Ampel soll gefährliche Situation an Stichkanalbrücke entschärfen

Fahrrad-Bedarfsampel an der Stichkanalbrücke
Fahrrad-Bedarfsampel an der Stichkanalbrücke in Limmer (rechts der Sensor)

Seit Jahren ist der nördliche Geh- und Radweg auf der Brücke der B441 über den Stichkanal Linden neben den alten Conti-Gebäuden gesperrt – ein Provisorium, das sich zunehmend als Risiko entpuppt. Radfahrende, die aus Limmer kommend in Richtung Ahlem unterwegs sind, müssen auf die Fahrbahn der stark befahrenen Bundesstraße ausweichen. Immer wieder berichten sie von brenzligen Momenten, vor allem dann, wenn Autofahrerinnen und Autofahrer trotz des bestehenden Überholverbots auf der engen Brücke der Wunstorfer Straße ausscheren und verbotenerweise die gut sichtbare durchgezogene Linie überfahren.

Eine Entspannung dieser angespannten Lage ist vorerst nicht durch eine bauliche Lösung zu erwarten. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung plant die umfassende Sanierung des maroden Bauwerks erst in rund fünf Jahren. Der Stadtbezirksrat Ahlem-Badenstedt-Davenstedt drängte deshalb auf kurzfristige Maßnahmen, um die Verkehrssicherheit zu verbessern – mit Erfolg.

Halbherzige Lösung – aber immerhin

Die Stadtverwaltung folgte der Empfehlung und ließ eine mobile Ampelanlage installieren. Diese steht inzwischen und soll Radfahrenden das gefahrlose Einfädeln in den fließenden Verkehr ermöglichen. Die Funktionsweise ist denkbar einfach: Nähert sich ein Radfahrender auf dem nördlichen Radweg der Brücke aus östlicher Richtung, schaltet die Anlage automatisch auf Rot für den motorisierten Verkehr und gleichzeitig auf Grün für den Radverkehr.

Zwar wäre eine Reparatur des gesperrten Radwegs die nachhaltigere Lösung gewesen. Doch da eine grundlegende Sanierung der Brücke noch Jahre auf sich warten lässt, gilt die mobile Ampel als pragmatischer Zwischenschritt. Vor Ort hoffen viele, dass sie zumindest bis zum Beginn der Bauarbeiten für spürbar mehr Sicherheit auf der vielgenutzten Route sorgt. Autos haben nun mal leider immer wieder Vorfahrt.

Bildnachweis: Ralf Borchardt

4 Gedanken zu „Ampel soll gefährliche Situation an Stichkanalbrücke entschärfen“

  1. Vielleicht gibt es Fördergelder von der EU, weil die Brücke und die B441 für militärische Fahrzeuge tauglich sein müssen ..

  2. Die Sperrung für Fußgänger und Radfahrer ist komplett ohne Sinn und Verstand. Es muß wohl wieder erst was passieren, damit sich was tut???

  3. Eigentlich ist da am Ende der Brücke auch nur eine kleine Erhebung. Etwas abschleifen, etwas abgleichen und Fußgänger und Radfahrer könnten das nutzen.
    Und warum sollen gerade die leiden? Die Brücke ist marode. Was sorgt schneller dafür, dass die komplett hinüber ist? Das Gewicht von Radfahrern oder das von PKW, LKW und Bus?
    Also warum nicht nur eine Spur mit Ampel und endlich vernünftig Platz für Radfahrer?
    Man muss ehrlich sein, der halbe Weg ist nicht ausreichend. Dazu ist der Belag marode und die Bepflanzung wird nicht vernünftig beschnitten.
    Irgendwie scheinen diese die dafür zuständig sind nicht denken zu können. Logischerweise hängen Äste nach Regen durch das Gewicht von Wasser tiefer. Da so tier, dass es Radfahren und Gesucht schläft. Teilweise müssen sich sogar Fußgänger bücken. Oder man weicht aus, wenn es geht, der Platz ist aber eh zu eng.

    Und war die Brücke nicht auch schon ein Sanierungsfall als die Eisenbahnbrücke erneuert und alles gesperrt wurde?

    Übrigens es sind nicht nur die Autofahrer, die die weiße durchgezogene Linie missachten. Abends sind es auch viele die viel zu schnell fahren. Diese typischen Kandidaten halt.

    Und der Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen. Sicher ist das auch nicht. Da ist noch Tempo 50 und es gibt kein Warnlicht wie bei Anderen und hier ist sehr viel Verkehr.

    Und wenn ich schon dabei bin, die Bushaltestelle Richtung Stadt.
    Auch viel zu eng und oft stehen Wartende auf dem Radweg. Dazu der ganze Müll. Bin ja dankbar, dass der Mülleimer entfernt wurde. Weiß auch immer noch nicht wer si dumm war diesen so an der Laterne zu montieren, dass der den schmalen Radweg noch weiter eingeschränkt hat, aber da fehlt ein Mülleimer.

    Also, es ist nicht nur diese seltsame Ampel, gerade dort gibt es viele Dinge die nicht funktionieren. Irgendwie scheint das auch keinen zu interessieren. Reinigung gibt es da auch wohl nicht wirklich. Es gab da schon einen Haufen mit Glasscherben, der mag da drei Wochen rum… Sehr gut fur Radfahrer.

  4. Wenn die Stadt sich bei den Kosten der Sanierung der Brücke beteiligen würde, könnte man die Sanierung sicher beschleunigen oder man baut gar einen neue Brücke mit Vorbereitung für Stadtbahn bis Ahlem Nord , da es aber weder von der Stadt noch von der Region gewollt wird eine Stadtbahn bis Ahlem Nord zu führen kann man dafür auch keine Fördergelder von Land und Bund bekommen.
    Also baut man lieber eine zusätzliche Brücke für Gehende und Radfahrende durch die neu gebauten Kanalgebäude der Wasserstadt und wenn man dann doch feststellt wenn man eine Stadtbahn haben will, dafür auch noch eine zusätzliche Brücke, da die sanierte Brücke nicht für die Stadtbahn ausgelegt ist!

Die Kommentare sind geschlossen.

4 Gedanken zu „Ampel soll gefährliche Situation an Stichkanalbrücke entschärfen“

  1. Vielleicht gibt es Fördergelder von der EU, weil die Brücke und die B441 für militärische Fahrzeuge tauglich sein müssen ..

  2. Die Sperrung für Fußgänger und Radfahrer ist komplett ohne Sinn und Verstand. Es muß wohl wieder erst was passieren, damit sich was tut???

  3. Eigentlich ist da am Ende der Brücke auch nur eine kleine Erhebung. Etwas abschleifen, etwas abgleichen und Fußgänger und Radfahrer könnten das nutzen.
    Und warum sollen gerade die leiden? Die Brücke ist marode. Was sorgt schneller dafür, dass die komplett hinüber ist? Das Gewicht von Radfahrern oder das von PKW, LKW und Bus?
    Also warum nicht nur eine Spur mit Ampel und endlich vernünftig Platz für Radfahrer?
    Man muss ehrlich sein, der halbe Weg ist nicht ausreichend. Dazu ist der Belag marode und die Bepflanzung wird nicht vernünftig beschnitten.
    Irgendwie scheinen diese die dafür zuständig sind nicht denken zu können. Logischerweise hängen Äste nach Regen durch das Gewicht von Wasser tiefer. Da so tier, dass es Radfahren und Gesucht schläft. Teilweise müssen sich sogar Fußgänger bücken. Oder man weicht aus, wenn es geht, der Platz ist aber eh zu eng.

    Und war die Brücke nicht auch schon ein Sanierungsfall als die Eisenbahnbrücke erneuert und alles gesperrt wurde?

    Übrigens es sind nicht nur die Autofahrer, die die weiße durchgezogene Linie missachten. Abends sind es auch viele die viel zu schnell fahren. Diese typischen Kandidaten halt.

    Und der Fußgängerüberweg mit Zebrastreifen. Sicher ist das auch nicht. Da ist noch Tempo 50 und es gibt kein Warnlicht wie bei Anderen und hier ist sehr viel Verkehr.

    Und wenn ich schon dabei bin, die Bushaltestelle Richtung Stadt.
    Auch viel zu eng und oft stehen Wartende auf dem Radweg. Dazu der ganze Müll. Bin ja dankbar, dass der Mülleimer entfernt wurde. Weiß auch immer noch nicht wer si dumm war diesen so an der Laterne zu montieren, dass der den schmalen Radweg noch weiter eingeschränkt hat, aber da fehlt ein Mülleimer.

    Also, es ist nicht nur diese seltsame Ampel, gerade dort gibt es viele Dinge die nicht funktionieren. Irgendwie scheint das auch keinen zu interessieren. Reinigung gibt es da auch wohl nicht wirklich. Es gab da schon einen Haufen mit Glasscherben, der mag da drei Wochen rum… Sehr gut fur Radfahrer.

  4. Wenn die Stadt sich bei den Kosten der Sanierung der Brücke beteiligen würde, könnte man die Sanierung sicher beschleunigen oder man baut gar einen neue Brücke mit Vorbereitung für Stadtbahn bis Ahlem Nord , da es aber weder von der Stadt noch von der Region gewollt wird eine Stadtbahn bis Ahlem Nord zu führen kann man dafür auch keine Fördergelder von Land und Bund bekommen.
    Also baut man lieber eine zusätzliche Brücke für Gehende und Radfahrende durch die neu gebauten Kanalgebäude der Wasserstadt und wenn man dann doch feststellt wenn man eine Stadtbahn haben will, dafür auch noch eine zusätzliche Brücke, da die sanierte Brücke nicht für die Stadtbahn ausgelegt ist!

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