehr so wenig wie möglich durch die einzelnen Stadtteile zu schicken und Stau zu vermeiden, um zusätzliche Abgase zu minimieren. Das schafft man mit Schnellwegen und Autobahnen nun mal am besten.

      Wer nicht über den Schnellweg fährt, weil sich der Verkehr staut, wird in Zukunft den Weg durch die Stadtteile nutzen. Das Auto bietet für viele einfach die größtmögliche Freiheit und Flexibilität. Wer sich nur im näheren Umfeld fortbewegt mit einem wunderbaren ÖPNV merkt nichts von den Nachteilen der Pendler von außerhalb. Für viele gibt es einfach keine Alternative zum Auto und das muss man akzeptieren. Die steigenden Mieten werden dieses Problem auch noch verstärken. Wenn man wegen fehlender bezahlbarer Wohnungen sich nur noch im Umland eine Wohnung leisten kann, ist man gezwungen das Auto zu nutzen, außer man kündigt auch gleich seinen Job. Nicht jeder kann im Home-Office arbeiten.

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  1. Tolles Angebot. Besonders die Begrünung der Stadt ist enorm wichtig bei den häufiger auftretenden Hitzewellen. Umso wichtiger ist es, dass Abholzen der Bäume entlang des Westschnellwegs zu verhindern. Hier droht ein Ausbau nach Autobahn-Standard.

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    • Alles hat 2 Seiten: Es ist wichtig, den Autoverkehr so wenig wie möglich durch die einzelnen Stadtteile zu schicken und Stau zu vermeiden, um zusätzliche Abgase zu minimieren. Das schafft man mit Schnellwegen und Autobahnen nun mal am besten.

      Wer nicht über den Schnellweg fährt, weil sich der Verkehr staut, wird in Zukunft den Weg durch die Stadtteile nutzen. Das Auto bietet für viele einfach die größtmögliche Freiheit und Flexibilität. Wer sich nur im näheren Umfeld fortbewegt mit einem wunderbaren ÖPNV merkt nichts von den Nachteilen der Pendler von außerhalb. Für viele gibt es einfach keine Alternative zum Auto und das muss man akzeptieren. Die steigenden Mieten werden dieses Problem auch noch verstärken. Wenn man wegen fehlender bezahlbarer Wohnungen sich nur noch im Umland eine Wohnung leisten kann, ist man gezwungen das Auto zu nutzen, außer man kündigt auch gleich seinen Job. Nicht jeder kann im Home-Office arbeiten.

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