Boot ZuKunst bleibt am Schiffsanleger auf der Ihme

Boot ZuKunst am Schiffsanleger
Boot ZuKunst am Schiffsanleger

Das Projekt „ZuKunst“ auf der Ihme soll bestehen bleiben – die Zukunft der Heimat des Bootes ZuKunst ist gesichert. Die Stadt will den Schiffsanleger von enercity übernehmen und für die öffentliche kulturelle Nutzung sichern, hat Pressesprecher Udo Möller mitgeteilt. In den nächsten Wochen sollen die vertraglichen Regelungen zwischen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung, enercity und der Landeshauptstadt für den Ankerplatz in Linden-Nord getroffen werden.

„Das Kulturboot ‚ZuKunst‘ kann nun auch künftig auf Ihme und Leine unterwegs sein.“ Joy Lohmann vom Verein Makers for Humanity und Initiator des Projektes „ZuKunst“ dankte Oberbürgermeister Belit Onay und Wirtschaftsdezernentin Anja Ritschel für ihr Engagement. „Kultur ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wir sind deshalb sehr froh, dass sich die Stadtverwaltung und der Kulturausschuss für den Erhalt unseres Projektstandorts eingesetzt haben.“ Der Kulturausschuss war in seiner Sitzung Ende März einem Dringlichkeitsantrag von Belgin Zaman (SPD) gefolgt, und hatte die Verwaltung aufgefordert, den Erhalt des Liegeplatzes an der Ihme für das Kulturboot zu sichern.

Ritschel, die auch Umweltdezernentin ist, hob hervor: „Bei dem Projekt geht es um Kunst und Kultur, es werden aber auch wichtige Themen der Nachhaltigkeit angesprochen, die uns alle angehen.“

Logo FriendShip
Logo FriendShip

Bildnachweis: Joy Lohmann

5 Kommentare zu „Boot ZuKunst bleibt am Schiffsanleger auf der Ihme“

  1. Endlich wird Joys langjähriges kulturelles Engagement gewürdigt. Es ist nicht nur die Zukunft der ZuKunst, um die er sich kümmert. Auch im Vorstand des Vereins KulturRaum Region Hannover ist er ehrenamtlich aktiv. Gemeinsam kuratieren und bespielen wir seit vielen Jahren die Kröpcke Uhr im Herzen der City. Ahoi Joy!

    Antworten
  2. Eine „lex Joy Lohmann“ 🙁 der offensichtlich eine gute Lobbyarbeit gemacht hat.

    Oder sollte man lieber sagen: Ein Gschmäckle? Oder politischer Filz?

    Z.B. Ratspolitiker wie Dr. Daniel Gardemin von den Grünen und andere Grüne der Stadtgesellschaft (oder besser Schicki-Micki-Gesellschaft) waren letztes Jahr auf der ZuKunst zu Gast, was sich dieses Jahr sicherlich positiv darauf ausgewirkt hat, dass jetzt die öffentliche Hand seinen Verein nicht zu knapp (indirekt) sponsort.

    PS: „Joy Lohmann“ und nicht wie im Artikel geschrieben „Joy Lehmann“.

    Antworten
    • Ja, wir freuen uns sehr, dass die Stadtpolitik den Wert des Kulturbootes erkennt und sich dafür einsetzt. Von politischem Filz kann man aber bei einem einstimmigen (!) Ratsbeschluss wirklich nicht sprechen. Und es geht auch nicht um Geld für die ZuKunst, sondern dass der Ihmeanleger des Kraftwerks einfach NICHT abgebaut wird und wir nur unsere Arbeit weiter machen dürfen.
      Zur Projektfinanzierung laden wir herzlich zu einer Fördermitgliedschaft ein, die zur Nutzung des gemeinsamen Kulturbootes berechtigt.
      Komme morgen, Freitag von 15:30 – 19 Uhr beim „Friendship-Bootsfest“ einfach mal an Bord:
      https://open-island.org/friendship/

      Antworten
  3. Großartig – freue mich riesig, werde wieder an Bord kommen, Kunst und Kultur genießen und wünsche Glück, Erfolg und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

5 Kommentare zu „Boot ZuKunst bleibt am Schiffsanleger auf der Ihme“

  1. Endlich wird Joys langjähriges kulturelles Engagement gewürdigt. Es ist nicht nur die Zukunft der ZuKunst, um die er sich kümmert. Auch im Vorstand des Vereins KulturRaum Region Hannover ist er ehrenamtlich aktiv. Gemeinsam kuratieren und bespielen wir seit vielen Jahren die Kröpcke Uhr im Herzen der City. Ahoi Joy!

    Antworten
  2. Eine „lex Joy Lohmann“ 🙁 der offensichtlich eine gute Lobbyarbeit gemacht hat.

    Oder sollte man lieber sagen: Ein Gschmäckle? Oder politischer Filz?

    Z.B. Ratspolitiker wie Dr. Daniel Gardemin von den Grünen und andere Grüne der Stadtgesellschaft (oder besser Schicki-Micki-Gesellschaft) waren letztes Jahr auf der ZuKunst zu Gast, was sich dieses Jahr sicherlich positiv darauf ausgewirkt hat, dass jetzt die öffentliche Hand seinen Verein nicht zu knapp (indirekt) sponsort.

    PS: „Joy Lohmann“ und nicht wie im Artikel geschrieben „Joy Lehmann“.

    Antworten
    • Ja, wir freuen uns sehr, dass die Stadtpolitik den Wert des Kulturbootes erkennt und sich dafür einsetzt. Von politischem Filz kann man aber bei einem einstimmigen (!) Ratsbeschluss wirklich nicht sprechen. Und es geht auch nicht um Geld für die ZuKunst, sondern dass der Ihmeanleger des Kraftwerks einfach NICHT abgebaut wird und wir nur unsere Arbeit weiter machen dürfen.
      Zur Projektfinanzierung laden wir herzlich zu einer Fördermitgliedschaft ein, die zur Nutzung des gemeinsamen Kulturbootes berechtigt.
      Komme morgen, Freitag von 15:30 – 19 Uhr beim „Friendship-Bootsfest“ einfach mal an Bord:
      https://open-island.org/friendship/

      Antworten
  3. Großartig – freue mich riesig, werde wieder an Bord kommen, Kunst und Kultur genießen und wünsche Glück, Erfolg und immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

    Antworten

Schreibe einen Kommentar