
Rechtsgrundlage ist § 8 der „Verordnung über die öffentliche Sicherheit und Ordnung in der Landeshauptstadt Hannover“ (SOG-VO). Dort heißt es: Das Füttern von wildlebenden Tauben ist verboten. Ziel der Vorschrift ist es, die Population der Stadttauben zu begrenzen und gesundheitliche Risiken einzudämmen.
Mehr Tauben durch falsches Füttern
Nach Einschätzung der Stadt hat insbesondere das unvernünftige und nicht artgerechte Füttern zur deutlichen Zunahme der Taubenpopulation beigetragen. Was viele gutmeinend als Tierliebe verstehen, führt aus fachlicher Sicht zu Problemen: Übermäßiges Nahrungsangebot begünstigt eine stärkere Vermehrung, verschlechtert jedoch häufig die Tiergesundheit. Zudem geht von Taubenkot eine potenzielle Gesundheitsgefahr aus. Er kann Krankheitserreger enthalten und verursacht erhebliche Verschmutzungen an Gebäuden, Sitzgelegenheiten und Verkehrsflächen. Die Tiere genießen deshalb in Teilen der Bevölkerung einen schlechten Ruf und werden nicht selten als „Ratten der Lüfte“ bezeichnet.
Bezirksrat fordert bessere Kennzeichnung
In seiner Sitzung am 8. Oktober 2025 beschloss der Stadtbezirksrat Linden-Limmer mehrheitlich einen Antrag von Thomas Ganskow (Gruppe Linke & Piraten), das bestehende Fütterungsverbot sichtbarer zu machen.
Konkret soll die Verwaltung an relevanten Stellen im Stadtbezirk – insbesondere im Bereich der Sitzelemente am Schwarzen Bär – Bodenpiktogramme anbringen, die auf das Verbot aufmerksam machen. Zusätzlich sollen an geeigneten Stellen Hinweise auf § 8 der SOG-VO ausgehängt werden.
Auch der städtische Ordnungsdienst wurde informiert. Verstöße gegen das Fütterungsverbot sollen bei Feststellung konsequent geahndet werden.
Verwaltung setzt Beschluss um
Die Stadtverwaltung entschied am 16. Februar 2025, dem Antrag zu folgen. Die entsprechenden Hinweisschilder wurden inzwischen bestellt und geliefert. Nach Angaben der Verwaltung sollen sie zeitnah vom Fachbereich Tiefbau am Schwarzen Bär angebracht werden. Ob die neuen Piktogramme und Hinweisschilder zu einer spürbaren Entlastung am Schwarzen Bär führen, dürfte sich in den kommenden Monaten zeigen. Klar ist: Die Stadt setzt auf Information – und im Zweifel auf Sanktionen.
Taubenschlag in Linden-Nord
In der Kochstraße gibt es seit rund 25 Jahren einen betreuten Taubenschlag: Hier dazu der Punkt-Linden-Bericht.
Es ist unglaublich, wie viel Hass angebliche Taubenschützer hier verbreiten. Das ähnelt dem Verhalten religiöser Fanatiker. Auf Peters Beleidigungen zu antworten macht keinen Sinn. Den anderen sei gesagt, dass das Taubenfütterungsverbot weder von Punkt-Linden noch von Gerhard erlassen wurde, sondern vor längerer Zeit von der LHH. Da es jedoch von uneinsichtigen Menschen bislang missachtet wird, will die LHH jetzt auf Wunsch des Bezirksrats Linden-Limmer nachschärfen. Das ist gut so. Solche Verordnungen sind die Regel in den meisten deutschen Städten. Nur bei der Umsetzung gibt es Unterschiede. – Das Taubenverfütterungsverbot dient dem Schutz der Tauben und nicht deren Ausrottung.
Ich werde weiter füttern. Lebewesen verhungern zu lassen entspricht keiner meiner Werte.
Warum setzt du dich dann nicht mit den Züchten auseinander? Denn da fängt eins der Probleme anscheinend an. Zu viel Aufwand!? Artikel/Links zu kopieren ist anscheinend einfacher für viele „Tauben-Freunde“. Engagement braucht halt Zeit, Kraft und den richtigen Ansatz. Worte sind keine Taten zum Tierwohl bin ich der Meinung.
Egal wie viel man füttert, die Tauben vermehren sich proportional zur Futtermenge und sterben trotzdem.
Je mehr man füttert, um so mehr Tiere werden elend sterben.
Wurde dieser Artikel als Werbung für sogenannte Schädlingsbekämpfer geschrieben? Unglaublich schlecht bis gar nicht recherchiert und die Kommentare der meisten hier zeigt auch wie wenig sie sich mit den Tieren auskennen. Stadttauben sind Nachfahren sog. Brieftauben, also ausgesetzte Haustiere. Jährlich werden bis zu 1Mio Tauben für diesen „Sport“ auf die „Reise“ geschickt, 50-75% kommen nicht wieder zu Hause an, einige davon schließen sich Schwärmen an. Also vielleicht lieber mal den Sog. „Züchtern“ auf die Finger schauen als denen, die sich um diese Tiere kümmern. Es gibt ein Gutachten, dass Fütterungsverbote Tierschutzwidrig sind-vielleicht wird dieser Artikel also nochmal korrigiert https://nationalgeographic.de/tiere/2022/02/gutachten-fuettern-von-stadttauben-darf-nicht-verboten-werden/
Und warum sollte man die nun füttern dürfen ?
Das geht aus dem Post nicht hervor.
Weil es Haustiere sind die ohne menschliche Hilfe sterben, das wäre so als würdest du Hunde und Katzen auf den Straßen verhungern lassen.
Dieser Beitrag zeigt tatsächlich, wie wenig der Autor sich informiert hat. Tauben übertragen nicht mehr Krankheitserreger als andere Tiere, vermehren sich nicht weil sie gefüttert werden, sondern weil ihnen ein Brutzwang angezüchtet wurde. Sie sind Haustiere, die von den Menschen zurückgelassen wurden. Der Beitrag bringt einfach nur alle Klischees auf, die bei Uninformierten halt so in den Köpfen vorhanden sind.
Für alle Uninformierten: „Es ist falsch, Tauben zu füttern!“ Zu dieser Erkenntnis kommt ein gewisser Dr. W. Erdmann in seinem Kommentar aus dem Jahr 2019 und belegt diese anhand einer Liste relevanter Fachpublikationen. Dieser Kommentar befindet sich auf der Website des Bußgeldkatalogs, die sich u.a. mit dem Taubenfütterungsverbot befasst:
https://www.bussgeldkatalog.org/tauben-fuettern/
soviel Dummheit. Und weil das ein Typ sagt, ist es richtig? Das muss dieses Trump-Phänomen sein.
Habe am Freitag vom Fenster einer Arztpraxis auf ein Garagendach neben da Tonis schauen können.Dort wurden Tauben mit Essensresten aus Pizzaschachteln gefüttert.Muss seit Jahren auf meinem Balkon hinter einem Netz leben,weil die Tauben sonst sofort Eier legen und alles vollkacken würden.Diese Taubenfütterer sollte man zur Reinigung von Straßen,Gebäuden usw. heranziehen!!!
Tauben mit Essensresten zu füttern ist ja auch falsch. gesundes Futter wie Körner sollte man füttern.
lass mich raten, du frisst Feisch, Eier und Tierprodukte allgemein oder? dir sind Tiere alle grundsätzlich egal.
Und ganz ehrlich, dann zieh aufs Land.
Menschen wie du mit so wenig Empathie sollen auch hinter einem Netz hocken müssen. Du hast es nicht anders verdient
Am 18. Dezember 2025 habe ich auf dem Küchengartenplatz neben dem defekten Luxus-Klo eine ältere Dame angesprochen, die dort seelenruhig Tauben fütterte. Die Konversation verlief so:
„Sie wissen, dass das Füttern von Tauben verboten ist!?“ Ihre Antwort: „Das stimmt nicht. Davon weiß ich nichts. Hauen Sie ab! Tierhasser!“
Über diese Begegnung habe ich das Ordnungsamt der Stadt Hannover informiert. Eine Antwort habe ich nicht erhalten. Wenn sich jetzt tatsächlich etwas tut, wäre das erfreulich. Die Reaktion der Dame zeigt, dass es seitens der Stadt bislang an einer wirksamen Aufklärung fehlt. Auf dem Küchengartenplatz steht nur ein nichtssagendes Schild mit der Aufschrift: „Wer Tauben füttert bringt sie in Gefahr.“ Wer wen in Gefahr bringt – die Tauben die Fütterer oder die Fütterer die Tauben – bleibt dabei im Dunkeln. Ein eindeutiges Verbotsschild verbunden mit dem Hinweis auf ein mögliches Bußgeld wäre hilfreich. Andere Städte machen uns das vor.
Ach Gerhard,
ist das Ihr einziges Problem?
Ja der Gerhard gönnt keinem Tier was zu fressen. Er bringt Energie auf um eine Frau anzusprechen. Und bestimmt nicht freundlich, so wie ich ihn kenne.
sein Leben muss unfassbar traurig sein
Hallo Zusammen,
es sollte ebenfalls am EDEKA Limmerstraße etwas hängen. Dort fütter seit Jahren immer wieder die selbe Frau Tauben ohne Ende. Bei direkter Ansprache wird Sie grundsätzlich laut und aufbrausend. Balkone müssen mit Betten angehängt werden durch Netze, ansonsten hat man Tauben in der Wohnung .
Schönen Abend
Diese Frau ist wunderbar…
Am Edeka an der Ecke Kötnerholzweg/Limmerstr. (ehemalige Telefonzelle)werden die Viecher auch immer um 13:00 bis 14:00 gefüttert.
Die Viecher warten da jeden Tag um die Zeit.
Der Ausdruck „Viecher“ zeigt die mangelnde Empathie Lebewesen gegenüber.
Ich bin gegen das füttern von Tauben! Denn auch Ratten werden durch das Futter angezogen, dann werden Giftköder ausgelegt. Unteranderem fressen Eichhörnchen davon und sterben elendig über Tage hinweg (selber mitbekommen). Das interessiert unsere „Tauben-Freunde“ anscheinend nicht. Sie denken nicht weiter. Heute habe ich 4 volle Kehrschaufeln Futter vom Marktplatz entfernt und werde das illegale Füttern hier weiter im Auge behalten. Wenn ich wieder Futter sehe, werde ich es entfernen! Im Sommer freue ich mich über jeden Greifvogel der jagt auf Tauben macht.
Die Habichte die hier ab und an kreisen scheinen leider wenig Appetit auf Tauben zu haben.
Man kann von einem „ab und an kreisenden“ Habicht etwa so viel sichtbaren Erfolg bei einem Taubenschwarm erwarten wie du in einem Edeka. Du gehst mit einem vollen Einkaufswagen raus und der Edeka wird scheinbar nicht leerer.
Ach aber wenn die Ratten sterben, dass macht sie nicht traurig?
Marktplatz? Lindener Marktplatz? Da wo 2 mal die Woche Markt ist und Essenreste die Ratten anlocken? Da sind Taubenfreunde Schuld?
Wenn Menschen Rattengift aufstellen ist der Taubenfreund Schuld? aha….Wie die Frau mit dem kurzen Rock Schuld ist, dass ein Mann unverschämt wird?
Am Verhalten den Schwächsten ggü, merkt man den Charakter eines Menschen
Gut, daß man Rattengift nicht mehr frei erwerben kann. Wenn Eichhörnchen den Köder erreichen können, war das Futter von einem Laien unsachgemäß ausgelegt. Im Übrigen sorgt dieses Gift auch für Sekundärvergiftungen unter den Greifvögeln, die du ja so gern beobachtest.
Ich fürchte, die Person, die da füttert, wird umso mehr streuen, je mehr du wegkehrst, denn das zeigt ja, daß das Futter offensichtlich „aufgebraucht“ wird. Am Ende bist du womöglich noch selbst Schuld an den Ratten, wenn so viel überstreut wird. Damit die Tauben überhaupt was abbekommen, muss ja soviel gestreut werden. Und deine Mülltonne – ist die rattensicher?