Gesellschaftskritisches Poetry Slam und Film „Wirklich angekommen!?“

Die Gruppe i,slam aus Berlin
Die Gruppe i,slam aus Berlin

Gruppen „i,slam“ und „Linden Legendz“ in der Faust-Warenannahme – Filmemacher Ozong in der Zukunftswerkstatt

Im Rahmen der „Wochen gegen Rassismus und Diskriminierung“ lädt der Bundesverband Netzwerke von Migrantenorganisationen e.V. (NeMO) zusammen mit dem MISO-Netzwerk Hannover e.V. ein zum Poetry Slam „Wer bin ich? Ich bin Viele! Gesellschaftskritisches Poetry Slam“ am Sonntag, 24. März ab 17:30 Uhr in der Faust Warenannahme, Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover. Es treten auf die Gruppen i,slam (Berlin) und Linden Legendz (Hannover). Special guest: Tobias Kunze.

Die Gruppe „i,slam“ ist ein Berliner Verein, der junge Muslim*innen in ihrer Identität und ihrem Selbstbewusstsein stärkt. „Linden Legendz“ aus Hannover-Linden ist engagiert darin, Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Herkunftsländern zusammenzubringen.

Junge Menschen mit Migrationsgeschichte aus den Kollektiven bedienen sich der Kunst der Worte, um auf der Bühne über alle für sie relevanten Themen zu sprechen. Mit dem Fokus auf Erinnerungen werden Zuschreibungen, Ängste und Vorurteile zwischen den migrantischen Communities und der Mehrheitsbevölkerung offen und direkt angesprochen und bearbeitet. Das Veranstaltungsformat „Gesellschaftskritisches Poetry Slam“ lädt zum Nachdenken über Mehrfach-Identitäten und die Ausgestaltung einer Einwanderungsgesellschaft ein.

Die gleichen Veranstalter präsentieren am Mittwoch, den 27. März um 18 Uhr in Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften den Film “Wirklich angekommen!?“ aus dem Jahr 2018. Der aus Kamerun stammende Filmemacher Kavayé Oumate Ozong und die vier Darsteller sind anwesend. Filmvorführung und anschließende Diskussion stehen im Rahmen des Projekts „Demokratie leben!“ – „Wir sind viele. Einwanderungsgesellschaft für heute und morgen neu denken“. Ort: Zukunftswerkstatt Ihmezentrum, Ihmeplatz 7E, 30449 Hannover.

Diese knapp 40-minütige Film-Dokumentation, gefördert vom hannoverschen Gesellschaftsfonds Zusammenleben, wurde in Kooperation mit dem Verband binationaler Familien und Partnerschaften produziert. Autor Kavayé Oumate Ozong lässt vier Menschen mit Migrationsgeschichte über ihr Ankommen und Leben in Hannover zu Wort kommen. Er zeigt seine Protagonist*innen, so wie sie sind: Vielfältig, klug und sympathisch.

MiSO-Netzwerk Hannover e.V.
Mengendamm 12 (4. OG)
30177 Hannover
www.miso-netzwerk.de

Bildnachweis: Die Gruppe i,slam aus Berlin – MiSO-Netzwerk Hannover e.V.