Drägerwiese: Vorerst keine Kameraüberwachung

Die Polizei sieht aktuell keine rechtlichen Möglichkeiten einer Kameraüberwachung der Drägerwiese in Linden-Süd. Die Voraussetzungen seien nicht gegeben, würden aber regelmäßig überprüft, hat Stadtsprecher Dennis Dix Punkt-Linden jetzt mitgeteilt. Ein Vergleich mit der Rechtslage aus anderen Bundesländern könne von hier nicht erfolgen, da dafür eventuell auch relevante Gerichtsurteile in die Bewertung einbezogen werden müssten.

Rückschnitt der Bepflanzung

Hinweisschild
Die Stadt informiert

Die Bepflanzung zwischen dem Parkplatz und der Grünfläche und auf dem Pflanzstreifen zur Ihme sei stark heruntergeschnitten worden. „Ein erneuter Schnitt kann je nach Intensität der Neuaustriebe im Winter 2026/27 durchgeführt werden.“ Die Reinigung der Wiese erfolge alle zwei Wochen. Die mobile Beratung werde seit Mitte Juli montags, mittwochs und freitags jeweils  von 12 bis 15 Uhr angeboten und zwischen Stadt und den sozialen Träger*innen  La Strada und Stellwerk aufgeteilt. Seit Mitte August steht dafür ein Bauwagen zur Verfügung.

Hinweiszettel

Im Juli hatte die Stadt ihr neues Unterstützungsangebot für Drogengebrauchende vorgestellt, mit dem sie die Situation rund um die Drägerwiese verbessern will. Grundlage ist ein Konzept, das auf akzeptanzorientierter Sozialarbeit, Gesundheitsförderung und Schadensminderung basiert. Ein Hinweiszettel an einer Straßenlampe auf der Wiese informiert darüber.

Bildnachweis: Katharina Kümpel

7 Leserkommentare zu „Drägerwiese: Vorerst keine Kameraüberwachung“

  1. So viel Aufmersamkeit wie die Drägerwiese in den letzten Wochen und Monaten bei Verwaltung und Politik der LHH genossen hat ist schon auffällig. Oder liegt es daran, dass die Lieblingskandidatin der Grünen im Stadtbezirk für die Kommunalwahl 2026, Dr. Regine Leo, in der Nähe wohnt? Soll der zukünftigen starken Frau der Grünen im Stadtbezirk ein Schandfleck vor ihrer Haustür zukünftig erspart bleiben?

    Andererseits gibt es Gerüchte aus dem Juni diesen Jahres, dass die Sozialarbeit der LHH ein Tinyhouse auf die Grünfläche hinter dem FZH Linden stellen möchte um dort eine Beratung für Wohnungslose und Drogenkonsumierende durch städtische Mitarbeiter anzubieten. Klingt doch ein bischen ähnlich wie an der Drägerwiese, nur dass statt eines Tinyhouses wie am FZH kolportiert an der Drägerwiese nun ein Bauwagen steht. Ist das nur ein Gerücht oder soll, ggf erst nach der Kommunalwahl 2026, mit dem Tinyhouse beim FZH die Drägerwiese, und damit die Nachbarschaft von Dr. Regine Leo, entlastet werden?

    Antworten
  2. So langsam bin ich für eine kontrollierte Drogenausgabe auf Rezept. Damit könnte man dem illegalen Handel etwas entgegenwirken und die Abhängigen vielleicht auch besser entwöhnen und in ein normales Leben zurückführen.

    Aber das größte Problem ist die Finanzierung.

    Ich habe auch das Gefühl, dass die Aufklärung über Drogen eher das Gegenteil bewirkt hat. Es hat viele neugierig gemacht, anstatt abzuschrecken.

    Antworten
  3. Und das lesen sich auch alle Brauchenden Lagernden Verrichtenden Wegwerfenden Handelnden Pissenden und und und durch…?

    Bevor das da Früchte trägt… lernt mein Kopfsalat sprechen.🙄🙄🙄🥸

    Antworten
  4. „Das neue Unterstützungsangebot für Drogengebrauchende der Verwaltung und ihrer Partner ist angelaufen.“

    Drogengebrauchende der Verwaltung und ihrer Partner? Ist Näheres über das Ausmaß des Drogenkonsums innerhalb der Verwaltung bekannt? Und können Genitivattribute neuerdings beliebig im Satz vagabundieren? 🫠

    Antworten
    • 😂 Kurz gesagt: Der ursprünglicher Satz ist grammatisch möglich, aber stilistisch ungünstig, weil die Genitivgruppe nicht eindeutig ihrem Bezugswort zugeordnet werden kann.

      Antworten
    • Naja, da sollte man Verständnis haben. Ohne Drogen ist der Job womöglich gar nicht zu ertragen. Daß es so schlimm ist, daß selbst die Partner der Verwaltungsangestellten dazu greifen, finde ich allerdings bedenklich. /ironic

      Antworten

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  1. So viel Aufmersamkeit wie die Drägerwiese in den letzten Wochen und Monaten bei Verwaltung und Politik der LHH genossen hat ist schon auffällig. Oder liegt es daran, dass die Lieblingskandidatin der Grünen im Stadtbezirk für die Kommunalwahl 2026, Dr. Regine Leo, in der Nähe wohnt? Soll der zukünftigen starken Frau der Grünen im Stadtbezirk ein Schandfleck vor ihrer Haustür zukünftig erspart bleiben?

    Andererseits gibt es Gerüchte aus dem Juni diesen Jahres, dass die Sozialarbeit der LHH ein Tinyhouse auf die Grünfläche hinter dem FZH Linden stellen möchte um dort eine Beratung für Wohnungslose und Drogenkonsumierende durch städtische Mitarbeiter anzubieten. Klingt doch ein bischen ähnlich wie an der Drägerwiese, nur dass statt eines Tinyhouses wie am FZH kolportiert an der Drägerwiese nun ein Bauwagen steht. Ist das nur ein Gerücht oder soll, ggf erst nach der Kommunalwahl 2026, mit dem Tinyhouse beim FZH die Drägerwiese, und damit die Nachbarschaft von Dr. Regine Leo, entlastet werden?

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  2. So langsam bin ich für eine kontrollierte Drogenausgabe auf Rezept. Damit könnte man dem illegalen Handel etwas entgegenwirken und die Abhängigen vielleicht auch besser entwöhnen und in ein normales Leben zurückführen.

    Aber das größte Problem ist die Finanzierung.

    Ich habe auch das Gefühl, dass die Aufklärung über Drogen eher das Gegenteil bewirkt hat. Es hat viele neugierig gemacht, anstatt abzuschrecken.

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  3. Und das lesen sich auch alle Brauchenden Lagernden Verrichtenden Wegwerfenden Handelnden Pissenden und und und durch…?

    Bevor das da Früchte trägt… lernt mein Kopfsalat sprechen.🙄🙄🙄🥸

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  4. „Das neue Unterstützungsangebot für Drogengebrauchende der Verwaltung und ihrer Partner ist angelaufen.“

    Drogengebrauchende der Verwaltung und ihrer Partner? Ist Näheres über das Ausmaß des Drogenkonsums innerhalb der Verwaltung bekannt? Und können Genitivattribute neuerdings beliebig im Satz vagabundieren? 🫠

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    • 😂 Kurz gesagt: Der ursprünglicher Satz ist grammatisch möglich, aber stilistisch ungünstig, weil die Genitivgruppe nicht eindeutig ihrem Bezugswort zugeordnet werden kann.

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    • Naja, da sollte man Verständnis haben. Ohne Drogen ist der Job womöglich gar nicht zu ertragen. Daß es so schlimm ist, daß selbst die Partner der Verwaltungsangestellten dazu greifen, finde ich allerdings bedenklich. /ironic

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