
Ein fast historischer Tag: Von heute an können die rund 1000 Schüler*innen des Gymnasiums Humboldtschule die neue, moderne Dreifeldsporthalle im Erweiterungsbau nutzen. Erste Überlegungen für einen Neubau gab es bereits 2007. Der rund 7200 Quadratmeter große Erweiterungsbau wurde nach vierjähriger Bauzeit eingeweiht. Die Stadt trägt die Kosten für den Neubau und die nun beginnende Sanierung des Altgebäudes aus dem Jahr 1962 von insgesamt 67 Millionen Euro.
„Danke für Ihre Geduld“

Seit 2007 warten Lehrkräfte, Schüler*innen und Elternschaft auf eine neue Schulsporthalle. Erst 13 Jahre später machte der Rat den Weg frei für den Erweiterungsbau: Durch den Wechsel zum Abitur nach neun Jahren, die veränderte Zielsetzung in den Bereichen Inklusion und Ganztag sowie die Rückführung der Außenstelle an der Petristraße stieß das Bestandsgebäude an seine Kapazitätsgrenzen. Die stellvertretende Schulleiterin Wiebke Abé dankte „allen für ihre Geduld“. Für Oberbürgermeister Belit Onay ist das neue Schulgebäude ein „unglaublicher Gewinn für den Stadtteil Linden-Süd. Und es wertet den Bildungsstandort Hannover als Ganzes deutlich auf.“
Mehr Platz für wachsende Schule
Auf dem Erweiterungsgelände befinden sich ein neuer Klassen- und Fachtrakt, die Dreifeldsporthalle mit Tribüne für rund 200 Gäste sowie ein neugestalteter Außenbereich. Die Grünflächen auf der Rückseite des Geländes dienen zukünftig als Spiel- und Erholungsmöglichkeit. Im kommenden zweiten Bauabschnitt saniert die Stadt nun das Bestandsgebäude an der Ricklinger Straße umfangreich und wertet es energetisch auf. Die Aula erhält eine Ausstattung mit moderner Veranstaltungstechnik und eine Anpassung an die aktuellen Brandschutzvorgaben.
Partnerschule des Leistungssport
Das Gymnasium Humboldtschule in Linden-Süd ist seit dem Schuljahr 1989/1990 Partnerschule des Leistungssports. Aktuell besuchen 123 Kadersportler*innen aus 15 Sportarten (Basketball, Boxen, Handball, Judo, Kanu, Leichtathletik, Rudern, Schwimmen, Tennis, Tischtennis, Trampolin, Turnen, Wasserball, Rugby und Parabadminton) die Schule. Die Sporthalle wird zunächst ausschließlich für den Schulsport genutzt, denn „wir wollen alle restlichen Arbeiten abschließen, bevor der Vereinssport hier starten kann.“


Es freut mich sehr das so eine Erweiterung / Sanierung möglich gemacht wurde. Klar dauert es immer sehr sehr lange von der Idee über Genehmigung zur Realisation. Allerdings wird mir auch bei den Kosten (wirklich 67 Mio.€ ??) schwindelig… woher soll all das Geld kommen um wirklich großflächig zu sanieren?!
naja… die Region hat einen Etat von 3.1 Mrd €.
Und unabhängig davon sollte eher die Frage lauten, warum nicht alle Schule flächendeckend renoviert werden. Jede Investition und Renovierung, die man jetzt nicht tätig, wird langfristig nur teuerer. Das Geld ist da. Die Verteilung ist das Problem. Im Bundestag wurde für die Aufrüstung an einem Nachmittag 100Mrd € frei gemacht (ich weiß: Bund ist nicht Land und nicht Region)