Die Einrichtung ist eine von vier Kitas der evangelischen Kirche im Stadtbezirk Linden-Limmer.
Der Rat hat auf seiner Sitzung Ende Februar einen Sonderfonds für die Kita-Sanierung freier Träger beschlossen, der 2027 starten soll. Davon werden auch die freien Träger der 50 Kitas im Stadtbezirk Linden-Limmer profitieren. Insgesamt gibt es aktuell 57 Kitas mit 2233 Plätzen. Die meisten Einrichtungen (36) befinden sich in angemieteten Objekten, vier sind in Immobilien der Träger und weitere 17 in städtischen Gebäuden untergebracht. Die Übersicht hatte die Verwaltung dem Stadtbezirksrat Linden-Limmer auf eine Anfrage der SPD-Fraktion mitgeteilt. Sie kündigte zudem an, das Gremium über weitere Details der Kita-Situation zu informieren, wenn der neue Kindertagesstättenbericht 2025 vorliegt.
Förderkriterien der Stadt
Die Stadt fördert freie Träger von Kindertagesstätten auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches, des Niedersächsischen Gesetzes über Kindertagesstätten und Kindertagespflege und von Ratsbeschlüssen. Die „Richtlinie der pauschalierten Betriebskostenförderung“ umfasst
Personal- und Sachkosten
Mietzuschuss je Gruppe
Bezuschussung von Bau- und Einrichtungsmaßnahmen
Ausfallende Betreuungsentgelte
Für den baulichen Zustand sei zunächst aber der jeweilige Eigentümer zuständig – wie die Stadt etwa für ihre Gebäude, heißt es in der Antwort weiter. Die aktuellen Förderverträge zwischen Stadt und Ev.-luth. Kirchenkreis Hannover sowie dem Gesamtverband der katholischen Kirchengemeinden in der Region Hannover laufen noch bis Dezember 2029. Die Stadt stelle „jährlich rund 29,7 Millionen Euro für den laufenden Betrieb und für die gesamte Laufzeit weitere 11,8 Millionen Euro für Sanierung zur Verfügung.“ Die Umsetzung erfolge nach einer Prioritätenliste.
Die Verwaltung soll einen Sonderfonds mit einem jährlichen Volumen von 5 Millionen Euro für die Sanierung von Immobilien und Gebäuden freier Träger, die als Kindertageseinrichtungen freier Träger genutzt werden, auflegen. Die Förderung soll 2027 beginnen und mindestens zehn Jahre laufen. Grundlage soll eine mit den Trägern abgestimmte Sanierungsliste sein. Das hat der Rat der Stadt Ende Februar auf Antrag der SPD-Fraktion beschlossen – wenige Tage nach der Sitzung des Stadtbezirksrates.
Bildnachweis: Katharina Kümpel
1 Gedanke zu „Rat beschließt Sonderfonds Kita-Sanierung für freie Träger“
Der Wegfall der Kita-Gebühren für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist zwar gut für die Eltern, aber den Trägern fehlt dadurch jede Menge Geld. Ohne Geld kann weder in die Gebäude, die Ausstattung noch Personal investiert werden.
Wenn dann immer mehr Steuergelder dafür aufgewendet werden müssen – denn etwas anderes sind diese Sonderfonds nicht- fehlt das Geld wieder an anderer Stelle. Ich denke es wäre klüger wieder Kita-Beiträge zu erheben.
1 Gedanke zu „Rat beschließt Sonderfonds Kita-Sanierung für freie Träger“
Der Wegfall der Kita-Gebühren für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist zwar gut für die Eltern, aber den Trägern fehlt dadurch jede Menge Geld. Ohne Geld kann weder in die Gebäude, die Ausstattung noch Personal investiert werden.
Wenn dann immer mehr Steuergelder dafür aufgewendet werden müssen – denn etwas anderes sind diese Sonderfonds nicht- fehlt das Geld wieder an anderer Stelle. Ich denke es wäre klüger wieder Kita-Beiträge zu erheben.
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Der Wegfall der Kita-Gebühren für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren ist zwar gut für die Eltern, aber den Trägern fehlt dadurch jede Menge Geld. Ohne Geld kann weder in die Gebäude, die Ausstattung noch Personal investiert werden.
Wenn dann immer mehr Steuergelder dafür aufgewendet werden müssen – denn etwas anderes sind diese Sonderfonds nicht- fehlt das Geld wieder an anderer Stelle. Ich denke es wäre klüger wieder Kita-Beiträge zu erheben.