Spielplatz Stärkestraße wieder in Kinderhände

Bänke und Tische in der Stärkestraße abgebaut
Bänke und Tische in der Stärkestraße abgebaut

141 Kinder aus den umliegenden sechs Kitas, Kinderläden und Spielhäusern könnten den Spielplatz Stärkestraße wieder nutzen, wenn er sicher und attraktiv wäre. Der Stadtbezirksrat Linden-Limmer hat die Verwaltung deshalb aufgefordert, mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein neues Konzept zu erarbeiten. Auch die Stadt sieht wohl Handlungsbedarf: Sie hat inzwischen am Rand des Areals Tische und Bänke abgebaut.

Kinder haben Rechte

Bereits im Dezember, anlässlich des Tages der Menschenrechte, hatten Erziehende und Kinder der Kita Stärkestraße darauf hingewiesen, dass der Spielplatz verwahrlose und eher ein Ort für Erwachsene und Hunde geworden sei. Hinterlassenschaften wie Drogendepots oder  Hundekot würden  Kinder und Jugendliche verdrängen. Die vorhandenen Schilder und Hinweise auf dem Spielplatz seien nicht ausreichend, um das Recht von Kindern auf bunte und sichere Spielflächen zu sichern, so ihre Botschaft. Die Verwaltung teilt die Einschätzung offensichtlich. Mit dem Abbau der Tische und Bänke hat sie erste Maßnahmen ergriffen, um den Ort für Erwachsene unattraktiv zu machen.

141 Kinder aus sechs Kitas und Kinderläden

Spielplatz Stärkestraße wird auch an Wochenenden besucht.
Spielplatz Stärkestraße wird auch an Wochenenden besucht.

Die Kindertagesstätten, die den Spielplatz Stärkestraße Nord nutzen würden, umfassen mit 25 Ganztagesplätzen Kila Stärkestraße, mit 18 Ganztagesplätzen Kila Drachenkinder, mit 55 Ganztagsplätzen Kita Walter-Ballhause-Straße, mit 33 Ganztagesplätzen KiKa Lüttje Liga und mit 10 Ganztagesplätzen Kita Rotznasen. Müll, Kot und Fehlnutzung führen dazu, dass die Träger der Kindertagesstätten gegenüber ihren Verpflichtungen aus dem Kindertagesstättengesetz und gegenüber dem Landesjugendamt in Schwierigkeiten geraten können, wenn sie den Spielplatz nutzen, führt die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Antrag aus. Notwendig sei deshalb eine neue Konzeption für den Ort. Als Beispiel könne der Spielplatz am Pfarrlandplatz dienen, der durch eine leichte Einfriedung deutlich begrenzt sei. Angebote für Erwachsene wie die Tischtennisplattenlänge außerhalb und würden gut angenommen. Der Bezirksrat erhofft sich durch das geplante Beteiligungsverfahren eine ähnliche Entwicklung für den Spielplatz Stärkestraße. Eingebunden werden sollen Erziehende und Kinder der sechs Einrichtungen, Bewohner der AWO-Seniorenanlage sowie weitere erwachsene Anwohnende.

Bildnachweis: Katharina Kümpel

8 Kommentare zu „Spielplatz Stärkestraße wieder in Kinderhände“

  1. Mich wundert es tatsächlich auch, wie über die für Anwohner offensichtliche Lage geschrieben wird. Es geht hier doch nicht um Hundekot. Auch nicht um „Erwachsene“, die dort nichts zu suchen haben. Es geht doch ganz augenscheinlich um die Drogendealer dort. Die haben da nichts zu suchen. Muss man jetzt nicht so kompliziert machen.

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  2. Es ist immer wieder irritierend. wie zum Dreck von Menschen auch gleich mal wieder der „Hundekot“ zum Einsatz kommt. Der Dreck, der dort lag und jetzt ein paar Meter weiter liegt, ist zu mind. 95 % von Menschen. Es fehlen schon lange Schilder und Aufrufe „Für Menschen verboten“ Nur, weil dort einige mit ihren Tieren zur „Hundefläche“ gehen, ist diese Kacke noch lange nicht von ihnen. Es ist einfach unverständlich, wie so ein Treiben ignoriert und mit Abbau von Bänken darauf reagiert wird. Anwohner* wissen seit Jahren was läuft und die Zuständigen sind blind? Dieser Stadtteil ist zum Partyraum und Drogenumschlagplatz geworden. Danke dafür 🤬

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    • Danke auch von mir!!!
      Leider ist es genau so.
      Und die Verantwortlichen betreiben MAXIMAL Symbolpolitik.
      Aber die Stadt wirbt mit dem „Feier- und Szeneviertel Linden Nord“.
      Das man hier fast „ungestört“ Drogen kaufen kann, scheint dazuzugehören.
      Vielleicht wird es ja deshalb von der Stadt „gedultet“ und scheinbar nichts dagegen unternommen?
      Zumindest wäre das zumindest EINE mögliche Erklärung dafür, dass man sich als Anwohner:in und direkt Betroffene nicht gehört fühlt (…und vielleicht auch mit Absicht nicht gehört wird?).

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  3. Solange gegenüber auf der anderen Ihme Seite der größte Drogenumschlagsplatz ist wird sich auf dem Spielplatz gar nichts ändern.
    Ich wohne da , und laufe da jeden Tag vorbei. Solange das der Haupttreffpunkt für Drogen, Waffen und sonstige illegalen geschäfte ist bleibt das so. Ich kenne mind. 10 Afrikaner die an dem Platz ihr Grld verdienen…..
    soe stehen da mind. 8std täglich und müssen Umsatz machen. Da werden täglich tausende Euro umgesetzt. Und ich habe schon oft alle möglichen Geschäfte miterlebt…..
    seit jeder 25g Gras dabei haben darf haben sich die Mengen der Deaöer deutlich erhöht…. vorher hatten die max. 6 bis 10g in ser Tasche…..
    Jetzt haben die 50 bis 100g dabei….
    und es interessiert die jungs auch nicht. mehr wie 25g hat keiner am man.
    Das Bänke abbauen bringt nix. Die jungs haben sich einetag geärgert und dann haben sie ein Auto zum sitzen auf den Parkplatz vorm Altenheim. Und Klappstühle wurden auch gekauft…..

    Antworten
  4. Machen wir es den Dealender und Konsumenten doch wieder schön, damit sie zurückkehren können….bei unseren Spielplatz um die Ecke lassen die Leute von der Tafel ihre Lebensmittel liegen… die Anwohner stellen Ihre Einrichtung dort ab…die Hunde kommen zum kacken…die Drogis zum konsumieren…und viele die Druck in der Blase haben pissen in die Büsche…der Gestank der sich dann entwickelt gepaart mit dem Gras welches u.a. die Passanten dort rauchen ist einfach göttlich. Die einzigen die dort SPIELEN sind die Ratten die einem bei Dunkelheit über die Füße laufen.

    Antworten
  5. ich denke hier sollte man ehrlich berichten.; Baenke und Tische wurden abgebaut, weil Rauschgifthaendler sie besetzt hielten.ich begruesse diese Aktion absolut.

    Allerdings sind die Dealer nun 15m weiter gezogen un besetzen das naechste Areal.

    Antworten
    • Genau so ist es.
      Ich ääbegrüsse es sehr, dass es den Dealern dort „ungemütlicher“ gemacht wird. Allerdings werden eben diese paar Meter, die Dealerund Konsumenten nun weiter zum Spielplatz haben, eher nicht davon abhalten dort zu konsumieren und ihre „Geschäfte“ zu verrichten.
      Ich bin immer wieder erschüttert und irritiert darüber wie „vorsichtig“ hier mit dieser Problematik umgegangen wird, wie minimal die Massnahmen sind, die die Stadt hier einleitet aufgrund eines doch wirklich grossen Anliegens: Dem Schutz von Kindern!!!!

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8 Kommentare zu „Spielplatz Stärkestraße wieder in Kinderhände“

  1. Mich wundert es tatsächlich auch, wie über die für Anwohner offensichtliche Lage geschrieben wird. Es geht hier doch nicht um Hundekot. Auch nicht um „Erwachsene“, die dort nichts zu suchen haben. Es geht doch ganz augenscheinlich um die Drogendealer dort. Die haben da nichts zu suchen. Muss man jetzt nicht so kompliziert machen.

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  2. Es ist immer wieder irritierend. wie zum Dreck von Menschen auch gleich mal wieder der „Hundekot“ zum Einsatz kommt. Der Dreck, der dort lag und jetzt ein paar Meter weiter liegt, ist zu mind. 95 % von Menschen. Es fehlen schon lange Schilder und Aufrufe „Für Menschen verboten“ Nur, weil dort einige mit ihren Tieren zur „Hundefläche“ gehen, ist diese Kacke noch lange nicht von ihnen. Es ist einfach unverständlich, wie so ein Treiben ignoriert und mit Abbau von Bänken darauf reagiert wird. Anwohner* wissen seit Jahren was läuft und die Zuständigen sind blind? Dieser Stadtteil ist zum Partyraum und Drogenumschlagplatz geworden. Danke dafür 🤬

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    • Danke auch von mir!!!
      Leider ist es genau so.
      Und die Verantwortlichen betreiben MAXIMAL Symbolpolitik.
      Aber die Stadt wirbt mit dem „Feier- und Szeneviertel Linden Nord“.
      Das man hier fast „ungestört“ Drogen kaufen kann, scheint dazuzugehören.
      Vielleicht wird es ja deshalb von der Stadt „gedultet“ und scheinbar nichts dagegen unternommen?
      Zumindest wäre das zumindest EINE mögliche Erklärung dafür, dass man sich als Anwohner:in und direkt Betroffene nicht gehört fühlt (…und vielleicht auch mit Absicht nicht gehört wird?).

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  3. Solange gegenüber auf der anderen Ihme Seite der größte Drogenumschlagsplatz ist wird sich auf dem Spielplatz gar nichts ändern.
    Ich wohne da , und laufe da jeden Tag vorbei. Solange das der Haupttreffpunkt für Drogen, Waffen und sonstige illegalen geschäfte ist bleibt das so. Ich kenne mind. 10 Afrikaner die an dem Platz ihr Grld verdienen…..
    soe stehen da mind. 8std täglich und müssen Umsatz machen. Da werden täglich tausende Euro umgesetzt. Und ich habe schon oft alle möglichen Geschäfte miterlebt…..
    seit jeder 25g Gras dabei haben darf haben sich die Mengen der Deaöer deutlich erhöht…. vorher hatten die max. 6 bis 10g in ser Tasche…..
    Jetzt haben die 50 bis 100g dabei….
    und es interessiert die jungs auch nicht. mehr wie 25g hat keiner am man.
    Das Bänke abbauen bringt nix. Die jungs haben sich einetag geärgert und dann haben sie ein Auto zum sitzen auf den Parkplatz vorm Altenheim. Und Klappstühle wurden auch gekauft…..

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  4. Machen wir es den Dealender und Konsumenten doch wieder schön, damit sie zurückkehren können….bei unseren Spielplatz um die Ecke lassen die Leute von der Tafel ihre Lebensmittel liegen… die Anwohner stellen Ihre Einrichtung dort ab…die Hunde kommen zum kacken…die Drogis zum konsumieren…und viele die Druck in der Blase haben pissen in die Büsche…der Gestank der sich dann entwickelt gepaart mit dem Gras welches u.a. die Passanten dort rauchen ist einfach göttlich. Die einzigen die dort SPIELEN sind die Ratten die einem bei Dunkelheit über die Füße laufen.

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  5. ich denke hier sollte man ehrlich berichten.; Baenke und Tische wurden abgebaut, weil Rauschgifthaendler sie besetzt hielten.ich begruesse diese Aktion absolut.

    Allerdings sind die Dealer nun 15m weiter gezogen un besetzen das naechste Areal.

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    • Genau so ist es.
      Ich ääbegrüsse es sehr, dass es den Dealern dort „ungemütlicher“ gemacht wird. Allerdings werden eben diese paar Meter, die Dealerund Konsumenten nun weiter zum Spielplatz haben, eher nicht davon abhalten dort zu konsumieren und ihre „Geschäfte“ zu verrichten.
      Ich bin immer wieder erschüttert und irritiert darüber wie „vorsichtig“ hier mit dieser Problematik umgegangen wird, wie minimal die Massnahmen sind, die die Stadt hier einleitet aufgrund eines doch wirklich grossen Anliegens: Dem Schutz von Kindern!!!!

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