
Eine starke Idee, viel Wollen, Mut und Ausdauer hat es gebraucht, um aus der Idee eines kreativen Workspaces am Deisterkreisel einen realen WerkRaum zu schaffen. Mit der Gründung ihrer GmbH vor rund eineinhalb Jahren haben Geschäftsführer Philipp Martens (25) und sein Partner Mauro Brammer (32) neuen Schwung in den Umbau der ehemaligen Sparkasse in einen offenen Coworking gebracht. Mit Bekannten, vielen der rund 50 Wegbegleiter und Interessierten haben sie den WerkRaum in der Deisterstraße 78 jetzt eröffnet: 16 Arbeitsplätze, ein Atelier, zwei Besprechungsräume, ein Café-Bereich und das Tonstudio können flexibel online gebucht werden. „Unser Tonstudio im ehemaligen Banktresor ist sicher ein besonderes Angebot“, ist der 32-Jährige überzeugt. Der Industriedesigner und Architekt war für die Raumgestaltung zuständig, viele Möbel haben sie privat erhalten. Martens, der sich als kreativen Freelancer bezeichnet, ist vor der Ansprechpartner und Koordinator. Beide engagieren sich nebenberuflich für die WerkBank.
Abomodell über Buchungsplattform

„Wir bieten einen Ort für Studierende, Berufseinsteiger*innen und bereits Berufstätige, die nicht nur zu Hause arbeiten wollen“, sagt Martens. Die Räume können bedarfsgerecht online gebucht werden, Nutzende erhalten dann einen personalisierten Türcode. Aktuell ist dem digitalen Anmeldeverfahren noch ein persönliches Kennenlernen in der WerkBank vorgeschaltet. „Wir stehen am Anfang und wollen mit Mietenden im Gespräch klären, wie sie die Räumlichkeiten nutzen wollen“, sagt Martens. Er hoffe, dass sich mit der Zeit auch eine Community bilde. Inzwischen sind dort erste Magister- und Bachelor-Arbeiten dort geschrieben worden und auch das Nachhilfeangebot ist angelaufen. „Wie der Kreativraum genutzt wird, bestimmen diejenigen, die sich dort einbuchen“, ergänzt Brammer.
Coworking in Hannover

Offene Orte gestalten als Angebote für andere, diese gemeinschaftlich weiterzuentwickeln: Das kennen beide aus ihrer Zeit auf dem Platzprojekt in Linden-Nord und der Initiative Hüttenstraße. Der Ort für Arbeit und Kultur in Vahrenwald versteht sich als Freiraum für Gemeinschaft und als Ort zum Experimentieren. Ihr eingebrachtes Kapital für die GmbH-Gründung sei Ihr Beitrag für einen weiteren offenen Workspace in Hannover.
Auch die Stadt weiß, dass sich Co-Working-Spaces „in der modernen Arbeitswelt immer größerer Beliebtheit erfreuen. Egal ob Freiberufler, Startup oder Angestellter – an den flexiblen Arbeitsorten sind die Ideen und Innovationen eines jeden Einzelnen willkommen.“ Auf ihrer Homepage findet sich daher eine Übersicht der Angebote.
Mehr Informationen gibt es auf der Buchungsplattform oder auf Instagram
