
Nachdem sich schon vor geraumer Zeit die Kreissiedlungsgesellschaft KSG aus dem geplanten Hochhausprojekt am „Grünen Hügel“ verabschiedet hat (Punkt-Linden berichtete), wird jetzt ein neuer Investor für die Bebauung des exponierten städtischen Grundstücks gesucht.
Stadt sucht nach einem Investor
„Die Landeshauptstadt Hannover bereitet eine Ausschreibung der Fläche vor“, so Stadtsprecher Udo Möller auf Anfrage von Punkt Linden: „Die Ausschreibung soll in diesem Jahr durchgeführt werden.“
Geplant hatte die KSG seinerzeit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ihme-Zentrum und dem Heizkraftwerk ein elfgeschossiges Hochhaus mit Büros und Altenheim. Auch 120 Mitarbeiter von Regiobus und Üstra sowie der für den Stadtbahnbau zuständigen Firmen Transtec und Infra sollten hier unterkommen.
Zuletzt hatte die Stadt im Juli 2024 einen seit 1976 existierender Verkaufsplatz für Gebrauchtwagen an der Elisenstraße gekündigt (Punkt Linden berichtete). Begründung: Die Errichtung eines Wohn- und Geschäftshauses am Grünen Hügel solle nunmehr eingeleitet werden, hieß es da. Doch die Suche nach einem Investor ist schon damals erfolglos geblieben.
Wohnungsbau und Bebauungsplanverfahren
Wird es – wie vom Bezirksrat Linden-Limmer gefordert – in einem zukünftigen Neubau auch öffentlich geförderte Wohnungen geben? „Das hängt vom Konzept des neuen Investors ab. Die Stadt fordert grundsätzlich 30% geförderten Wohnungsbau bei einer Wohnnutzung“, so Möller.
„Es ist ärgerlich, dass es so lange dauert, bis etwas Neues zustande kommt,“ meint dazu Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube. Letztlich gäbe es verschiedene umsetzungsreife Pläne und es wäre gute Stadtplanung, auf diese früheren Interessanten aktiv zuzugehen, statt tatenlos abzuwarten. „Unsere Forderung nach Wohnungsbau besteht weiterhin,“ so Grube.
„Wie ist der Stand zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan „Östlicher Auftakt Limmerstraße“ und welche Perspektive hat das Baudezernat zu diesem Verfahren?“, wollte Punkt-Linden weiter wissen. Dazu Pressesprecher Möller: „Das Bebauungsplanverfahren pausiert, bis ein neuer Investor gefunden ist. Grundsätzlich ist die Stadt bereit ein breites Nutzungsspektrum zu ermöglichen. Auch Wohnnutzungen sind hier vorstellbar.“


am Besten einen 500 Meter hoheh Sozial-Turm „hinpflanzen“, ala Dubai….
(grosser Scherz, aber bot sich derart an…..)