Westschnellweg auch künftig ohne Standstreifen

Grafik Planungsprozess
Grafik

Der Westschnellweg wird ohne einen durchgehenden Standstreifen geplant. Die Streckenvarianten, die nun entwickelt werden, basieren einer Breite von 21 Metern. Das hat die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV ) in ihrem aktuellen 20. Newsletter zur Modernisierung des Schnellwegesystems in Hannover mitgeteilt. Sie begründet ihre Entscheidung mit der „städtisch beengten Lage sowie der Nähe zu Kulturdenkmälern“ wie der Wasserkunst und den Herrenhäuser Gärten.

Nächste Projektziele

Ob und wie viel breiter es am Westschnellweg an jedem einzelnen Punkt werde, lasse sich aktuell noch nicht sagen, schreibt die Behörde. „Zum Vergleich: Schon die Bestandsbreite im Bereich Herrenhausen beträgt etwa 18 Meter, im Bereich südlich der Leine 20 bis 22 Meter und an den Anschlussstellen und dem Knotenpunkt Bremer Damm 20 bis 30 Meter.“  Die nächsten Projektziele stehen fest: es sollen die möglichen Streckenvarianten entwickelt und miteinander verglichen werden.

Bürgerrat überzeugt Landesbehörde

Die Landesbehörde übernimmt mit ihrer Entscheidung eine der 31 Empfehlungen und sieben Grundsätze des Bürgerrates. Das Gremium hatte der NLStBV auch empfohlen, einen Lenkungskreis mit Vertretern von Stadt Hannover, Region Hannover sowie dem niedersächsischen Verkehrsministerium zu bilden. Dieser Lenkungskreis hat seit Frühjahr 2026 zweimal getagt und wird in die planerischen Entscheidungen einbezogen. „Eine gute Sache für alle Seiten, um wichtige Schritte der Planung abzustimmen und sich gegenseitig informiert zu halten“, heißt es im Newsletter.

Bildnachweis: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr

Schreibe einen Kommentar

Schreibe einen Kommentar