Abschlusspräsentation zweiter Bauabschnitt Wasserstadt Limmer

Wasserstadt Limmer Zweiter BauabschnittGestern, am 26. April 2023, fand im Gymnasium Limmer an der Wunstorfer Straße die Abschlusspräsentation der Landeshauptstadt Hannover zu den Plänen für den zweiten Bauabschnitt der Wasserstadt-Limmer statt. Bei den verschiedenen Plangesprächen zum Funktionsplan-Entwurf wurden Vorgehen und Ergebnisse vorgestellt. Die Öffentlichkeit wurde seit 2015 frühzeitig an den Planungen der zukünftigen Wasserstadt Limmer auf dem ehemaligen Conti-Gelände beteiligt. Es fanden öffentliche Veranstaltungen, Erläuterungen einer damals gegründeten Bürgerinitiative (BI Wasserstadt Limmer) sowie Zwischen- und Endpräsentationen beim Gutachterverfahren statt. Es gab weitere Präsentationen in Sitzungen des Stadtbaurats und der BI, nun wurde in einer über zweistündigen Abschlusspräsentation der Entwurf des Funktionsplans zu den Plänen für den zweiten Bauabschnitt vorgestellt.

Dabei wurden Themen wie mögliche Zuwächse der Einwohnerzahlen, die Wichtigkeit der Zugänge zum Wasser und Steigerung der Fahrrad- bei gleichzeitiger Verringerung der Autonutzung präsentiert. Auch Gebäudehöhen und Straßenbreiten in Anlehnung an andere Beispiele in Limmer, Anlegen von öffentlichen Freiflächen, die Planung des Uferparks am Leineabstiegskanal, der öffentliche Nahverkehr sowie die möglichen Gebäude-Verschattungen (der Einfluss des täglichen Sonnenlichts auf die Gebäude über das Jahr gesehen) waren Themen.

Vorsichtiges Fazit

BI Wasserstadt vor der Veranstaltung
BI Wasserstadt vor der Veranstaltung im Gymnasium Limmer

Das weitere Vorgehen zum Abriss der restlichen Conti-Gebäude und eine Wiedererrichtung als „Kopien“ der Baudenkmäler wurden nur am Rande erwähnt. Auch die endgültige Nutzung dieser „neuen“ Flächen von ca. 20.000 m² war kein Thema.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass noch sehr viele Punkte offen sind und die Bürgerbeteiligung dabei auf keinen Fall von der Stadt Hannover ignoriert werden darf. Die BI Wasserstadt hat darauf vor der Veranstaltung eindringlich hingewiesen. Auch der von Papenburg zu bezahlende Abriss sowie der Neubau sind noch weit entfernt. Es bleibt spannend.

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Bildnachweis: LHH, Ralf Borchardt