Hohe Straße: Grunderneuerung verzögert sich bis 2028

Hohe Straße in Linden-Mitte
Die Baustelle in der Hohe Straße in Linden-Mitte wird die Anliegenden deutlich länger beschäftigen als ursprünglich absehbar. Nach Angaben der Stadt Hannover ist mit der Fertigstellung der geplanten Grunderneuerung der Straße erst im Jahr 2028 zu rechnen. Zuvor müssen umfangreiche Leitungsarbeiten abgeschlossen werden.

Bereits Anfang 2025 hatten die Vorbereitungen für die Erneuerung des Abwasserkanals begonnen. Punkt-Linden berichtete damals über Sondierungsarbeiten zwischen Posthornstraße und Jacobsstraße. Mit Suchgrabungen sollte unter anderem die genaue Lage des bestehenden Kanals ermittelt werden, um die anschließenden Arbeiten besser planen und ausschreiben zu können.

Der eigentliche Beginn der Leitungsbauarbeiten verzögerte sich jedoch mehrfach. Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube wollte deshalb im Rahmen der kürzlich stattgefundenen Sitzung des Stadtbezirksrates von der Verwaltung wissen, wie es mit der seit Jahren geplanten Umgestaltung weitergeht und ob zumindest 2027 mit einer Fertigstellung gerechnet werden könne.

Leitungsarbeiten bis Mai 2027

Nach Angaben der Verwaltung haben die Leitungsbauarbeiten schließlich am 1. Juni 2026 begonnen. Beauftragt wurde die Ing. Staatz Tiefbau GmbH aus Winsen/Aller, die mit Nachauftragnehmern verschiedener Gewerke zusammenarbeitet.

Die Arbeiten von Stadtentwässerung Hannover (SEH) und Enercity sollen nach derzeitiger Planung bis zum 7. Mai 2027 dauern. Details des Vertrages zwischen SEH, Enercity und dem Bauunternehmen seien der Verwaltung allerdings nicht bekannt.

Damit ist die Baustelle aber noch lange nicht abgeschlossen.

Danach kommt noch die Telekom

Erst wenn sämtliche Leitungsarbeiten beendet sind, kann die eigentliche Umgestaltung und Grunderneuerung der Verkehrsflächen beginnen. Nach SEH und Enercity ist zunächst noch die Deutsche Telekom an der Reihe. Dafür sind nach Angaben aus der Leitungskoordinierung weitere rund drei Monate vorgesehen.

Die Konsequenz: Eine Fertigstellung der Hohe Straße im Jahr 2027 ist nach Einschätzung der Verwaltung nicht mehr realistisch. Mit dem Abschluss der Straßenbauarbeiten wird inzwischen erst 2028 gerechnet.

Damit zieht sich ein Projekt, dessen erste vorbereitende Arbeiten bereits im Januar 2025 sichtbar wurden, über mehrere Jahre hin. Damals hieß es noch, durch eine detaillierte Vorbereitung sollten die späteren Bauarbeiten möglichst reibungslos ablaufen und die Belastungen für die Anliegenden reduziert werden.

Neue Planung muss noch durch die Politik

Wie die Hohe Straße nach Abschluss der Leitungsarbeiten konkret umgestaltet wird, ist zudem politisch noch nicht abschließend beschlossen. Die Verwaltung kündigt an, für die Umgestaltung beziehungsweise Grunderneuerung der Straße „in nächster Zeit“ eine Beschlussdrucksache vorzubereiten und in die politische Beratung zu geben.

Über bevorstehende Arbeiten, Sperrungen und mögliche Umleitungen sollen die Anliegenden jeweils von den Auftraggebern oder Baufirmen informiert werden.

Bildnachweis: Stefan Ebers

1 Leserkommentar zu „Hohe Straße: Grunderneuerung verzögert sich bis 2028“

  1. Sorry…..Aber „EURE“ Planung ist für den A. und verschlimmert den Parkplatzmangel der Anwohner um ein vielfaches. Schon jetzt parken die Autos auf den Gehwegen und überall im Halteverbot. Schon jetzt ist die Hohe Straße ein Schilderwald – durchgesetzt durch den Schulleiter (Radler) der Angst um seine Schüler (nichtGehwegNutzer) hat. Die HoheStr. hat schon ihr Gesicht verloren . Nach der Fällung der alten Bäume jetzt Standort des KigaKlinkerklotzGefägnis und die geplante Umgestaltung wird daran auch nichts ändern.
    (In China baut man in 1. Jahr eine Brücke oder ganze Flughäfen- hier benötigt man zig Jahre nur für die Planung und Probebohrungen.

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  1. Sorry…..Aber „EURE“ Planung ist für den A. und verschlimmert den Parkplatzmangel der Anwohner um ein vielfaches. Schon jetzt parken die Autos auf den Gehwegen und überall im Halteverbot. Schon jetzt ist die Hohe Straße ein Schilderwald – durchgesetzt durch den Schulleiter (Radler) der Angst um seine Schüler (nichtGehwegNutzer) hat. Die HoheStr. hat schon ihr Gesicht verloren . Nach der Fällung der alten Bäume jetzt Standort des KigaKlinkerklotzGefägnis und die geplante Umgestaltung wird daran auch nichts ändern.
    (In China baut man in 1. Jahr eine Brücke oder ganze Flughäfen- hier benötigt man zig Jahre nur für die Planung und Probebohrungen.

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