Die Polizei sieht aktuell keine rechtlichen Möglichkeiten einer Kameraüberwachung der Drägerwiese in Linden-Süd. Die Voraussetzung seien nicht gegeben, würden aber regelmäßig überprüft, hat Stadtsprecher Dennis Dix Punkt-Linden jetzt mitgeteilt. Ein Vergleich mit der Rechtslage aus anderen Bundesländern könne von hier nicht erfolgen, da dafür eventuell auch relevante Gerichtsurteile in die Bewertung einbezogen werden müssten.
Rückschnitt der Bepflanzung

Die Bepflanzung zwischen dem Parkplatz und der Grünfläche und auf dem Pflanzstreifen zur Ihme sei stark heruntergeschnitten worden. „Ein erneuter Schnitt kann je nach Intensität der Neuaustriebe im Winter 2026/27 durchgeführt werden.“ Die Reinigung der Wiese erfolge alle zwei Wochen. Die mobile Beratung werde seit Mitte Juli montags, mittwochs und freitags jeweils von 12 bis 15 Uhr angeboten und zwischen Stadt und den sozialen Träger*innen La Strada und Stellwerk aufgeteilt. Seit Mitte August stehe dafür ein Bauwagen zur Verfügung.
Hinweiszettel
Im Juli hatte die Stadt ihr neues Unterstützungsangebot für Drogengebrauchende vorgestellt, mit dem sie die Situation rund um die Drägerwiese verbessern will. Grundlage ist ein Konzept, das auf akzeptanzorientierter Sozialarbeit, Gesundheitsförderung und Schadensminderung basiert. Ein Hinweiszettel an einer Straßenlampe auf der Wiese informiert darüber.


