Lindener Bergfriedhof – Das Kleinod mitten in Linden

Eingang zum Lindener Bergfriedhof
Eingang zum Lindener Bergfriedhof

Der Lindener Bergfriedhof ist ein besonderes Kleinod mitten in Linden. Der Stadtfriedhof wurde vor über 150 Jahren angelegt. Noch im selben Jahr wurden auch die ersten Beisetzungen vorgenommen. Bis heute ist die Anlage ein ganz besonderer Ort: sowohl denkmalgeschützter historischer Friedhof als auch grüne Oase im Stadtteil. Bauten von C. W. Hase und J.P. Heumann und die Grabstätten zählen zu den Sehenswürdigkeiten des Friedhofs.

Bereits 2012 wurden 150 Jahre Lindener Bergfriedhof gefeiert, denn der Friedhof wurde 1862 angelegt als Begräbnisstätte der evangelisch-lutherischen Gemeinde der St. Martinskirche. Der Industrielle Georg Egestorff hatte der Gemeinde das Grundstück hierfür geschenkt. Vom bekannten Architekten Conrad Wilhelm Hase stammt die etwas versteckt gelegene Friedhofskapelle.

Noch vor dem Ersten Weltkrieg wurde der Küchengarten-Pavillon auf dem südlichen Hauptweg des Bergfriedhofes wieder aufgebaut. Ursprünglich stand er bis 1911 an seiner ursprünglichen Stelle am herzoglichen Küchengarten ungefähr an der Kreuzung von Fössestraße und Pavillonstraße vor dem „Ei“. Während der Weimarer Republik diente der Pavillon als Gedenkstätte für die Kriegsgefallenen Lindens und später auch eine Zeitlang als Atelier bevor ihn dann der Verein Quartier e.V. übernahm.

Unter den Grabstätten befinden sich viele stadtbekannte Namen. Angefangen mit dem Adelsgeschlecht von Alten über Carl Buchheister, Heinrich Loges bis hin zu Hermann Heinrich Stephanus. Dazu kommen einige bekannte Bauernfamilien aus Linden und der Umgebung.

Stadtplan Lindener Bergfriedhof

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Bildnachweis: Achim Brandau

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