
Filme zur Lindener Geschichte zeigt das Apollo-Kino am Freitag, 24. April 2026. Zu sehen sind ab 17:30 Uhr „Freitags war Lohntütenball“ sowie „Aus alt mach neu“.
In „Freitags war Lohntütenball“ von Henning Kunze und Bernd Wolter von der MedienWerkstatt Linden aus dem Jahr 1992 geht es um die ausgeprägte Lindener Kneipenszene. Gedreht wurde in Gaststätten, die es zum Teil heute nicht mehr gibt, etwa dem „Holländer“ am Lindener Marktplatz oder der „Tränke“ in der Nieschlagstraße. Kneipenwirte kommen zu Wort, darunter auch der heutige Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube am Zapfhahn vom „Kleinen Museum“ in der Grotestraße. Der 43-minütige Film enthält viele historische Fotos und Spielszenen. Entstanden ist er in Zusammenarbeit der MedienWerkstatt mit BAKU e.V. und dem Freizeitheim Linden.
„Aus alt mach neu“ von Wolfgang Becker und dem Team der damaligen M7 Medienagentur aus dem Jahr 1991 bietet Ansichten zur Stadtteilsanierung in Linden-Nord. Die filmische Dokumentation wurde seinerzeit von der Abteilung für Sanierungen im städtischen Baudezernat in Auftrag gegeben. Dabei ging es um den Abschluss der 1976 förmlich begonnenen städtebaulichen Sanierung in Linden-Nord. „Wir können nicht jede Ecke aufräumen, weil dann doch ’ne ganze Menge Nischen auch wegfallen“, sagt im Film einer der Sanierungsplaner. Der 54-minütige Film dokumentiert deren vielfältige Arbeits- und Konfliktfelder. „Das Ringen um unterschiedliche Zielvorstellungen und die Suche nach Kompromissen haben den Verlauf der Stadterneuerung bestimmt“, so ein Resümee aus der Stadtverwaltung.





