
Am 10. Juli2026 ist Schluss mit der Fertigung des Reisemobils California im Lindener Hafen. Das Camper-Werk, das VW 2004 in der Südfeldstraße im Stadtteil Limmer eröffnet hatte, zieht während der vierwöchigen Werksferien in das Stammwerk von Volkswagen Nutzfahrzeuge nach Stöcken um. Auch die Logistik-Halle in der Lagerstraße 2 in Linden-Mitte ist zum 31. Mai 2027 gekündigt. Die Städtischen Häfen Hannover inserieren die Gewerbehallen aktuell provisionsfrei .
Bestätigungen
Den Umzug der California-Fertigung nach Stöcken bestätigte ein Sprecher von Volkswagen Nutzfahrzeuge. Nicht festlegen wollte er sich auf die Zahl der Mitarbeitenden, die von Limmer nach Stöcken mitziehen werden. Aus der Belegschaft hatte Punkt-Linden erfahren, dass nur ein Teil der mehr als 160 Beschäftigten nach den Sommerferien nach Stöcken wechseln wird.

Eine Sprecherin von Volkswagen Group Services bestätigte die Kündigung der Halle in der Lagerstraße 2, die seit 2020 angemietet war. „Wir haben mit dem Rückbau begonnen. Sollte ein Interessent früher in das Gebäude wollen, sind wir gesprächsbereit“, sagte sie. Die Städtischen Häfen Hannover präsentieren allerdings ihr provisionsfreies Mietobjekt auf der Homepage.
Produzieren an zwei Standorten
Der VW California kam 1988 auf den Markt – zu Beginn auf Basis der dritten T-Generation. Bis 2004 wurde das Reisemobil beim Umbauer Westfalia gebaut, bevor mit dem Wechsel zur fünften Bus-Generation VWN den Camper in Eigenregie fertigte. Dazu wurde im Stadtteil Limmer auf 7.500 Quadratmetern für die Camper-Fertigung aufgebaut. Von Beginn an wurde das Basisfahrzeug im Stammwerk in Stöcken gefertigt, erhält dort unter anderem die notwendigen Ausschnitte für Dach, Fenster und Anschlüsse. In Limmer erfolgte dann der Ausbau zum Camper nach Kundenwünschen. Vor genau drei Jahren, im Juli 2023, rollte der 200.000ste California vom Band.

Wenn in VW Autohäusern MG Hybrid mit 200 PS für 25000 Euro angeboten wird kauft niemand einen VW für 50000 Euro….
Wieder ein Stück großartiger Automobilgeschichte gestorben. Manager mit unfassbaren Weitblick und rücksichtsloser Profitgier verscherbeln einen Weltbetrieb Stück um Stück an den Chinesen.
Der Camper wird doch weiter gebaut, nur halt direkt im Werk Stöcken. Spart die Kosten für das hin und her fahren mit einem LKW inklusive moglichert Transportschäden