Wasserspiel in der Wasserstadt

Springbrunnen neben REWE Wasserstadt
Wasserspiel neben REWE Wasserstadt gegenüber dem ehemaligen CONTI-Gebäude

Wer von der Wunstorfer Straße in Richtung Stéphanie-Kuder-Straße in die Wasserstadt Limmer kommt, trifft an der Ecke „Zur Wasserstadt“ auf einen neu gestalteten Platz, dessen Mittelpunkt ein Fontänenfeld bildet. Das Wasserspiel gehört zum Eingangsplatz auf dem sogenannten Baufeld 12 der Wasserstadt und ist seit September 2025 in Betrieb.
Eine offizielle Eröffnungsfeier speziell für den Brunnen hat es dabei nicht gegeben. Nach Angaben der Landeshauptstadt Hannover wurde das Fontänenfeld unmittelbar mit der Fertigstellung der Baumaßnahmen in Betrieb genommen, damit es möglichst schnell von der Öffentlichkeit genutzt und erlebt werden konnte.

Quartiersmitte mit Wasser und Schatten

Der Platz soll mehr sein als nur ein Eingangsbereich für das wachsende Wohnquartier. Er ist als generationsübergreifender und kommunikativer Ort geplant und soll langfristig eine Art Quartiersmitte der Wasserstadt Limmer bilden. Das Wasserspiel übernimmt dabei auch eine klimatische Funktion. Gerade an heißen Sommertagen sollen die Fontänen zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen und für Abkühlung sorgen. Ergänzt wird das Konzept durch schattige Sitzplätze, die zum Aufenthalt einladen.
An der Umsetzung des Wasserspiels waren im Rahmen des Gesamtprojekts unter anderem die mesh landschaftsarchitekten PartG mbB sowie die TH Planungsbüro GmbH beteiligt, die auf die Planung von Springbrunnen- und Bewässerungstechnik spezialisiert ist.

Wasserspiel in der Wasserstadt
Wasserspiel in der Wasserstadt

Nicht mit einem Trinkwasserbrunnen verwechseln

Das Fontänenfeld ist kein Trinkwasserbrunnen. Die Landeshauptstadt Hannover führt für öffentlich zugängliche Trinkwasserstellen eine eigene Übersicht. Die kann auch im Hannover-GIS (Vorgehensweise: oben links „Aufgabenbericht“ anklicken, dann „Nachhaltigkeit leben“) eingesehen werden. Ergänzend verweist die Stadt auf das Refill-Netzwerk, das weitere Orte aufführt, an denen sich Menschen öffentlich mit Trinkwasser versorgen können.
Ein vergleichbares offizielles Verzeichnis für Zierbrunnen und Wasserspiele gibt es in Hannover hingegen nicht. Deshalb ist auch das Fontänenfeld in der Wasserstadt Limmer in der städtischen Trinkwasserbrunnen-Übersicht nicht zu finden.
Wer sich für die Brunnenlandschaft im Stadtbezirk interessiert, findet bei Punkt-Linden eine eigene Übersicht zu Brunnen in Linden-Limmer. Das neue Fontänenfeld an der Stéphanie-Kuder-Straße ergänzt diese Sammlung nun um ein weiteres Wasserelement – und dürfte insbesondere an heißen Tagen zu einem beliebten Treffpunkt im neuen Quartier werden.

Bildnachweis: Ralf Borchardt

7 Leserkommentare zu „Wasserspiel in der Wasserstadt“

  1. Ein Wasserspiel… Wow! Hausbesitzer dürfen ihre Gärten nicht versiegeln, man kann die Nachbarn deshalb sogar „anschwärzen“. Aber hier ist das normal? Ein kleines Wasserspiel wird natürlich das gesamte Mikroklima im Abschnitt regulieren.
    Wird auf Dauer einfach viel billiger sein als mehr Grünflächen, Bäume und deren Pflege.

    Schattige Sitzplätze sehe ich auch nicht. Vielleicht muss man dann ins Parkdeck von Rewe rüber gehen? Und Schatten bringt auch nicht so viel wenn alles erhitzt ist durch diese komplette Versiegelung.

    Antworten
    • Die Fläche war vorher schon versiegelt und nun wird sie mit Wasser gekühlt. Ist doch super!

      Wenn die weitere Versiegelung kritisiert wird, dann dürften in Zukunft auch keine Ein-oder Zweifamilienhäuser gebaut werden weil dadurch wertvoller Platz verschwendet wird, der für viel mehr Menschen Wohnraum bieten könnte.

      Vielleicht bieten die zukünftigen Wohnhäuser auch noch Schatten…

      Antworten
    • Wenn die anderen Häuser endlich fertiggestellt sind, dann sorgen diese vielleicht noch für Schatten.
      Bis dahin nutzt man einen mitgebrachten Schirm oder sitzt nur dort, wenn es die Tageszeit oder die Temperaturen ermöglichen 😎⛅

      Antworten

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7 Leserkommentare zu „Wasserspiel in der Wasserstadt“

  1. Ein Wasserspiel… Wow! Hausbesitzer dürfen ihre Gärten nicht versiegeln, man kann die Nachbarn deshalb sogar „anschwärzen“. Aber hier ist das normal? Ein kleines Wasserspiel wird natürlich das gesamte Mikroklima im Abschnitt regulieren.
    Wird auf Dauer einfach viel billiger sein als mehr Grünflächen, Bäume und deren Pflege.

    Schattige Sitzplätze sehe ich auch nicht. Vielleicht muss man dann ins Parkdeck von Rewe rüber gehen? Und Schatten bringt auch nicht so viel wenn alles erhitzt ist durch diese komplette Versiegelung.

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    • Die Fläche war vorher schon versiegelt und nun wird sie mit Wasser gekühlt. Ist doch super!

      Wenn die weitere Versiegelung kritisiert wird, dann dürften in Zukunft auch keine Ein-oder Zweifamilienhäuser gebaut werden weil dadurch wertvoller Platz verschwendet wird, der für viel mehr Menschen Wohnraum bieten könnte.

      Vielleicht bieten die zukünftigen Wohnhäuser auch noch Schatten…

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    • Wenn die anderen Häuser endlich fertiggestellt sind, dann sorgen diese vielleicht noch für Schatten.
      Bis dahin nutzt man einen mitgebrachten Schirm oder sitzt nur dort, wenn es die Tageszeit oder die Temperaturen ermöglichen 😎⛅

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