Bei einem schweren Verkehrsunfall in Linden-Nord sind am heutigen Nachmittag vier Menschen verletzt worden, zwei davon schwer. Der Unfall ereignete sich gegen 16:15 Uhr an der Kreuzung Fössestraße/Ecke Selmastraße.
Nach Angaben der Polizeisprecherin Natalia Shapovalova kollidierten zwei Fahrzeuge frontal. Ein 49-jähriger Mercedes-Benz-Fahrer kam mit seinem neunjährigen Sohn auf der rechten Fahrspur aus Richtung Küchengarten. Das andere Fahrzeug, ein Hyundai, befuhr eine 42-Jährige und ihre 63-jährige Beifahrerin aus Richtung Kötnerholzweg, die beabsichtigten, nach links in die Selmastraße abzubiegen. Zeugenaussagen zufolge soll das stadtauswärtsfahrende Fahrzeug mit erhöhter Geschwindigkeit unterwegs gewesen sein. An der Kreuzung kam es zu einem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge.
Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Auto der 42-Jährigen und kam auf der Fössestraße entgegen der Fahrtrichtung zum Stehen. Das Fahrzeug des 49-Jährigen wurde gegen eine Ampel am Straßenrand geschleudert. Dabei wurden beide Autos stark deformiert und zerstört. Während der 49-Jährige und das Kind leicht verletzt wurden und den Wagen selbstständig verlassen konnten, wurden die 42-Jährige und ihre Beifahrerin schwer verletzt. Deren Rettungsmaßnahme gestaltete sich aufwendig: Die Feuerwehr musste bei diesem Fahrzeug die sogenannte B-Säule entfernen, um die eingeschlossene 63-Jährige zu befreien. Alle Beteiligten wurden mit Rettungswagen in naheliegende Krankenhäuser zur weiteren medizinischen Behandlung gebracht.
Erschwert wurden die Arbeiten durch zahlreiche Schaulustige, die die Einsatzkräfte behinderten. Um ungestört arbeiten zu können, sahen sich die Rettungskräfte gezwungen, einen Sichtschutz aufzubauen.
Für die Dauer der Rettungsmaßnahmen und der Unfallaufnahme musste der Unfallort bis 18:30 Uhr voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden wird von der Polizei mit circa 14.000 Euro beziffert. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung. Zeugen, die Hinweise zum Unfallhergang machen können, werden gebeten, sich beim Verkehrsunfalldienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-1888 zu melden.



Ich hoffe sehr, dass alle Insassen der Autos bald wieder gesund sind. Wir sind da mit dem Fahrrad vorbei gefahren, als aber schon fast alles vorbei war. Und zu Schaulustigen kann ich nur sagen, dass man diesen Begriff doch bitte nicht verwenden sollte. Viele sind erstmal selbst unter Schock, wenn sie sowas sehen. Da dann direkt eine Lust zu vermuten finde ich ziemlich abwertend. Jede Wette, 90% von denen, hätten am liebsten geholfen. Nur die Deppen, die dann mit dem Handy draufhalten, die hätte man direkt mal verhaften können.
Zunächst wünsche ich allen Verletzten eine schnelle Genesung.
Die Schadenshöhe (14.000 €) für zwei PKW und eine Ampelanlage erscheint mir doch etwas niedrig angesetzt zu sein.
Denn einen nennenswerten Restwert vermag ich bei den beiden Autos nicht zu erkennen.
Laut Polizei-PM war nicht das stadteinwärts fahrende Fahrzeug, sondern der stadtauswärts fahrende Mercedes mit Kind an Bord mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/6249701
Hatte so gegen 18:40 heute auch so einen gestörten der der mit überhöhter Geschwindigkeit vom Schwarzen Bären Richtung Deisterplatz geschossen ist. Immerhin war er mit seinem Auto so weit links dass er schon auf den Gleisen der Stadtbahn Richtung Bär unterwegs war und somit genug Abstand zu mir auf den Fahrrad eingehalten hat. Und erstaunlicher weise hat er dann an der roten Ampel am alten Rathaus auch angehalten.
Dennoch so ein Verhalten muss nicht sein, es braucht einfach mehr Blitzer und Kontrollen und härtere strafen! Wenn das Nummern zwar bekannt ist und der Fahrer nicht identifiziert werden kann, dann gehört eben das Fahrzeug für die Zeit entsprechend des Vergehens sichergestellt. Mir kann doch keiner erzählen dass die Halter der Fahrzeuge dann nicht wissen wer das Fahrzeug zu der Zeit gefahren hat (außer es wurde wirklich gestohlen).
Hatte das eine Auto ein LIP-Kennzeichen? Dann hatte ich heute Mittag auch eine unangenehme Situation. Das Auto war deutlich mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs.
Nä H- Kennzeichen