Uferpark Limmer: Rechte des Bezirksrates nicht verletzt

Morgenstimmung in der Wasserstadt
Morgenstimmung in der Wasserstadt

Die Beteiligungsrechte des Stadtbezirksrates Linden-Limmer sind bisher bei der geplanten  Neugestaltung des Grünzuges „Uferpark“ in der Wasserstadt Limmer nicht verletzt. Diese Auffassung hat die Stadt dem Gremium auf Anfrage des CDU-Vertreters Michael Klenke mitgeteilt. Die Verwaltung gehe davon aus, dass die Umsetzung 2027 erfolge. Den Zeitplan haben weder die Papenburg Hoch- und Ingenieurbau GmbH noch die Papenburg AG selbst gegenüber Punkt-Linden bestätigt.

Fünf Jahre Wartezeit

Im Dezember 2021 hatte der Stadtbezirksrat  Linden-Limmer die „Neuanlage Grünzug „Uferpark“  einstimmig beschlossen. Die Kommunalaufsicht des Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport hatte dem Gremium im Juni 2022 bestätigt, dass diese Entscheidung in seinem Kompetenzbereich liegt. Seitdem ist wenig geschehen meint Klenke. Er sorgt sich, ob die Beteiligungsrechte des Gremiums gewahrt bleiben. Im Februar diesen Jahres hatte Im Februar hatte die Verwaltung mitgeteilt, die „Ausführungsplanung von der beauftragten Firma Chora Blau bereits im September 2025 geprüft und freigegeben zu haben. „Ein Zeitplan für die Umsetzung des Uferparks liegt der Verwaltung trotz wiederholten
Anmahnens bei der WLEG noch nicht vor“, hieß es damals.

Städtebaulicher Vertrag

Radwege funktionieren schon
Radwege funktionieren schon

In ihrer aktuellen Antwort bezieht sich die Verwaltung auf den städtebaulichen Vertrag für den ersten Bauabschnitt Wasserstadt Limmer, der den der Zeitpunkt der Herstellung der öffentlichen Grünflächen verbindlich regelt.  „Sämtliche im Bebauungsplan Nr. 1535 vorgesehenen öffentlichen Grünflächen innerhalb des Vertragsgebietes sind, soweit in diesem Vertrag nichts Abweichendes geregelt ist, spätestens in der auf die Fertigstellung der Hochbauten in den nördlich der in Ost-West-Richtung verlaufenden Basisstraße gelegenen Baublöcken 1.1, 2.1, 3.1, 3.2 und 5.2 folgenden Pflanzperiode herzustellen.“ Die Baugesellschaft BöCon habe ihr im Oktober 2025 mitgeteilt, dass die an den Uferpark angrenzenden Gebäude im Oktober 2026 fertiggestellt seien. Der Baubeginn, so die Verwaltung, müsse spätestens in der Pflanzperiode Frühjahr 2027 erfolgen.  „Die Wasserstadt Limmer Entwicklungsgesellschaft befindet sich mit der Umsetzung des Uferparks weiterhin innerhalb des im städtebaulichen Vertrag vorgesehenen Zeitrahmens.“

Bauträger reagiert nicht

Auf Nachfrage von Punkt-Linden, ob der Zeitplan weiter Bestand habe, verwies der Vorhabenträger, der Günter Papenburg Hoch- und Ingenieurbau GmbH, wegen „fehlender Zuständigkeit“ an die Günter Papenburg AG. Die hat auf eine Anfrage von Punkt-Linden bislang nicht reagiert. Im März hatte Punkt Linden bereits über Bauverzögerungen berichtet.

 

Bildnachweis: Katharina Kümpel

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