Update: Altglas-Container fehlen in Linden-Nord: aha kündigt zusätzliche Kapazität an

Wertstoffinsel Elisenstraße
Wertstoffinsel Elisenstraße

Wer in Linden-Nord sein Altglas loswerden möchte, hat derzeit nur wenige Möglichkeiten. Wegen verschiedener Baumaßnahmen wurden mehrere Wertstoffinseln vorübergehend abgebaut. Betroffen sind unter anderem die Standorte in der Velberstraße, am Lindener Schmuckplatz und in der Noltestraße sowie in der Liepmannstraße in Limmer. Besonders für Anwohner ohne Auto und für Gastronomiebetriebe bedeutet das längere Wege. In Linden-Nord steht aktuell vor allem die Wertstoffinsel in der Elisenstraße vor dem Heizkraftwerk zur Verfügung. Dort sind die Container entsprechend stark gefragt und teilweise überfüllt.

Container kommen nach Ende der Bauarbeiten zurück

Frühere Wertstoffinsel Lindener Schmuckplatz
Frühere Wertstoffinsel Lindener Schmuckplatz

Punkt-Linden hat beim Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) nachgefragt, wann sich die Situation wieder entspannen soll. „Die Wertstoffinseln am Lindener Schmuckplatz, in der Noltestraße und in der Liepmannstraße werden jeweils nach Beendigung der dortigen Baumaßnahmen wieder eingerichtet“, erklärt aha-Sprecherin Pia Schumacher. Für die Rückkehr der Altglascontainer am Lindener Schmuckplatz gibt es noch keinen konkreten Termin, obwohl die Baumaßnahmen dort scheinbar abgeschlossen sind. Die Freigabe für die Wiederaufstellung müsse zunächst durch den Fachbereich Tiefbau der Landeshauptstadt Hannover erfolgen.

Zusätzlicher Weißglascontainer in der Elisenstraße
Als Ausweichmöglichkeit hat aha weitere Glassammelbehälter an der Kreuzung Am Lindener Hafen/Alfred-Wilm-Straße aufgestellt. Damit gibt es zumindest eine zusätzliche Entsorgungsmöglichkeit außerhalb der Elisenstraße. Auch dort soll die Situation verbessert werden: Noch im Laufe dieser Woche will aha in der Elisenstraße einen zusätzlichen Behälter für Weißglas aufstellen. Die dortigen Altpapiercontainer werden nach Angaben des Entsorgers bereits täglich geleert.

Update 18.09.2026
Auf Anfrage von Punkt-Linden teilte der Fachbereich Tiefbau mit:

Aufgrund derzeit stattfindender Arbeiten der infra in der Limmerstraße kann der ursprüngliche Standort der Wertstoffinsel im Bereich des Lindener Schmuckplatzes momentan nicht durch den Entsorger angefahren werden. Nach aktuellem Stand ist die Baumaßnahme in der Limmerstraße bis Anfang Oktober vorgesehen. Die Wiedereinrichtung der Wertstoffinsel wird daran im Anschluss erfolgen.

Bildnachweis: Katharina Kümpel

3 Leserkommentare zu „Update: Altglas-Container fehlen in Linden-Nord: aha kündigt zusätzliche Kapazität an“

    • Die Bauarbeiten sind doch nur „scheinbar“ abgeschlossen. Also nicht wirklich. 🪏⛏️
      Es gilt die alte Buddlerweisheit: Nach der Baustelle ist vor der Baustelle. Und das Gläserne muss ins Bodenlose …

      Antworten
  1. Schön, dass man mal genaueres erfährt.

    „…obwohl die Baumaßnahmen dort scheinbar abgeschlossen sind.“

    Das war meiner Meinung nach auch schon der Fall, bevor die Gleisarbeiten auf der LImmerstraße begonnen haben. Daher verstehe ich nicht, warum an die Container, die temporär vor der Sparkasse im Kötnerholzweg standen, nicht einfach wieder dorthin zurückgestellt hat, wo sie hingehören: Auf den Schmuckplatz.

    Ich finde es gerade im Sommer recht wagemutig, den am dichtesten besiedelten Stadtteil plus etliche trinkfreudige Touristen, mit einer einzigen Entsorgungsmöglichkeit am Ortsrand auszustatten. Das Ergebnis konnte man bis heute im Kötnerholzweg betrachten: Das Altglas wurde einfach wild dort abgestellt, wo vorher die Container standen. Überraschenderweise wurde es tatsächlich vorhin abgeholt. Danke dafür.

    —

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3 Leserkommentare zu „Update: Altglas-Container fehlen in Linden-Nord: aha kündigt zusätzliche Kapazität an“

    • Die Bauarbeiten sind doch nur „scheinbar“ abgeschlossen. Also nicht wirklich. 🪏⛏️
      Es gilt die alte Buddlerweisheit: Nach der Baustelle ist vor der Baustelle. Und das Gläserne muss ins Bodenlose …

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  1. Schön, dass man mal genaueres erfährt.

    „…obwohl die Baumaßnahmen dort scheinbar abgeschlossen sind.“

    Das war meiner Meinung nach auch schon der Fall, bevor die Gleisarbeiten auf der LImmerstraße begonnen haben. Daher verstehe ich nicht, warum an die Container, die temporär vor der Sparkasse im Kötnerholzweg standen, nicht einfach wieder dorthin zurückgestellt hat, wo sie hingehören: Auf den Schmuckplatz.

    Ich finde es gerade im Sommer recht wagemutig, den am dichtesten besiedelten Stadtteil plus etliche trinkfreudige Touristen, mit einer einzigen Entsorgungsmöglichkeit am Ortsrand auszustatten. Das Ergebnis konnte man bis heute im Kötnerholzweg betrachten: Das Altglas wurde einfach wild dort abgestellt, wo vorher die Container standen. Überraschenderweise wurde es tatsächlich vorhin abgeholt. Danke dafür.

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