Rauchentwicklung in Conti-Altgebäude in Limmer löst Feuerwehreinsatz aus

Feuerwehr Blaulicht
Symbolbild

Ein Feuer in einem der leer stehenden Conti-Altgebäude in der Wasserstadt Limmer hat am Mittwoch die Feuerwehr Hannover auf den Plan gerufen. Mehrere Notrufe gingen bei der Leitstelle ein, nachdem Zeugen eine Rauchentwicklung aus einem Gebäude beobachtet hatten. Besonders brisant: Nach Angaben der Anrufer sollen sich zunächst zwei Personen auf dem Dach des Gebäudes aufgehalten haben. Aufgrund dieser Meldung entsandte die Feuerwehr zunächst einen Löschzug der Berufsfeuerwehr sowie die Freiwilligen Feuerwehren Limmer und Ahlem zum Einsatzort.

Mehrere Notrufe erhöhen Alarmstufe

Während die Einsatzkräfte noch auf der Anfahrt waren, gingen weitere Notrufe bei der Leitstelle ein. Aufgrund der unklaren Lage und der Möglichkeit, dass sich Personen im Gebäude befinden könnten, wurde die Alarmstufe erhöht. Ein weiterer Löschzug der Berufsfeuerwehr wurde alarmiert.

Die erste Erkundung vor Ort brachte jedoch schnell Klarheit: In einem Raum in der dritten Etage des verlassenen Gebäudes brannte Unrat. Die zunächst gemeldeten Personen waren nicht mehr vor Ort. Da keine Menschen in Gefahr waren und sich das Feuer auf einen einzelnen Raum beschränkte, konnte der zusätzlich alarmierte Löschzug seine Einsatzfahrt noch vor dem Eintreffen abbrechen.

Brand schnell unter Kontrolle

Die Einsatzkräfte konnten den Brand zügig löschen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr wurde eine Ausbreitung des Feuers verhindert. Nach Abschluss der Nachlöscharbeiten war der Einsatz bereits nach kurzer Zeit beendet. Warum sich Personen zuvor auf dem Dach des Gebäudes aufgehalten haben sollen und wie es zu dem Brand gekommen ist, war zunächst nicht bekannt.

Die leer stehenden Conti-Altgebäude in der Wasserstadt Limmer beschäftigen Feuerwehr und Polizei immer wieder. Immer wieder verschaffen sich Unbefugte Zutritt zu den verlassenen Gebäuden. Neben den Gefahren durch mögliche Brände stellen die maroden Gebäude auch ein erhebliches Risiko für Personen dar, die das Gelände betreten.

Bildnachweis: Stefan Ebers

Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar