Linienbus verirrt sich in Linden-Nord – 64 Minuten Verspätung

700er Bus in der Elisenstraße
700er Bus in der Stärkestraße

Ein Gelenkbus der Linie 700 in Richtung Dedensen hat sich am vergangenen Freitag gegen 13.30 Uhr in Linden-Nord verfahren. Statt der baustellenbedingten Umleitung zu folgen, geriet der Bus zunächst in die Limmerstraße und anschließend in die enge Stärkestraße. Mehrere Mitarbeiter mussten helfen, den Bus wieder auf die richtige Strecke zu bringen.

Der ungewöhnliche Anblick sorgte vor Ort für zahlreiche Schaulustige. Wie regiobus-Sprecher Tolga Otkun auf Anfrage von Punkt-Linden erklärt, hätte der Bus von der Spinnereistraße kommend aufgrund der aktuellen Baustelle geradeaus auf die Fössestraße fahren müssen. Der Fahrer folgte jedoch versehentlich dem regulären Linienweg und bog in die Limmerstraße ab.

Gelenkbus fährt sich in Stärkestraße fest

Dort erkannte er, dass im weiteren Verlauf  der Limmerstraße die dortige Baustelle eine Weiterfahrt verhindern würde. Der Fahrer bog daraufhin rechts in die Stärkestraße ab. Dort kam der Gelenkbus wegen der engen Straßenverhältnisse nicht mehr weiter. Zu Beschädigungen kam es laut regiobus nicht. Mit Unterstützung weiterer Mitarbeiter wurde der Bus schließlich rückwärts bis zur Fortunastraße manövriert. Von dort gelangte er zurück zur Kreuzung Fössestraße/Limmerstraße und auf den vorgesehenen Umleitungsweg.

Die Folge der unfreiwilligen Exkursion durch Linden-Nord war erheblich: Der Bus konnte seine Fahrt erst mit 64 Minuten Verspätung fortsetzen.

Fahrer kannte noch den bisherigen Linienweg

Die Umleitung der Linie 700 gilt seit dem 31. August 2026. Der betroffene Fahrer war zuletzt am 29. August auf der Linie 700 in diesem Bereich unterwegs gewesen. Damals konnten Busse die Baustelle trotz bereits vorhandener Absperrungen noch passieren. Nach Angaben von regiobus hatte sich der Fahrer zu Dienstbeginn über die aktuelle Umleitung informiert. Während der Fahrt folgte er dennoch versehentlich dem gewohnten Linienweg. Damit landete der Gelenkbus schließlich dort, wo ein Linienbus dieser Größe eher selten zu sehen ist: mitten in der Stärkestraße.

Bildnachweis: Privat

18 Leserkommentare zu „Linienbus verirrt sich in Linden-Nord – 64 Minuten Verspätung“

  1. Wir vom KAWA mussten beim Foto zweimal hinschauen 😄 Vielleicht wollte der 700er einfach nur kurz auf einen Kaffee vorbei. ☕️
    Die Ecke kennen wir gut – einige unserer Gäste nennen sie inzwischen liebevoll die „Kreuzung der Egos“. Wenn hier einer nicht vorausschauend fährt, steht schnell alles.
    Zum Glück ist niemandem etwas passiert – Respekt an den Fahrer und die Helfer, so einen Gelenkbus da wieder rauszubekommen.
    Grüße direkt von der Stärkestraße 👋
    KAWA by Veggiebaba

  2. Lange ist es her, da fuhren die Busse noch durch die Elisen- und Kochstraße. Heute undenkbar..

    Beim Lesen erinnerte ich mich wieder daran. Damals war es aber noch die Linie 574 oder 572.

    .

  3. Wir stellen doch sonst für jeden Furz ein Schild auf, sind die alle eingemottet ? Grüße gehen raus an den Busfahrer, Nerven behalten, good Job !!!

  4. Kleine Korrektur: die Stärkestraße liegt nicht »am Ende der Limmerstraße«, schon gar nicht, wenn man aus Richtung Küchengarten kommt. Und wo ist da eine Baustellenabsperrung? Die beginnt doch erst am westlichen Teil der Limmrstraße (Höhe Edeka)…

  5. Der Fahrer tut mir leid. Er muss Blut und Wasser geschwitzt haben. Eine Sekunde der Gewohnheit reichte für die Fehlentscheidung. Das ist jedem schon mal passiert. Gut, dass nichts passiert ist.

  6. „… war zuletzt am 29. August (…) in diesem Bereich unterwegs gewesen. Damals konnten Busse die Baustelle (…) noch passieren …“

    In prähistorischen Zeiten, also vor etwa drei Monaten, verwies das temporale Adverb „damals“ auf Ereignisse, die schon länger zurückliegen, also oftmals sogar auf Zeiträume, die vor der Geburt des Sprechers einzuordnen wären.

    Im Zuge des Sprachwandels infolge gesellschaftlicher Analphabetisierung und individueller Selbstoptimierungsprozesse haben Ereignisse vor der eigenen Geburt eigentlich nie stattgefunden.

    Um einer drohenden Sprachverarmung vorbeugend zu begegnen, wird das Adverb – als UNESCO-Kulturerbe deklariert – fortan auf Geschehnisse verweisen, die den Erinnerungshorizont des Sprechers nicht über Belang strapazieren, also der maximalen Aufmerksamkeitsspanne angepasst und den Beginn dreiminütiger Zeitspannen markieren.

    https://www.dwds.de/wb/damals 🫠

    • gerde eben ist schon wieder ein linienbus an kreuzung unger str. – otto wels-str. gestrandet, richtung wasserstadt laut anzeige 🤷‍♂️ was da los üstra?

Die Kommentare sind geschlossen.

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  1. Wir vom KAWA mussten beim Foto zweimal hinschauen 😄 Vielleicht wollte der 700er einfach nur kurz auf einen Kaffee vorbei. ☕️
    Die Ecke kennen wir gut – einige unserer Gäste nennen sie inzwischen liebevoll die „Kreuzung der Egos“. Wenn hier einer nicht vorausschauend fährt, steht schnell alles.
    Zum Glück ist niemandem etwas passiert – Respekt an den Fahrer und die Helfer, so einen Gelenkbus da wieder rauszubekommen.
    Grüße direkt von der Stärkestraße 👋
    KAWA by Veggiebaba

  2. Lange ist es her, da fuhren die Busse noch durch die Elisen- und Kochstraße. Heute undenkbar..

    Beim Lesen erinnerte ich mich wieder daran. Damals war es aber noch die Linie 574 oder 572.

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  3. Wir stellen doch sonst für jeden Furz ein Schild auf, sind die alle eingemottet ? Grüße gehen raus an den Busfahrer, Nerven behalten, good Job !!!

  4. Kleine Korrektur: die Stärkestraße liegt nicht »am Ende der Limmerstraße«, schon gar nicht, wenn man aus Richtung Küchengarten kommt. Und wo ist da eine Baustellenabsperrung? Die beginnt doch erst am westlichen Teil der Limmrstraße (Höhe Edeka)…

  5. Der Fahrer tut mir leid. Er muss Blut und Wasser geschwitzt haben. Eine Sekunde der Gewohnheit reichte für die Fehlentscheidung. Das ist jedem schon mal passiert. Gut, dass nichts passiert ist.

  6. „… war zuletzt am 29. August (…) in diesem Bereich unterwegs gewesen. Damals konnten Busse die Baustelle (…) noch passieren …“

    In prähistorischen Zeiten, also vor etwa drei Monaten, verwies das temporale Adverb „damals“ auf Ereignisse, die schon länger zurückliegen, also oftmals sogar auf Zeiträume, die vor der Geburt des Sprechers einzuordnen wären.

    Im Zuge des Sprachwandels infolge gesellschaftlicher Analphabetisierung und individueller Selbstoptimierungsprozesse haben Ereignisse vor der eigenen Geburt eigentlich nie stattgefunden.

    Um einer drohenden Sprachverarmung vorbeugend zu begegnen, wird das Adverb – als UNESCO-Kulturerbe deklariert – fortan auf Geschehnisse verweisen, die den Erinnerungshorizont des Sprechers nicht über Belang strapazieren, also der maximalen Aufmerksamkeitsspanne angepasst und den Beginn dreiminütiger Zeitspannen markieren.

    https://www.dwds.de/wb/damals 🫠

    • gerde eben ist schon wieder ein linienbus an kreuzung unger str. – otto wels-str. gestrandet, richtung wasserstadt laut anzeige 🤷‍♂️ was da los üstra?

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